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Transatlantic

Whirld Tour 2010 - Live From Shepherd's Bush Empire, London

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: live; DVD; Dokumentation; RetroProg
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Neal Morse vocals and keyboards
Roine Stolt vocals and guitars
Mike Portnoy drums and vocals
Pete Trewavas bass and vocals

Gastmusiker

Daniel Gildenlöw guitar, keyboards, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. The Whirlwind   (DVD) 79:52
2. All Of The Above 30:19
3. We All Need Some Light 8:40
4. Duel With The Devil 28:31
Gesamtlaufzeit147:22
Disc 2
1. Bridge Across Forever   (DVD) 6:03
2. Stranger In Your Soul 30:00
3. Documentary
4. Band Interview
5. The Return of the Giant Hogweed   (Bonus track, feat. Steve Hackett)
Disc 3
1. The Whirlwind   (CD) 79:52
Gesamtlaufzeit79:52
Disc 4
1. All Of The Above   (CD) 30:19
2. We All Need Some Light 8:40
3. Duel With The Devil 28:31
Gesamtlaufzeit67:30
Disc 5
1. Bridge Across Forever   (CD) 6:03
2. Stranger In Your Soul 30:00
Gesamtlaufzeit36:03


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 2)


Transatlantic spielen Zeuhl!

Kleiner Scherz. Transatlantic sind back! Baaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaack! Unüberhörbar - und unübersehbar. Ich meine: allein diese Box enthält mehr Scheiben, als das gesamte Studiowerk der Band umfasst! Nach jahrelangem Beharren auf derlei Exzessen, der Veröffentlichung absurder Neuabmischungen, die sich nur in Nuancen unterscheiden, von Live-Doppel-CD-, -Doppel-DVD- und -Doppel-CD-und-Doppel-DVD-Boxen wird nun noch eins draufgesetzt. Größenwahn? Yep. Transatlantic sind die wahren Erben von ELP und Yes. Ja, es kommt auf die Größe an. Har har.

Das dachten sich wohl auch die Besucher der Konzerte vor ein paar Monaten, als sie nach fast vier Stunden die wohlgefüllten Hallen verließen, ich in Stuttgart, wo schon nach "The Whirlwind" einige der immerhin nicht mehr ganz jungen Fans ganz schön angestrengt dreinschauten. Nicht dass sie sich nicht amüsiert hätten, im Gegenteil, aber ein 74-minüter als Konzertopener, das muss man erst mal schlucken. Geschweige denn ein vierstündiges Konzert....

Doch die Fans ließen sich die Laune nicht verderben und standen die vier, fünf Songs tapfer durch - und Gleiches hört und sieht man auch auf diesem Live-Dokument. Die Leute im Shepherd's Bush Empire jubeln, als Portnoy sagt "Wir sind schon 2 Stunden auf der Bühne und haben erst zwei Songs gespielt. Könnte ein langer Abend werden!" Vergessen sind die Mäkeleien an dem reichlich schwerblütigen "Whirlwind", Band und Publikum feiern sich selbst und ein Fest. Wenn die mal alle zu den Würzburger Freakshow-Konzerten kämen!

"Words cannot describe the feeling" - die vermutlich populärste Retroprogband ist nach 10 Jahren zurück. Und nach und nach bekommt auch der letzte Griesgram unter den Kritikern mit, dass Klotzen geiler ist als Kleckern, dass eine eine zehn Zentimeter dicke Box dicker ist als eine Doppel-CD, dass vier Longtracks einer mehr sind als drei, dass vier Stunden länger sind als eineinhalb, dass fünf Scheiben mehr sind als zwei, dass mehr Veröffentlichungen mehr sind als weniger und und und.

Yörrrrr! Und, ach komm, es macht doch wirklich Spaß! Mal richtig auf den Putz hauen! Drei Studioalben, zehnundsechzig Veröffentlichungen insgesamt, und nun das! Yörrrrr!

Und das Bonusmaterial: Zwei Stunden Doku. Lang? Hey, das ist immerhin grad mal die Hälfte der Konzertdauer! Man sieht Transatlantic beim Rehearsen, gut so, die Band ist auch weit besser eingespielt als bei früheren Touren. Man sieht sie in USA und in Europa, in den Hallen, bei Soundchecks, vor und nach dem Auftritt, beim Faxenmachen, beim Red-Bull-Trinken. Dazu gibt's ein Interview, mit 20 Minuten recht kurz, das an einem Punkt aber interessant wird: Wenn Trewavas, Portnoy und Morse sich darüber einig sind, dass Transatlantic nicht zum Geldverdienen da ist, weil die Hauptbands mehr einbringen, Stolt aber dafür ist, jedes Jahr ein Album zu machen. Und dann - das Genesiscover. Mit Steve Hackett. Brrrrr. Genesisfans: Weghören! Oder besser: hinhören. Denn hier könnt ihr erfahren, was für ein fantastischer Sänger Peter Gabriel ist. Morse scheitert an "Hogweed", und er scheitert kräftig. Nix, aus, Finger weg.

Transatlantic spielen ihre Musik kompetent, sind gut eingespielt und ziehen ihr Ding professionell durch. Dass sie Spaß haben, sieht man deutlich, zum Beispiel, wenn Portnoy sich von der Menge durch die Halle tragen lässt, wenn die Band den Wirbelwind bei "Rock the House" stoppt und das Haus auffordert, selbiges noch mehr zu rocken, wenn die Band im Prattelner Z7 versucht, die 115-Dezibel-Marke zu durchbrechen oder wenn die Bandmitglieder die Instrumente durcheinandertauschen. Bei den Kellys hab ich das schon mal gesehen, aber da war es wurscht, wer was spielt. Hier ist man schon etwas beeindruckter, vor allem dann, wenn dann spontan "Smoke on the Water" angestimmt wird - und nicht misslingt. Überhaupt sind die Songs hier und da nochmal ausgebaut (als wären sie nicht schon lang genug), durch kleine Zitate und Anspielungen.

Die Band hat richtig Spaß und man als Zuschauer auch. Vor allem, weil man sitzen kann. Oder liegen. Und mit Hilfe der Pausentaste bequem aufs Klo gehen kann. Ich ziehe diese Box dem Konzert vor. Bin alt geworden...

Anspieltipp(s): Hör hör. "The Whirlwind"
Vergleichbar mit: Wie immer: Flower Kings, Spock's Beard, Neal Morse, The Tangent und anderer InsideOut-Musik
Veröffentlicht am: 11.11.2010
Letzte Änderung: 1.12.2010
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Da haben sich zwei gefunden: Insideout, die Grossmeister des Digibooks, der üppigen XXXL-Boxsets und Transatlantic, die SuperDuperMega-Group, die mit The Whirlwind mal eben eines der längsten Prog-Epen überhaupt veröffentlicht haben. Wurden frühere Kompositionen der Band schon lang und ausladend zelebriert, so ist "The Whirldwind" quasi das Hochamt.

Man kann von solcher Gigantomanie ja halten, was man will. Eines muss ich aber sagen: die Musiker verdienen im Mindesten meinen Respekt dafür, diese schiere Masse an Musik praktisch fehlerfrei am Stück performed zu haben. Da habe ich andere Künstler live gesehen, die es Jahr für Jahr nicht schaffen, den Piano-Beginn von "Firth of Fifth" unfallfrei hinzukriegen.

Wie kann man solch eine Box, die kameratechnisch, schnitttechnisch, bildtechnisch, lichttechnisch und soundtechnisch absolut gelungen ist, gebührend würdigen? Klar, indem man selber klotzt statt zu kleckern. So habe ich mir nach vielen, vielen Jahren, in denen ich das Beamer-Bild einfach an die nackte, raue Kellerwand geworfen habe, endlich eine grooosse Leinwand samt Rahmen gegönnt; ein würdiger "Rahmen" in der Tat.

Das Heimkinoerlebnis ist gleich ein ganz anderes. Der "Whirlwind" fegt nun wirklich in jeder Hinsicht durch den Raum. Mit beeindruckenden, scharfen Bildern und einem sauberen 5.1-Sound, der tendenziell mehr von vorne kommt und die Rear-Speaker nur dezent befeuert.

Auf die Musik möchte ich nicht speziell eingehen; Transatlantic eben (siehe bei den Besprechungen der Studio-CDs). Man performed in guten 3 Stunden beinahe das gesamte Oeuvre der Band; einzig "my new world" fehlt mir persönlich.

Als zusätzlichen Bonus gibt's dann noch ein Tour-Documentary, wo ein jeder Gig noch speziell gewürdigt und das Drumherum dokumentiert wird. Da kann sich dann jeder Fan irgendwo wiederfinden. Ich war im z-7 in Pratteln dabei und habe mit der enthusiasmierten Menge unter Mike Portnoy`s Anleitung versucht, die 115 dB-Marke zu erbrüllen. Wir schafften bloss 113 dB…

Ein Transatlantic-Konzert ist ein Erlebnis; das wird durch diese Box gut transportiert. Ein Rundum-Verwöhnpaket für den Fan. Aber durchaus auch für den Neueinsteiger, der die Band kennenlernen will, geeignet. Im Gegensatz zu Nik ziehe ich aber das Livehaftige-Erlebnis der Konserve (noch) vor. Das nächste Mal im März 2014...

Anspieltipp(s): Whirlwind ?
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.11.2013
Letzte Änderung: 2.11.2013
Wertung: 11/15
Gross - grösser - Transatlantic

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Transatlantic

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 SMPTe 10.50 3
2001 Bridge Across Forever 10.00 4
2001 Live In America 7.00 2
2003 SMPTe - The Roine Stolt Mixes 10.00 2
2003 Live In Europe (DVD) 10.00 4
2006 Building the Bridge and Live in America (DVD) 8.50 2
2009 The Whirlwind 9.00 2
2010 The Official Bootleg DVD - 1
2011 More Never Is Enough - Live @ Manchester & Tilburg 2010 - 1
2014 Kaleidoscope 9.67 3
2014 KaLIVEoscope 10.50 2

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