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24552 Rezensionen zu 16784 Alben von 6538 Bands.
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Matching Mole

Smoke Signals

(Siehe auch: Leitfaden "Canterbury")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001 (Aufnahmen von 1972)
Besonderheiten/Stil: live; Canterbury
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Phil Miller Guitar
Bill MacCormick Bass
Dave McRae Electric piano
Robert Wyatt Drums, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Intro 0:44
2. March Ides I 4:22
3. Smoke Rings 7:51
4. Nan True's Hole 6:00
5. Brandy As In Benj 4:22
6. Electric Piano Solo 1:11
7. March Ides II 4:56
8. Instant Pussy 2:51
9. Smoke Signal 6:55
10. Lything & Gracing 11:48
Gesamtlaufzeit51:00


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Matching Mole waren während ihres kurzen Bestehens eine sehr fleissige Live-Band, die insbesondere das europäische Festland regelmässig betourte. Cuneiform Records haben jetzt im Laufe ihrer Reihe von Canterbury-Archiv-Veröffentlichungen Live-Aufnahmen von Matching Mole in Europa (am Anfang hört man, wie Robert Wyatt sich an einer Ansage auf Französisch versucht) ausgegraben und auf "Smoke Signals" veröffentlicht.

Das liebevoll gestaltete Artwork der CD lehnt sich an das erste Matching Mole-Studioalbum an, der musikalische Inhalt besteht aber grösstenteils aus Live-Versionen von Stücken vom Zweitling "Little Red Record". Lediglich das kurze, fliessende "Instant Pussy", mit Echo-beladener Stimm-Improvisation von Wyatt stammt vom Debüt. Ausserdem gibt es zusätzlich noch den auf keiner der Studioalben zu findenden Phil Miller-Song "Lything & Gracing", Miller-typisch ein grösstenteils riff-getragenes Vehikal für Impros, etwa im Bass.

Wie oben nachzulesen ist, habe ich mit der kleinen roten Platte so meine Probleme. Seltsamerweise gefällen mir die gleichen Stücke in den Live-Versionen wesentlich besser! Ich denke, das liegt daran, dass die Produktion Robert Fripps auf "Little Red Record" so knochentrocken und geradezu kalt geraten ist. In den Live-Versionen atmen die Nummern viel freier, haben mehr Herz und Seele. Die Band spielt beschwingt auf und arbeitet sich souverän durch die komplex-intelligenten, sehr jazzigen, improvisationslastigen Nummern. Der Sound von "Matching Mole" ist dabei getreu Wyatts Vision einer "all-electric band" (im Gegensatz zu den inzwischen relativ bläserlastigen Soft Machine, denen er entflohen war) von E-Piano, E-Gitarre und kräftigem, teils Fuzz-verzerrten E-Bass geprägt, auch wenn sein gewohnt elastisches, treibendes Schlagzeugspiel stets präsent ist.

Die Soundqualität der Aufnahmen ist leider etwas dumpf, aber durchaus so gut, dass von den zweifellos vorhandenen musikalischen Qualitäten nicht abgelenkt wird. So ergibt sich insgesamt vor allem für den Canterbury-Fan eine sehr empfehlenswerte Aufnahme von hohem historischen Interesse, die aber auch als Einführung zu Matching Mole geeignet ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.5.2002
Letzte Änderung: 22.12.2004
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Matching Mole

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Matching Mole 14.00 1
1972 Little Red Record 9.00 3
1994 BBC Radio 1 Live in Concert 8.00 1
2002 March 10.00 1
2006 on the radio 10.00 1

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