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Present

Triskaïdékaphobie / Le Poison Qui Rend Fou

(Siehe auch: Leitfaden "Rock In Opposition (RIO)")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989 (aufgenommen 1980 und 1983)
Besonderheiten/Stil: instrumental; RIO / Avant; Zeuhl
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 14/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Roger Trigaux Gitarre, Klavier
Alain Rochette Klavier, Synthesizer
Daniel Denis Percussion
Christian Genet Bass ("Triskaïdékaphobie")
Ferdinand Philippot Bass ("Le Poison Qui Rend Fou")
Marie-Anne Polaris Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Promenade au Fond D'Un Canal   (1.-3.: Triskaïdékaphobie) 19:16
2. Quatre-Vingt Douze 15:34
3. Repulsion 3:21
4. Le Poison Qui Rend Fou, Part 1: Ram Ram Va Faire "Pif Paf"   (4.-7.: Le poison qui rend fou) 15:25
5. Ersatz 5:07
6. Le Poison Qui Rend Fou, Part 2: "Didi, tans ta chambre!" 9:42
7. Samana 9:15
Gesamtlaufzeit77:40


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Bisweilen ist man doch erstaunt, welche Perlen progressiver Musik ausgerechnet in den Achtzigern, die doch eigentlich als die Zeit des Prog-Niedergangs gelten, entstanden. Ein Beispiel dafür ist die belgische Formation Present um Gitarrist Roger Trigaux und Schlagzeuger Daniel Denis. Ihre beiden ersten LPs, "Triskaïdékaphobie" ("Angst vor der 13") von 1980 und "Le poison qui rend fou" ("Das Gift, das verrückt macht") von 1985, wurden von Cuneiform auf einer CD wiederveröffentlicht.

"Triskaïdékaphobie" orientiert sich noch stark an der düsteren Kammermusik von Univers Zero. Während Univers Zero jedoch überwiegend klassische Instrumente (Oboe, Fagott, Cello, ...) verwenden, kommen bei Present lediglich E-Gitarre, Bass, Klavier, Schlagzeug und ein bisschen Synthie zum Einsatz. Die Musik ist von der gleichen klassischen Strenge wie bei U.Z., voller Dissonanzen, echter "Kammer-Rock". Das Tempo ist im allgemeinen eher verhalten.

Im Gegensatz dazu ist "Le poison qui rend fou" bei gleich düsterer Atmosphäre wesentlich temporeicher. Trigaux setzt die Gitarre häufiger verzerrt und als führendes Instrument ein. Auch findet sich hier ein Stück mit schönem (weblichem) Gesang. Insgesamt erinnert "Le poison..." stärker an Magma.

Kurz nach der Veröffentlichung von "Le poison..." trennten sich Present. Seit Mitte der Neunziger sind sie aber wieder aktiv, mehr darüber in späteren Rezis...

Fazit: Present ist nichts für Leute, die glatten Schönklang suchen. Magma-Fans werden aber bei dieser ungemein faszinierenden Musik voll auf ihre Kosten kommen!

Anspieltipp(s): Univers Zero, Magma
Vergleichbar mit: Le poison qui rend fou, part 1
Veröffentlicht am: 28.5.2002
Letzte Änderung: 3.3.2014
Wertung: 14/15

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Von: Udo Gerhards (Rezension 2 von 2)


Meine Unterstützung zu dieser Bewertung von Jochen! Grandiose Platte: schräge Melodien, interessante Rhythmik, düstere, bizarre Stimmung. Zwar geht es mir gerade andersrum: "Triskaidekaphobie" erinnert mich gerade wegen weniger Gitarre etwas mehr an "Magma" als "Le poison...", aber das Ergebnis bleibt gleich.... Allerdings mag ich "Le poison" wegen mehr Abwechslung und druckvollerem Sound etwas lieber; "Promenade On Fond D'Un Canal" zieht sich gegen Ende doch etwas. Daher: 13 für "Triskaidekaphobie", 15 für "Le Poison Qui Rend Fou", insgesamt sichere 14 Punkte! Ein Fest für Freunde schräger, aber dennoch energischer Klänge.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.5.2002
Letzte Änderung: 31.5.2002
Wertung: 14/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Present

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 Triskaïdékaphobie 13.00 2
1985 Le poison qui rend fou 14.00 2
1993 C.O.D. Performance 11.00 1
1996 Live! 12.00 1
1998 Certitudes 10.00 1
1999 No.6 13.00 2
2001 High Infidelity 13.50 2
2005 A Great Inhumane Adventure 9.00 1
2009 Barbaro (ma non troppo) 12.50 2

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