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Bill Martin

Listening To The Future - The Time Of Progressive Rock, 1968-1978



Listening To The Future - The Time Of Progressive Rock, 1968-1978

Informationen

Erscheinungsjahr: 1998
ISBN: ISBN 0-8126-9368-X
Verlag: Open Court
Verlagsort: Chicago


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Bill Martins Buch ist vor allem ein Versuch, die historische Entwicklung zum Progressive Rock hin bzw. vom Prog wieder weg aus einer sozialtheoretischen Sicht darzustellen; dass er dies aus einer zugegebenen marxistisch angehauchten Sichtweise tut, ist sicher nicht jedermanns Sache, teilweise aber auch recht interessant. Weiterhin geht er auch auf die Bücher von Stump und insbesondere Macan ein. Nichtsdestotrotz wird der Zusammenhang zwischen seinen Ausführungen und der Musik nicht immer klar, weder in den theoretischen Teilen noch in der "guided discography", in der er immerhin etwas auf die besprochenen Platten eingeht. Auch seine Definition von "Progressive Rock" muss wohl streng historisch gesehen werden und bleibt selbst dann umstritten, denke ich. Fazit: ein paar durchaus interessante Ideen, aber ich ziehe die Bücher von Stump und Macan vor, die mir klarer strukturiert vorkommen und einen besseren Eindruck dessen vermitteln, um was es mir heute geht: die Musik.

2/2001

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Von: Christian Rode


Ende der 90-er Jahre erschienen parallel zur Renaissance des Prog gleich mehrere Bücher in englischer Sprache, die sich mit progressiver Rockmusik auseinander setzten. Das Buch von Bill Martin ist das letzte in dieser Reihe, so dass der Autor sich mit den Werken seiner Vorgänger auseinander setzen kann, wovon er auch ausgiebig Gebrauch macht. Immer wieder nimmt er Bezug auf Edward Macan: Rocking the Classics, aber auch Jim DeRogatis: Kaleidoscope Eyes (in der überarbeiteten Version Turn on your mind auf den BBS besprochen) und Paul Stump: The Music's all that matters.

Das Buch zerfällt faktisch in drei Teile: 1. der ausschweifende Versuch einer Theoriebildung über progressive Rockmusik (bis Seite 150), 2. eine Beschreibung der musikalischen Entwicklung der Rockmusik und der wichtigsten Prog-Alben der Jahre 1968/69 bis 1978 nach Jahren geordnet(knapp 100 Seiten) und 3. ein Überblick über die Entwicklung des Prog nach seiner Hochphase bis 1997 (ca. 50 Seiten). Hier ist mir allerdings ein Rätsel, wie es Martin schafft, kein Wort über den Neoprog der 80er zu verlieren. Im Index findet sich der Abschnitt neo-progressive Trend auf den Seiten 272-274; dort werden aber keinesfalls Marillion, Pallas & Co. beschrieben, sondern es gibt Hinweise zum Retroprogrevival der 90er, das damals noch nicht unter diesem Namen firmierte. Aber als Neoprog sollte man das nicht bezeichnen...

Ähnlich wie Udo sehe ich ein Problem der Vorgehensweise Martins darin, dass ein Transfer zwischen der recht zähen, langatmigen Theoriebildung, in der ziemlich oft von Marx und Adorno die Rede ist (obwohl seltsamerweise Marx in der Bibliographie nicht auftaucht...) und der Beschreibung der Entwicklung des Prog - vorwiegend anhand relevanter Alben - nicht wirklich erkennbar ist. Das hat allerdings den Vorteil, dass sich die beschreibenden Teile weitgehend gut lesen lassen und auch durchaus mit Gewinn - obwohl Paul Stump etwa einen deutlich fundierteren historischen Überblick gibt. Demgegenüber dürfte der theoretische Teil, der immerhin fast die Hälfte des Buches ausmacht, auch den theoretisch interessierten Leser eher langweilen, da die Perspektive des Autors einfach sehr speziell ist und die Gliederung der Ausführungen ausschweifend und nicht sehr stringent ist.

Dabei ist natürlich der Zusammenhang zwischen progressiver Rockmusik - v.a. mit der Psychedelic der 60-er Jahre beiderseits des Atlantik - und progressiver Gegenkultur nicht von der Hand zu weisen. Allerdings trägt der Gedanke, soweit es speziell den Prog betrifft, nicht allzu weit. Denn auch Martin muss am Ende seiner Theoriebildung eingestehen, dass progressive Rockmusiker durchaus konservativ eingestellt sein können, dass aber zumindest die Musik den tradierten Rahmen sprengt. Warum das so ist und warum es in den USA in den 70-ern so erstaunlich wenige bedeutende Progbands gab, nehmen schon seine Ausführungen auf den Seiten 128/129 vorweg, wo sich nach dem Zerfall der psychedelischen Szene die US-Bands wieder ihren amerikanischen Wurzeln zuwandten und die englischen Bands, die politisch weniger engagiert waren als ihre amerikanischen Kollegen, den Grundstein der Progmusik legten.

Eine Anmerkung noch zum Index: Aufgefallen ist mir, dass zumindest Spock's Beard, die immerhin mehrfach genannt werden und auf den Seiten 273/274 sogar recht ausführlich besprochen werden, im Index nicht auftauchen. Das ist schon etwas nachlässig. Aber immerhin wird die Band beschrieben, was bei dem strikter britisch orientierten Paul Stump nicht der Fall ist (da fehlt sogar Kansas!).

Fazit: Da es nur sehr wenige Bücher gibt, die sich insgesamt mit dem Phänomen Prog befassen, kann zumindest der "fortgeschrittene" Proggie durchaus auch bei Martin sein Glück versuchen.

August 2005

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