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Geoff Mann with The Bond

Peace Offering

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988 (Zusammenstellung aus Prints Of Peace und Demos zu Won By One)
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: Cyclops
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Geoff Mann Voice, wobbly/non-wobbly electric and acoustic guitars, drum programmes, percussion and occasional keyboards
Dave Mortimer Ghastly Green Gibson and acoustic guitars
Steve Ridley Keyboards, backing voice and occasional drum programmes

Gastmusiker

Andy Mason Drums on Too Modern

Tracklist

Disc 1
1. Gateway Into Heaven 5:11
2. Sob Stories 4:46
3. High Ground 5:31
4. Seriously Siblings 7:40
5. Don't You Wait 4:51
6. Stranded 3:34
7. Looking For Love 5:27
8. Table Talk 7:12
9. Too Modern 5:36
10. His Love 4:35
11. After The Storm 5:49
12. Certainly 5:42
13. Willy Welsh 7:59
Gesamtlaufzeit73:53


Rezensionen


Von: Dennis Egbers @


Nachdem Geoff Mann nach seinem Ausstieg bei Twelfth Night drei Solo-Alben ohne feste Band aufgenommen hatte, gründete er zusammen mit Dave Mortimer, Steve Ridley und Andy Mason, die ihn auch auch schon auf seinen Solo-Alben unterstützt hatten, The Bond. Naheliegenderweise erinnert die Musik von The Bond daher auch relativ stark an die Soloalben von Geoff Mann. Das Album ist eine Zusammenstellung aus dem zweiten Album von The Bond - Prints of Peace - , einem frühen Demo mit Andy Mason (Too Modern) und späteren Demos zum ersten Album Won by One.

Geprägt wird die Musik daher wieder hauptsächlich von zwei Dingen: Der unverwechselbaren Stimme von Geoff Mann, vielleicht noch am ehesten Peter Hammill (VdGG) ähnlich, und den christlich geprägten Texten des damals angehenden Priesters. Musikalisch ist das Ganze wiederum eine Mixtur aus unterschiedlichen Stilen wie Pop, Prog, World Music und anderem.

Trotzdem das Album also prinzipiell den Vorgängern (Manns Soloalben) sehr ähnlich ist, halte ich es insgesamt für etwas schlechter. Zwar ist die Stimme von Geoff Mann gewohnt genial und auch seine Texte laden wie immer zum Nachdenken ein, allerdings sind die Kompositionen (vielleicht dadurch, daß Mann nicht mehr allein komponierte?) etwas eintöniger und der Drum-Computer stört mich teilweise wirklich erheblich, denn Andy Mason stieg recht früh aus und ist nur noch auf der Demo-Version von Too Modern zu hören. Nichtsdestotrotz lassen sich auf dieser CD immer noch einige Highlights finden, z.B. Sob Stories, das auch mit einem ätzenden Text über Leute aufwarten kann, die immer sagen "Ich würde ja was tuen, wenn...". Auch Too Modern kann man hier nennen, wiederum mit gutem Text, diesmal über Menschen, die meinen, daß Jesus nicht modern sei ("get a funky-punky hairstyle, ditch the crown of thorns"). Schön ist auch die Ballade His Love, allerdings sollte hier schon eine gewisse Toleranz gegenüber moderner Kirchenmusik vorhanden sein.

Wie soll man die Platte nun beurteilen? Genialer Gesang, gute Texte, aber nerviger Drum-Computer und teilweise typische 80er Keys, und für die Atheisten unter uns muß die Platte auch nicht unbedingt das richtige sein.

Normalerweise würde das so irgendwas um 7-8 Punkte geben, allerdings zieht meine Affinität zu der Stimme von Geoff Mann das ganze noch auf 10 hoch, da mir auch die Texte gefallen. Allerdings dürfen atheistische Hardcore-Proggies sicher bis auf 5 Punkte runtergehen, aber schließlich sind Noten Gott sei Dank subjektiv.

Anspieltipp(s): Sob Stories
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.5.2002
Letzte Änderung: 23.5.2002
Wertung: 10/15

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