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Tobias Petterson

The Encyclopedia of Swedish Progressive Music 1967 - 1979: From Psychedelic Experiments to Political Propaganda



The Encyclopedia of Swedish Progressive Music 1967 - 1979: From Psychedelic Experiments to Political Propaganda

Informationen

Erscheinungsjahr: 2007
ISBN: ISBN-10: 9189136225, ISBN-13: 978-9189136229
Verlag: Premium Publishing
Verlagsort:


Rezensionen


Von: Nik Brückner


Selbst der Nicht-Insider kennt mittlerweile eine ganze Reihe von Bands aus Schweden: Kaipa, die Flower Kings, Änglagard und wie sie alle heißen. Und wer ein bißchen mehr weiß, weiß auch, dass Schweden bereits in den Siebzigern existierte. Quatsch -, dass Kaipa bereits in den Siebzigern existierte. Aber dass Schweden damals eine ganze Reihe progressiver Musiker und Bands beheimatete, wissen vielleicht nicht alle. Diese Wissenslücke füllt Tobias Petterson mit seiner frisch erschienenen Enzyklopädie, die 400 Namen nennt aus den immerhin nur 12 Jahren, die sie umspannt. Und ist es nicht eine Schande, dass wir Bands wie Fickteatern, Kapten Zoom, Knäckebröderna oder Stinkfotarna nicht kennen?

Nicht unbedingt. Petterson erklärt uns (Nichtschweden) nämlich im Vorwort die schwedische Szene, gerne auch "Progg" oder "The Movement" genannt: Viele der Bands waren, so Petterson, in maoistischer Theorie sattelfester als in musikalischer Praxis, und ihre Progressivität bestand eher in ihren politisch progressiven Texten (Hoola Bandoola Band, Nationalteatern) oder in ihrer antikommerziellen musikalischen Ideologie (Gunder Hägg, Love Explosion). Progressiv in unserem Sinne waren, das liest man zwischen den Zeilen, wohl die wenigsten (etwa International Harvester, Fläsket Brinner oder eben Kaipa).

Leider fällt die Beschreibung dieser frühen Jahre schwedischen Progressivrocks etwas knapp aus, so daß man nicht nicht wirklich ein plastisches Bild machen kann. Es ist die Rede von ein, zwei Musikmagazinen, vielen linken Parteien, ein, zwei Festivals und das war's schon - schade, denn die vielen Fotos, die das Buch enthält, vermitteln den Eindruck, die schwedische Festivalszene sei ebenso wichtig für den Progg gewesen wie die italienische für den Italoprog.

Auf 190 Seiten werden dann die erwähnten 400 Bands gelistet, mit Namen, Bandmitgliedern, Discographien (beschränkt auf '67 - '79, aber mit Verweisen auf frühere oder spätere Alben in einem Textteil), eventuellen Verweisen auf Compilations, einer Bewertung, die eher für den Plattenjäger als für den Hörer gedacht ist, und eben einem Textteil, der in etwa zwischen 3 und 30 Zeilen Umfang schwankt.

Am Ende des Bands folgen verschiedene Appendices: Eine Liste von Compilations, eine nach Labels sortierte Albenliste, ein Namensindex sowie - eine hilfreiche Ergänzung - eine Liste von 100 Bands, die es knapp nicht ins Buch geschafft haben.

Der Band ist bei alldem höchst unmarxistisch-luxuriös ausgestattet: Hardcover, Großformat, viele, oft ganzseitige Hochglanzfotos haariger Männer, dazu ist nahezu jedes Albumcover in Farbe abgebildet. Beiliegt eine CD mit drei überlangen Livetracks der Band Baby Grandmothers, lange Jams über bluesigen oder leicht jazzig angehauchten Rhythmusfiguren - keineswegs essenziell. Stattdessen darf man sich auf eine 4CD-Box freuen, die für Herbst angekündigt ist und Musik vieler im Buch erwähnter Künstler enthalten wird.

Pettersons Buch krankt leider an demselben Problem, an dem ähnliche Bücher immer kranken, wenn sie an einem kranken: Der Autor will oder kann nicht über Musik schreiben. Wir erfahren zwar, von welcher Band der Bassist 1974 dazustieß, wir lesen, wer später welche Radioshow moderiert hat und wer 1969 aus Nigeria nach Schweden gezogen ist, aber eine stilistische Beschreibung, eine qualitative Bewertung oder gar einige tiefergehende analytische Sätze zur Musik fehlen. Satzanfänge wie "This experimental folk band..." sind oft das einzige, was der Autor dem potenziellen Hörer an Information an die Hand gibt. Zum Interessewecken ist das zu wenig, zu einem Blindkauf sowieso, und so wird der Hörer in den allermeisten Fällen wohl ein potenzieller bleiben. Schade - hier ist eine große Chance verpasst worden, eine vergessene, bzw. nie gekannte Szene wieder in Erinnerung zu rufen - und die schwedischen Plattenfirmen zu unterstützen. Da wird auch die Box kaum Abhilfe schaffen, denn dieser Mangel des Buches (immerhin eines Buches über Musik) bleibt auch mit einer dazugehörigen CD-Box ein Mangel des Buches - und ein Song pro Band ist ohnehin zu wenig, um sich wirklich ein Bild zu machen.

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