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Bill Bruford

When in doubt, roll!

über: Bruford



When in doubt, roll!

Informationen

Erscheinungsjahr: 1988
ISBN: 0-7935-3529-8
Verlag: Modern Drummer Publications
Verlagsort: Cedar Grove, NJ


Rezensionen


Von: Nik Brückner


Es handelt sich hier zwar um ein Songbook, aber ein bißchen mehr als das ist es schon, sonst würde ich es hier nicht besprechen. Bill Bruford leitet sein Buch mit der Bemerkung ein, es sei „an attempt to describe how one drummer has managed to survive all the lunacy that goes with a professional musician’s existence over the last 18 or so years, and still retain the desire to sit at the drumset and play“, weit mehr also, als nur ein Songbook.

Ähnlich wie Carl Palmer in Applied Rhythms stellt Bruford hier seine Musik und seinen Stil vor, seine Einleitungen zu den Songs (Heart of the Sunrise, Fracture, Beelzebub, In the Dead of night, Presto Vivace, Alaska/Time to Kill, Hell’s Bells, One of a Kind, Part II, Fainting in Coils, The sliding Floor, Discipline, Frame by Frame, Industry, Flags, Infradig, Impromptu, Too!, The drum also waltzes, Split Seconds) sowie seine Anleitungen zu den dazugehörigen Übungen sind allerdings weit ausführlicher als die Palmers. Nicht nur läßt Bruford seine Leser hinter die Kulissen der Songs und seines Schlagzeugspiels blicken, er stellt sie darüber hinaus oft genug in einen größeren rockhistorischen Zusammenhang. Und mehr als das: besonders interessant sind die häufigen Vergleiche, die er zieht: zwischen Yes und King Crimson, zwischen Earthworks und U. K., zwischen seinen Einflüssen und dem, was er draus gemacht hat. Er vergißt dabei auch nicht, seine Mitspieler entsprechend zu würdigen, immerhin sind große Namen wie Squire, Holdsworth, Fripp oder Berlin darunter. Zu allen Songs erklärt Bruford seine Herangehensweise und wie er den unterschiedlichen Charakter seiner zahlreichen Bands in seinen Sound integriert hat. Die Songauswahl ist dabei sehr interessant, deckt sie doch die wichtigsten Stationen von Brufords Karriere ab und vergißt dabei auch seine Zusammenarbeit mit Patrick Moraz nicht. Dazu gibt's eine Kurzbiographie und eine Discographie.

Also: Eigentlich ein Songbbok, aber eines, das auch für den Nichtschlagzeuger genügend Text bietet, der einem die Songs und das Spiel Brufords nahebringt, um das Buch als Buch lesenswert zu machen.

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