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Edward Macan

Rocking The Classics - English Progressive Rock And The Counter Culture



Rocking The Classics - English Progressive Rock And The Counter Culture

Informationen

Erscheinungsjahr: 1997
ISBN: 0-19-509888-9
Verlag: Oxford University Press
Verlagsort: New York/Oxford


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Macan versucht eine Analyse der musikalischen, visuellen und textlichen Merkmale des Prog vor dem Hintergrund soziologischer Ideen, nämlich dem Ursprung des Prog aus der Gegenkultur der Hippie-Szene. Außerdem gibt er eine recht detaillierte Analyse von vier speziellen Stücken/Alben ("Tarkus", "Close To The Edge", "Firth Of Fifth", "Wish You Were Here"). Leider beschränkt er sich bei seiner Analyse im wesentlichen auf die englische Szene. Ansonsten ein unterhaltsames und sehr interessantes Buch. Ein bißchen musikalische Vorbildung schadet beim Lesen nicht, ist aber nicht unbedingt nötig.

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Von: Christian Rode


Edward Macan gibt 1997 erstmalig auf über 200 Seiten plus Anhang einen Überblick über die progressive Rockmusik. Er unterscheidet sich dabei in seiner Vorgehensweise deutlich von den etwas später erschienenen Werken von Stump und Martin. Denn Macan geht strikt thematisch orientiert an die Sache heran. Auch unterscheidet er sich dadurch, dass er anders als Stump (Journalist) und Martin (Philosoph) Musikwissenschaftler ist, der jedoch versucht, den Prog als soziales Phänomen zu begreifen. Hier liegt die Gemeinsamkeit mit Martin, der Macan intensiv bespricht, sich allerdings meines Erachtens gehörig philosophisch vergaloppiert.

Macan betrachtet Prog als Resultat der psychedelischen Gegenkultur der 60-er Jahre, der diese allerdings in ganz eigener Art und Weise fortschreibt. Mit dem Ende der Ausläufer dieser Gegenkultur als Massenphänomen und dem Aufkommen von Punk und New Wave versandet dann auch der klassische Prog der 70-er. Neben der Gegenkultur der 60-er macht Macan aber auch noch ein weiteres beherrschendes Moment des Prog aus, nämlich - wie schon der Buchtitel verheißt - den Rekurs auf die Tradition der westlichen klassischen Kunstmusik.

Die Herausstellung dieser Kombination von Gegenkultur und klassischen Ambitionen macht denn auch das besondere Verdienst dieses ersten Überblicks über den Prog aus. Diese Besonderheit führt im Laufe der Jahre zu einer stärkeren Verkünstelung, Innerlichkeit und Fantasyhaftigkeit des Prog. Dieser eskapistische Trend drückt sich nach Macan auch z.B. in den Bühnenshows aus, die er als geradezu "liturgische Erfahrungen" beschreibt.

Ein interessanter Aspekt von Macans Analyse ist auch der Unterschied zwischen USA und Europa, speziell England. Während die psychedelischen US-Bands sich nach 1970 verstärkt back-to-the-american-roots entwickelten blieb zumindest in den WASP(White-Anglo-Saxon-Protestant)-Regionen der USA die Fanbasis erhalten und sorgte gegenüber Europa für Auftrittsmöglichkeiten, die die Clubszene weit überstiegen. In der Folge waren britische Progbands lange in den USA auf Tour und entfremdeten sich von ihrer heimischen Szene. Damit ging auch die Beziehung zum ursprünglich gegenkulturellen Umfeld verloren.

Macan versucht in seinem Buch Prog als Gesamtphänomen zu begreifen, d.h. sowohl musikalisch als auch visuell (Cover, Shows), textlich sowie im Hinblick auf die Musiker und Hörer. Macan analysiert darüber hinaus das, was er als Prog begreift, exemplarisch und ausführlich anhand von 4 Songs/Alben. Er wirft auch einen Blick auf das musikalische Umfeld des Prog, d.h. verwandte Stile wie Jazz-Rock-Fusion, English Folk-Rock, English Heavy Metal, Minimalism und Avantgarde Electronic. Und bevor er auf knapp 40 Seiten die Entwicklung seit Mitte der 70-er resümiert, begutachtet er noch die Rezeptionsgeschichte des Prog. Eine Auflistung der wichtigsten Alben inkl. der beteiligten Musiker findet sich schließlich auch noch.

So erhält der Leser einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Themen des Prog. Eine zusammenhängende Geschichte bietet Macans Buch aufgrund seiner Strukturierung anders als Stump allerdings nicht. In der Ergänzung ergeben beide Bücher aber einen ziemlich guten Einblick in den Prog bis Mitte der 90-er. Allerdings mit Einschränkungen, denn etwa Prog-Metal ist für Macan - wie auch für Stump - kein Thema. Und ähnlich wie bei Stump ist der Blick schon stark auf England zentriert. Es werden bei Macan allerdings schon viele Bands aus USA oder Europa zumindest erwähnt.

Fazit: Ein Buch, das auch für Einsteiger, v.a. aber für fortgeschrittene Hörer, die sich auch für soziologische Hintergründe der Geschichte des Prog interessieren, sehr empfehlenswert ist.

(August 2005)

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