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Carl Palmer

Applied Rhythms

über: Carl Palmer



Applied Rhythms

Informationen

Erscheinungsjahr: 1987
ISBN:
Verlag: Modern Drummer Publications
Verlagsort: Cedar Grove NJ


Rezensionen


Von: Nik Brückner


Ein Songbook, ja, aber ein bißchen mehr als das, sonst würde ich es hier nicht besprechen. Palmer versucht hier, seine Musik und seinen Stil vorzustellen, und deshalb gibt es neben den Songs (Don't Cry, Hard on me, Go, Heat of the moment, Sole Survivor, Time Again, Hoedown, Jerusalem, Letters from the Front, Brain Salad Surgery) auch Übungen für den ambitionierten Nachwuchsschlagzeuger. Alle (10) Übungen und Songs werden vom Meister persönlich vorgestellt, wobei er öfters hinter die Kulissen der Songs und seines Schlagzeugspiels blicken läßt. Gerade bei den bei Erscheinen dieses Buches noch sehr schlecht biographierten ELP war es dieses Buch, das noch am nächsten an der Musik dran war. mittlerweile hat sich das geändert, es gibt eine Reihe von Doktorarbeiten und auch Noten, die Schlagzeugseite ELPs ist jedoch auch in den besten veröffentlichung zur Band bis heute unterrepräsentiert.

Das Ganze geht schon bei den Übungen los: Palmer erklärt nicht nur, wie man's macht, sondern beschreibt auch, wie er das eine oder andere Pattern in bestimmten Songs "effectively" angewendet hat. Er verwendet auch einigen Platz für Anmerkungen zu seinen Vorlieben und zum geschmackvollen Spiel überhaupt. Der Prog, oder was man dafür halten mag, tritt dann im zweiten Teil in den Vordergrund. Beginnend mit dem relativ einfach zu spielenden "Don't Cry" steigt Palmer in die Erläuterung seines Spiels auf den genannten Tracks ein. Besonders gern liest man dann, wenn Palmer Sachen sagt wie "This is basically a very straightforward rock track" - und wertet es als Progfan natürlich gleich als Eingeständnis... Interessanter wird es dann mit "Heat of the Moment", hier merkt auch der größte Verächter, daß in dem Song mehr steckt, als man bei oberflächlichem Hinhören bemerkt, los geht es nämlich mit einem gar nicht so unkomplizierten 10/4-Takt. Ähnlich bei Sole Survivor, daß von 4/4 über 3/4 zu 2/4 und zurück wechselt, ganz ähnlich auch "Time again", das noch etwas komplizierter ist. So geht das dann weiter, bei steigender Komplexität, bis hin zu "Brain Salad Surgery". Zu allen diesen Songs erklärt Palmer, wie er sie approached hat, welches Feeling er haben wollte, und wie er das umgesetzt hat. Der Hardcore-Progfan mag zwar "Toccata" und Ähnliches vermissen, allerdings sei betont, daß das Buch sich an Schlagzeuger richtet, die das Zeug spielen können sollen. Für den Nichtschlagzeuger ist aber genügend Text dabei, der einem die Songs und das Spiel Palmers nahebringt, und die das Buch auch als Buch lesenswert machen.

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