Blitzkrieg
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Pilz |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jürgen Dollase |
Keyboards |
| Jerry Berkers |
Bass, Gesang |
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| Bill Barone |
Gitarre, Gesang |
| Harald Großkopf |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lunetic
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11:55
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| 2. |
The Theme
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9:37
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| 3. |
Manhatten Project
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13:47
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| 4. |
Audiences
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7:38
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| Gesamtlaufzeit | 42:57 |
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Rezensionen

Klassik-Rock meets Kraut-Rock könnte man das Debut der Gruppe Wallenstein überschreiben. Den klassischen Anteil liefert Keyboarder Jürgen Dollase (auch Komponist aller Stücke), der hierzu vor allem Klavier und Cembalo (mit E-Piano imitiert?), letzteres vor allem in "Lunetic" (die Orthographie habe ich unverändert übernommen), einsetzt. Auch das beliebte Mellotron wird verwendet, nicht bombastisch, nur sanft im Hintergrund. Dollase wildert nicht im Schaffen klassischer Komponisten, zumindest ist mir nichts entsprechendes aufgefallen, es ist die Art der Melodieführung, die den Stücken die klassische Ausstrahlung verleiht. Gitarrist Bill Barone spielt, obwohl Amerikaner, in typisch "krautiger" Manier, was insgesamt eine äußerst faszinierende Mischung ergibt. Der Gesang ist nicht weiter bemerkenswert, die Instrumentalpassagen überwiegen sowieso bei weitem.
Insgesamt ein Meilenstein des frühen deutschen Progressive Rock.
| Anspieltipp(s): |
Lunetic |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.12.2003 |
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Blitzkrieg nannte Jürgen Dollase seine im Herbst 1971 gegründete Gruppe, der neben Harald Grosskopf der Amerikaner Bill Barone und der Holländer Jerry Berkers angehörte. Noch im selben Jahr spielte das Quartett seine erste LP ein. Da es aber schon eine britische Gruppe gleichen Namens gab, erschien "Blitzkrieg" unter dem Bandnamen Wallenstein.
"Klassik meets Krautrock" ist in der Tat ein recht passender Untertitel für dieses Album. Zur klassisch-inspirierten, romantisch-impressionistischen Tatstenarbeit Dollases rockt der Rest der Gruppe krautig ab. Das rotzige E-Gitarrenspiel von Bill Barone ergibt zusammen mit dem feinfühligen Tastenklängen von Dollase an Piano und Cembalo-E-Piano, gelegentlich bereichert um dezente Tonflächen eines flötenden Mellotrons, um eine dahineilende E-Orgel oder spacig-psychedelische Klangeffekte (in "Lunetic"), einen ganz eigene, ausgesprochen interessante Musik. Fast pastorale, ruhig-entspannte Abschnitte, bestimmt von Mellotron und Piano, runden das Klangbild ab.
Ein paar Längen gibt es ab und zu (insbesondere in "Manhatten Project") und mitunter droht das musikalische Konzept ein wenig aus den Fugen zu geraten. Auch der Gesang, insbesondere zu beginn von "Audiences", ist ziemlich schwach und wackelig, fällt aber aufgrund seiner Kürze kaum negativ ins Gewicht.
Alles in allem: Daumen hoch! Ein interessantes Debut!
| Anspieltipp(s): |
Lunetic |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2005 |
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