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RanestRane

Shining

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 8/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Riccardo Romano Keyboards, Harmonium, Moog, Programming
Daniele Pomo Gesang, Schlagzeug, Trompete, Keyboards
Maurizio Meo Bass
Massimo Pomo Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Il Viaggio 2:46
2. Il Colloquio 7:14
3. La neve coprirà tutte le piane aride 1:55
4. L'Overlook 2:50
5. Mr Halloran 7:50
6. Colazione 2:11
7. Il labirinto 7:43
8. Qualcoma in questo posto cambierà 4:04
9. Danny e Jake 4:31
10. Incubo 5:13
11. Cambiamento Definitivo 6:34
12. "237" 5:52
Gesamtlaufzeit58:43
Disc 2
1. La neve copre ormai tutte le piane aride 5:43
2. La festa dell'Overlook 8:57
3. Il tempo è labile 4:41
4. "Il mattino ha l'oro in bocca" 5:08
5. "Fammi uscire!" 4:49
6. L'intervento di Grady 3:53
7. Redrum 6:53
8. Ora nessun nemico passerà 5:05
9. In fuga nel labirinto 3:10
10. Vittima di se stesso 4:40
11. Oltre tutto 6:30
Gesamtlaufzeit59:29


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Fünf Jahre nach ihrer Nosferatu-Vertonung ist nun das zweite Werk der Italiener fertiggestellt. Thema ist diesmal Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings Shining (1980). Der Film dürfte den meisten bekannt sein, ansonsten sei auf die Beschreibung bei Wikipedia verwiesen.

Woran denkt man bei diesem Film? Mir haben sich Bilder von endlos langen Fluren ebenso eingeprägt wie Jack Nicholsons diabolisches Grinsen. Über dem Film liegt ein permanentes Gefühl unterschwelliger Bedrohung. Wie setzt die Band das musikalisch um? Kurz gesagt: gar nicht. Jedenfalls nicht adäquat. Die Römer sind ihrer bewährten (?) Mixtur treu geblieben, liefern eine recht glatte Mischung aus Reminiszenzen an die Bands der klassischen italienische Progszene, ein paar neoproggigen Klängen und einigen ziemlich mainstreamigen Passagen, die manchmal schon in poppige Gefilde driften. Dazwischen eingeschoben sind immer wieder Dialoge aus dem Film (in italienischer Synchronisation), die dezent mit Musik unterlegt sind, manchmal nur mit Ambient-artigen Keyboards.

An sich ist die Musik, von den mainstreamigen Ausfällen abgesehen, ganz in Ordnung, wenn auch weder übermäßig komplex noch sonderlich originell. Wohlige Melodien strömen fluffig aus den Boxen, von typisch mediterraner Leichtigkeit durchweht, dazu singt Daniele Pomo ordentlich und trägt auch noch ein paar schöne Einsätze an der Trompete bei. Nein, das Problem ist ein ganz anderes. Was, zum Teufel, hat diese Musik mit dem Film zu tun? Herrscht dort vielleicht "mediterrane Leichtigkeit"? Nein, zu keinem Zeitpunkt wird die dem Film angemessene Atmosphäre erzeugt. Na schön, es gibt die ein oder andere Stelle, wo es etwas bedrohlicher klingt, gegen Ende wird es sogar bisserl dramatisch, da darf die Gitarre auch mal böse riffen, aber insgesamt ist die Musik über eine Laufzeit von knapp zwei Stunden einfach zu glatt und konturlos und langweilt damit nach einiger Zeit.

Wenn man die Tatsache ausblendet, dass es sich um eine Vertonung von Shining handelt, könnte man dieses Album zumindest Liebhabern der melodischeren Variante des Prog empfehlen. Als Musik zum Film ist es dagegen klar gescheitert.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.7.2011
Letzte Änderung: 7.7.2011
Wertung: 7/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Cineastische Neuvertonung zweiter Teil. Bei ihrem ersten Album wagten sich RanestRane an die soundtechnische Untermalung der Werner Herzog Version von „Nosferatu”, bei diesem Doppelalbum hat man sich nun an den von Stanley Kubrick umgesetzten Steven King Horrorklassiker „Shining“ gewagt. Während im Kino Jack Nicholson kongenial den verrückten Hausmeister mimt, gelingt es RanestRane nur in Teilen, die klaustrophobische Stimmung des Films zu transportieren. Hier scheitert leider der Anspruch, den Film angemessen musikalisch neu zu interpretieren (übrigens untermalt von diversen Sprachpassagen der italienischen Synchronversion), im Vergleich, wenn man nur die Musik für sich alleine stehen lassen würde.

Denn wenn man einmal vergisst, dass es sich hier um den alternativen Soundtrack zu einem großartigen Film handelt, kann der sinfonische Italo Prog von RanestRane durchaus überzeugen. Für einen echten Horrorfilm ist die Musik jedoch einfach zu melodisch, zu hoffnungsvoll, nicht mystisch bzw. hinterhältig genug. Kein Vergleich zu den Landsmännern von Goblin, die es mehrfach in der Vergangenheit schafften, mit ihren Soundtracks sowohl als musikalische Begleitung, wie auch für sich alleine zu überzeugen.

„Shining“ ist an und für sich kein schlechtes Album, selbst wenn man einige Längen zu überwinden hat, doch darf man eben nicht andauernd den eigentlichen Film im Hinterkopf haben, für den diese Musik eben geschrieben wurde.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.3.2014
Letzte Änderung: 15.3.2014
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von RanestRane

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Nosferatu Il Vampiro 9.00 2

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