SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
16.8.2017
Papir - V
15.8.2017
Gentle Knife - Clock Unwound
Ashby - Fragmental
14.8.2017
A KEW’S TAG - Silence of the Sirens
13.8.2017
The Orvalians - The Great Filter
Causa Sui - Live in Copenhagen
Spinifex - Hipsters Gone Ballistic
JPL - Le Livre Blanc
Ben Levin Group - People
12.8.2017
Goblin - Contamination
Alpha Male Tea Party - Health
Stern-Combo Meissen - Bilder einer Ausstellung - The Rock Version - Live
11.8.2017
Secret Saucer - The Reset
Christian Fiesel - Ode To AEM
Alpha Male Tea Party - Health
Discipline. - Captives of the Wine Dark Sea
10.8.2017
Blue Mammoth - Stories of a King
The Samurai of Prog - On we Sail
ARCHIV
STATISTIK
23766 Rezensionen zu 16239 Alben von 6310 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Led Bib

Bring Your Own

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; RIO / Avant
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mark Holub Schlagzeug
Liran Donin Bass
Toby Maclaren Fender Rhodes
Pete Grogan Altsaxophon
Chris Williams Altsaxophon

Tracklist

Disc 1
1. Moth Dilemma 4:18
2. Is That A Woodblock? 4:45
3. Little x 6:44
4. Hollow Ponds 2:41
5. Power Walking 4:07
6. Service Stop Saviour 4:39
7. Engine Room 5:30
8. Shapes & Sizes 5:55
9. Walnuts 5:50
10. Winter 6:18
Gesamtlaufzeit50:47


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Zwei Jahre nach Sensible Shoes legt das Londoner Quintett Led Bib um den Schlagzeuger und Komponisten Mark Holub mit einem neuen Album nach, ihrem zweiten für das Cuneiform Label. Die Besetzung hat sich in der Zwischenzeit nicht verändert (genau genommen ist sie seit Gründung der Band unverändert), auch die musikalische Grundausrichtung ist konstant, in der Feinjustierung hat sich aber durchaus etwas getan, und zwar zum Positiven.

Hatte bei Sensible Shoes die ein oder andere etwas konventionellere Jazzrock-Nummer noch für temporäres Stirnrunzeln beim Rezensenten gesorgt, sind Led Bib auf Bring Your Own ein gutes Stück kompromissloser geworden. Jetzt wird endlich voll auf die avantgardistische Schiene gesetzt, und das schöne Wort "Avant-Skronk", mit dem das Label den Vorgänger beschrieb, trifft nun auf einen weitaus größeren Teil des Albums zu. Da tröten und kreischen die Saxophonisten um die Wette in seltsam verqueren Linien, das E-Piano wird gerne mit leichter Verzerrung gespielt und schmeißt dem Hörer eine ordentliche Portion Dreck in die Ohren, der knackige Bass und das beständig wuselnde Schlagzeug treiben das Ganze voran. Gitarre ist wieder Fehlanzeige, vermisst man auch nicht. Das Saxgekreische ist ein mehr als gleichwertiger Ersatz für bratzende Gitarren.

Die Musik groovt ordentlich, kann sich aber auch in völlig freie Klänge auflösen. Bei letzteren kommen gerne auch mal seltsame elektronische Klänge ins Spiel. Die klingen bisweilen gar nach frühen Krautrock-Experimenten (sehr schön etwa in Little x), was eine ganz neue Komponente in die Musik bringt, freilich ohne die jazzige Grundströmung zu verdrängen. Erfreulicherweise verliert die Musik auch in den ruhigeren Passagen nichts von ihrer Komplexität, Kantigkeit und Sperrigkeit, was ich als großen Pluspunkt gegenüber dem Vorgänger empfinde.

Somit kann Bring Your Own allen Jüngern avantgardistischen Jazzrocks bedenkenlos empfohlen werden. Schöne Scheibe!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.3.2012
Letzte Änderung: 29.3.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Led Bib

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Sensible Shoes 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum