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Andy Mabbett

Pink Floyd. Story und Songs kompakt

über: Pink Floyd



Pink Floyd. Story und Songs kompakt

Informationen

Erscheinungsjahr: 2004
ISBN: 978-3937041926
Verlag: Bosworth Music
Verlagsort: Berlin


Rezensionen


Von: Christian Rode


Dies schmale Bändlein hätte auch „Pink Floyd. Story und Songs komplett“ heißen können. Denn Mabbett bringt es fertig, die Geschichte und die Songs von Pink Floyd auf gerade einmal knapp 150 Seiten vollständig, detail- und kenntnisreich zu behandeln.

Andy Mabbett war 10 Jahre lang Mitherausgeber des Pink Floyd-Fanzines „The Amazing Pudding“ (benannt nach dem ursprünglichen Titel des Pink Floyd-Stückes Atom Heart Mother). Entsprechend trieft das Buch auch von Insider-Kenntnissen. Mabbett geht dabei anders als z.B. die Pink Floyd-Biographien „Bricks in the Wall“ von Karl Dallas oder „A Saucerful of Secrets“ von Nicholas Schaffner (dt.: Pink Floyd. Vom Underground zur Rock-Ikone) vor. Ähnlich wie Steve Turner oder Ian MacDonald bei ihren Beatles-Büchern stellt er das Werk der Pink Floyd anhand ihrer Alben und Songs vor.

Bei der chronologischen Besprechung der Band- wie Soloalben erweist sich das Buch von Mabbett als komplett. Angefangen bei den frühesten Demos von 1966, von denen allein eine Aufnahme von Interstellar Overdrive veröffentlicht worden ist, ist bis hin zur The Dark Side of the Moon-DVD von 2003 alles von den offiziellen Veröffentlichungen enthalten, inklusive Best of- und Live-Alben. Selbst das nur als Radiomitschnitt erhältliche The Massed Gadgets of Auximenes aus dem Jahr 1969 wird relativ ausführlich dargestellt.

So wird Album für Album und Song für Song durchaus kritisch die Geschichte von Pink Floyd erzählt. Dabei lässt Mabbett hin und wieder auch feinen Humor aufblitzen, etwa bei A Spanish Piece: "Die in pseudo-Spanisch gesprochenen Abschnitte stammen in Wirklichkeit von Pink Floyds David Gilmour, der einfach eine schlechte Idee hatte." Jeder Song wird dabei mit seinen Spezifika und z.T. seinen zeit- und entstehungsgeschichtlichen Hintergründen vorgestellt. Dies macht das Buch zu einem hervorragenden Nachschlagewerk. Die Bebilderung erfolgt teilweise farbig auf 16 Seiten im Taschenbuchformat.

Die songorientierte Vorgehensweise macht das Buch andererseits natürlich wiederum kompakt, da anders als z.B. bei Schaffner die umfangreiche und einfühlsame Darstellung der historischen Hintergründe der Psychedelic-Szene wie auch der Gruppendynamik bis hin zum Zerwürfnis der Protagonisten fehlt. Berührt werden all diese Dinge jedoch auch.

Ein weiteres nicht so notwendiges und eher kleineres Manko ist, dass bei den einzelnen Songs nicht übersichtlich angegeben ist, wer welches Instrument gespielt hat. Im Text finden sich jedoch durchaus die notwendigen Hinweise, z.B. dass bei Two Suns in the Sunset das Schlagzeug von Andy Newmark gespielt worden ist oder dass Andy Bown auf dem Album The Final Cut Rick Wright an den Keyboards ersetzte. Dafür wird minutiös aufgelistet, wann welches Album erschienen ist und welchen Platz es in den Charts in UK und USA erreichte.

Insgesamt ein erstaunliches, höchst empfehlenswertes kleines Buch für Pink Floyd-Fans und solche, die es werden wollen.

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