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24968 Rezensionen zu 17121 Alben von 6671 Bands.
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Aus dem babyblauen Archiv


Archiv-Tipps für das Jahr

Oktober 2018: Porcupine Tree


In Absentia
Porcupine Tree: In Absentia

„In Absentia“ ist das Top-Album der Baumstachler und eines der härteren; der Meister lässt die Gitarre in mehreren der ausgefeilten und melodischen Songs, allen voran „Blackest Eyes“, mal richtig loskrachen. Jüngere Progger werden hier einen anderen Steven Wilson kennen lernen. Nie war ein PT-Album schöner, beruhigender, geschlossener, spannender, mitreißender. Selten waren sich unsere Kritiker so einig. Details und Rezension

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September 2018: Brian Eno


Before And After Science
Brian Eno: Before And After Science

Nie war der Ambient-Pionier so melodiös, nie war er so dicht am Zeitkolorit (New Wave!) wie bei diesem, seinem fünften Soloalbum. Es erschien in dem Jahr, in dem Eno seine außerordentliche Klangkunst zu Bowies Giganten „Low“ beisteuerte. Allein die Liste der hier versammelten Gastmusiker lässt einen schwindelig werden. Details und Rezension

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August 2018: Ñu


Cuentos de Ayer y de Hoy
Ñu: Cuentos de Ayer y de Hoy

Fernab vom musikalischen Weltgeschehen spielten Ñu aus Spanien noch 1978 Musik, die eigentlich ein paar Jahre zuvor aktuell war: Kernig-verspielter Hardrock der Uriah-Heep-Schule trifft auf Folk à la Jethro Tull plus Violine und schrillen Gesang in der Art von Geddy Lee. "Cuentos de Ayer y de Hoy" ist vielleicht eine der spannendsten Platten der iberischen Halbinsel aus dieser Zeit. Details und Rezension

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Juli 2018: Chris Squire


Fish Out Of Water
Chris Squire: Fish Out Of Water

Diese Produktion gehört zu den Denkmälern, die immer wieder in Erinnerung gebracht werden sollten. Gründungsmitglied und Bassist der Gruppe Yes, der 2015 verstorbene Chris Squire, scharte zur Mitte der Dekade illustre Musiker um sich und lieferte ein in sich geschlosses und reichhaltig instrumentiertes Meisterwerk ab. Symphonisch ausgeglichene, klassische Elemente, mit Jazz und anderen Einflüssen optimal verschmolzen, erzielten ein unverwechselbar eigenes Gepräge und ließen dabei Squires Rickenbacker-Sound, der ein Loch in die Wand blasen konnte, genügend Spielraum. Das technisch für damalige Standards hervorragend produzierte Album ist mittlerweile als 5.1.-Version erhältlich. Eine DVD mit Interviews gibt´s obendrein. Details und Rezension

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Juni 2018: Abbhama


Alam Raya
Abbhama: Alam Raya

Trotz ihrer Herkunft aus der indonesischen Hauptstadt Jakarta klangen Abbhama auf ihrem einzigen Album vergleichsweise "europäisch". Wer über den eigenwilligen Gesang jenseits von Jon Anderson hinweghören mag, entdeckt hier melodischen Prog mit klassischen, jazzigen und poppigen Bezügen, der demonstriert, dass Südostasien schon lange vor Discus & Co. kein weißer Fleck auf der Genre-Weltkarte war. Details und Rezension

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Mai 2018: National Health


Of Queues And Cures
National Health: Of Queues And Cures

Wer schon immer mal wissen wollte, was sich hinter dem Begriff "Canterbury" verbirgt, der bekommt hier das volle Programm geliefert. Die Melange aus jazzig-filigranen Passagen, leichtgängiger Melodik und komplexen Arrangements ist so eingängig wie herausfordernd zugleich. Canterbury at its best. Of Queues and Cures ist somit uneingeschränkt zu empfehlen. Details und Rezension

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April 2018: Roxy Music


For Your Pleasure
Roxy Music: For Your Pleasure

Die Band von Bryan Ferry und Brian Eno wird gerne auf ihren späteren Edelpop reduziert und ihr Frühwerk unterschlagen. Doch auf "For Your Pleasure" verbinden Roxy Music geradezu die Jahrzehnte: Die Vorwegnahme von Nick Cave trifft auf Krautrock-Verarbeitungen, während andernorts surreale Soundspielereien vor Minimalrhythmen eine verstörende Wirkung erzielen. Das ist eine retrospektiv höchst überraschende Parallelentwicklung zeitgleich zum "eigentlichen" Progressive Rock. Details und Rezension

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März 2018: Goblin


Il fantastico viaggio del bagarozzo Mark
Goblin: Il fantastico viaggio del bagarozzo Mark

"Il fantastico" gilt zwar nicht als Goblins Meisterwerk (das ist wohl das ein Jahr früher erschienene „Suspiria“), aber beim 78 er Release findet die Formation von der Apennin-Halbinsel deutlich zu den Yes-inspirierten Progrockwurzeln der Dekade zurück: Kein Horror, stattdessen ein Konzeptalbum mit italienischem Gesang und wunderbaren zeitkonformen Synthi-Klängen. Details und Rezension

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Februar 2018: Pell Mell


Rhapsody
Pell Mell: Rhapsody

Auf ihrem dritten Album verabschiedeten sich Pell Mell von krautigen Sounds und gingen über zum symphonischen Prog... das aber auf eine ganz eigene Weise mit Zitaten von Franz Liszt, Sergei Rachmaninoff und einem Cancan-Kaffeehausorchester. Das Gefühlszentrum wird von dieser keyboardlastigen bis herzerweichenden Musik also auch nach mehr als 40 Jahren noch getroffen. Details und Rezension

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Januar 2018: Marathon


The First Run
Marathon: The First Run

Ähnlich wie Saga und Jadis mischten auch die Niederländer Marathon Melodic Rock und Neoprog und spielten die Songs, mit denen ihre Vorbilder an alte Erfolge hätten anknüpfen können. "The First Run" ist ein Debütalbum wie aus dem Bilderbuch. Details und Rezension

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