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Glossar:

F



Fairlight CMI:


Weltweit der erste Sampler, der auf den Markt kam. Aufgrund des sehr hohen Preises konnten sich nur sehr wenige Musiker das Instrument leisten. Dafür bekamen sie aber einiges geboten, schließlich war Sampling absolutes Neuland. Das Instrument verfügte auch über einen PC-Monitor, auf dem man mit einem Stift Wellenformen etc. einfach und dennoch extrem genau bearbeiten konnte.

Wer genaueres über dieses interessante Instrument wissen möchte, sei auf eine sehr gute Homepage verwiesen.

Zu den bekanntesten Benutzern im Prog-Bereich dürfte - neben Fairlight-Nutzern wie Geoff Downes und Keith Emerson - Peter Gabriel gehören, der vor allem auf seinem vierten Album regen Gebrauch von den Möglichkeiten dieses technischen Dinosauriers gemacht hat. (mw)

Synclavier

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Fans:


1. Ventilatoren - 2. Wir alle. (rjg)

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Fingerpicking:


Fingerpicking ist eine spezielle Form des > Arpeggios auf Gitarren (auch auf Banjos). Bei Akkorden (den berühmten Gitarren"griffen") werden in diesem Fall nicht alle Saiten zugleich mit Plektrum oder Hand angeschlagen, sondern in rascher Folge einzeln gezupft. Dabei gibt es zahllose zugrundeliegende Muster, die sich für verschiedene Zwecke eignen und die der Spieler durch langes Üben automatisieren muss.

Das Vordringen des Pickings, das v.a. in Country and Western und Folk beheimatet ist, hat das traditionelle Gitarrenspiel sehr stark beeinflusst. Liedermacher sind ohne Picking fast nicht mehr denkbar, und wenn der Prog auch nicht unbedingt die eigentliche Domäne von Fingerpickingstyles ist, kommen sie hier trotzdem oft vor. Steve Howe von Yes baut sie häufig in seine Stücke ein. (rjg)

Arpeggio

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Fisher Lane Farm (auch The Farm):


Eine ehemalige Farm, die von Genesis 1980 und 1981 zu ihrem eigenen Studio umgebaut wurde. Dort entstanden alle Genesis-Alben seit Abacab sowie viele Soloalben der Mitglieder.

Auf der offiziellen Genesis-Homepage kann man einen Grundriß und interessante Bilder bekucken (www.genesis-music.com/farm1.htm).

Das Haus neben dem Studio ist übrigens zu verkaufen. Na, das wäre doch mal was für echte Genesis-Fans... :) (mw)

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Flageolett:


1. Die "singenden", körperlosen Töne, die man erhält, wenn man auf einer Gitarre die angeschlagenen Saiten an bestimmten Stellen mit einem Finger der Griffhand berührt, ohne sie niederzudrücken. Yes-Gitarrist Steve Howe setzt diesen Effekt z.B. am Beginn des Stückes "And you and I" (vom Album "Close to the Edge") ein. Flageolett-Töne lassen sich auch auf anderen Saiteninstrumenten erzeugen.

2. Eine kleine Flöte ähnlich der Blockflöte. (rjg)

Flöte

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Flöte:


Im Prog - z.B. bei Mike Oldfield, Gentle Giant oder Gnidrolog - erklingen ab und an Blockflöten, die auf englisch den seltsamen Namen "Recorder" tragen. Unter "Flute" hingegen ist die Querflöte zu verstehen, der ein weit größerer Stellenwert zukommt. Es war eben nicht nur Ian Anderson von Jethro Tull, der sie dem Rock dienstbar machte. Das taten neben ihm auch Ian McDonald bei King Crimson, Thijs van Leer bei Focus, Bernd Aust bei Electra und viele andere. (rjg)

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Fretless:


Die deutsche Übersetzung dieses Wortes klingt wie ein Fachbegriff aus dem Schneiderwesen: "bundlos". Gemeint sind jedoch Saiteninstrumente - insbesondere Elektrobässe - ohne jene Bundstäbchen, die das Griffbrett normalerweise in Halbtonschritte unterteilen. Der Spieler muß die Stelle der Saite, die den richtigen Ton erzeugt, also ohne Hilfe treffen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, sondern bei Violinen, Celli und Kontrabässen schon immer so. Die Besonderheit des "Fretless"-Spiels liegt in den vielfältigen Möglichkeiten der Tonbildung durch stufenloses Gleiten über die Saiten. Dabei stören Bünde nämlich. Der größte Meister auf dem Fretless-Bass war der aufgrund einer Kneipenschlägerei 1987 ums Leben gekommene Jaco Pastorius von Weather Report. Auf E-Gitarren mit Bünden werden Gleiteffekte hingegen oft per > Slideguitar erzeugt. (rjg)

Slideguitar

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Frickeln:


Während manchem Nichtmusiker rhythmische Fingerübungen unter der Bettdecke höchste Glücksgefühle bereiten, scheint es Musikern - insbesondere Prog-Musikern - ähnliche Befriedigung zu verschaffen, so schnell wie möglich auf den verschlungensten Pfaden über die Tasten, Saiten oder Knöpfe ihres jeweiligen Instruments zu flitzen. Jedenfalls lassen sich viele von ihnen häufig zu dieser im Fanjargon "Frickeln" genannten Tätigkeit hinreißen, und verziehen ihr Gesicht dabei entsprechend zu halb schmerzerfüllten, halb seligen Grimassen.

Der Ausdruck "Frickeln" ist eher negativ belegt, da über der Demonstration musikalischer Potenz allzu oft vergessen wird, dass eigentlich ein stimmiges Stück zu spielen ist. Gehört werden die dabei entstehenden Klänge aber trotzdem, obwohl die Fans den Vorwurf, ein "Frickelfreak" zu sein, meist entschieden von sich weisen. Sie bestehen darauf, daß die Musik, die sie "geil", "rattenscharf" oder "hammerhart" finden, ganz einfach eine "virtuose Instrumentaldarbietung" sei. (rd)

Shredding

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Frippertronics:


siehe Soundscapes (ug)

Soundscapes

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Frippismus:


Robert Fripp, Gitarrist und Kopf der englischen Prog-Band King Crimson, hat die Angewohnheit, immer wieder mehr oder weniger kluge Aphorismen zu produzieren, die Studenten seiner Gitarrentechnik und -philosophie "Guitar Craft" ans Herz gelegt werden. Ein solcher Fripp-Aphorismus wird als "Frippismus" bezeichnet. Wechselnde Frippismen kann man auf der Website von Fripps Plattenfirma Discipline Global Mobile bestaunen. Beispiele: If we don't know where we're going, we'll probably get there., Let us find clean and cheerful friends., "Tomorrow" is the first lie of the Devil. ... (ug)

Guitar Craft

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Fusion:


In der Popmusik wird dieser Begriff mittlerweile inflationär für alle möglichen Formen des "Crossovers", des Kreuzens von Stilen verwendet. Klare Sache: Wer das Beste des Country & Western mit dem Besten des Schunkelschlagers kombiniert, hat zwar immer noch keine gute Musik, aber doch wenigstens ein veritables Crossover. Für den Progbereich ist die ursprüngliche Bedeutung von "Fusion" im Sinne von > Jazzrock wohl am bedeutsamsten. (rjg)

Jazzrock

Siehe auch: besprochene Alben mit dem Stilmerkmal Jazzrock / Fusion

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Fuzak:


siehe "Muzak". (ug)

Muzak

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FX:


Englische Kurzschreibweise für "effects", also die elektronische Erzeugung und/oder Verfremdung von Klängen. Findet sich gelegentlich in Besetzungslisten. (jr)

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Beiträge von: Michael Weinel (mw), Ralf J. Günther (rjg), Ralf Damaschke (rd), Udo Gerhards (ug), Jochen Rindfrey (jr)

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