André sulla luna
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
It |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Arturo Stalteri |
Oscillatori, Organi, Bass Keyboard, Piano, Chitarre, Flautini, Celesta,Voci |
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Gastmusiker
| Massimo Buzzi |
Percussioni |
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| Enzo Martella |
Effeti sonori |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Alba ancestrale
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1:48
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| 2. |
Il prisma magico
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2:51
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| 3. |
Viaggiando tra i riflessi
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3:53
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| 4. |
Verso la luna
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7:40
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| 5. |
Gli hins
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2:51
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| 6. |
Sul mare omicida
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3:53
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| 7. |
I Kroll!
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2:28
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| 8. |
André e Sbiha
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1:44
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| 9. |
Verso la realtà
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2:28
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| 10. |
Morte mentale di un sogno
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5:52
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| 11. |
Verso la luna (versione breve)
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4:39
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| 12. |
Il prisma magico (demo)
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4:39
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| 13. |
André e Sbiha (demo)
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1:57
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| 14. |
Verso la realtà (demo)
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2:33
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| 15. |
Danza dei giaguari
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5:24
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| Gesamtlaufzeit | 54:40 |
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Rezensionen

Arturo Stalteri kennt "man" als den multiinstrumental veranlagten Tastendrücker der italienischen Prog- bzw. Avantprogformation Pierrot Lunaire. Der Römer ist studierter Pianist und Komponist und bis heute als solcher aktiv. In jungen Jahren, in der zweiten Hälfte der 70er, betätigte er sich aber auch als "Rocker". Gut, allzu sehr rocken tat die Musik von Pierrot Lunaire nicht, bewegte man sich doch eher in folkig-symphonischen, avantgardistisch-elektronisch-klassischen Gefilden. Anfang 1978 lösten sich Pierrot Lunaire auf (obwohl man schon begonnen hatte an einem dritten Album zu arbeiten). Stalteri nahm daraufhin sein erstes Soloalbum auf, welches 1979 unter dem Titel "André sulla luna" veröffentlicht wurde.
André, so Staltiri im Beiheft des 1997 erschienen CD-Reissues, war der Hund einer Bekannten, der aus nicht näher bekannten Umständen in einem Traum auf den Mond reisen durfte. Das Album ist zweigeteilt und besteht aus "Il sogno de André" (die ersten vier Tracks), in denen André einschläft und zu träumen beginnt und "André sulla luna" (die Tracks 5-10), die Andrés Traumerlebnisse auf dem Mond und seine Rückkehr in die Realität schildern. Auf dem CD-Reissue schließen sich noch vier Bonusnummern an, die Kurz- bzw. Demoversionen von Albumtracks darstellen. Dazu kommt als Abschluss der damals nicht für das Album verwendete Track "Danza dei giagauri".
Tasten, Gitarren und allerlei Elektronisches bedient Stalteri auf "André sulla luna". Dazu kommen gelegentlich Massimo Buzzi am Schlagzeug und Enzo Martella, der Toningenieur und Produzent des Albums, mit verschiedenen "Toneffekten". Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Suite aus Elektronik, moderner Klassik, klassischem Prog und milde Avantgardistischem. Tastenklänge bestimmen die Musik, wabern mal kosmisch-elektronisch aus den Boxen, oder plätschern eher gemächlich perlend voran. Dazu kommen akustische und elektronisch verstärkte Gitarren (letztere krachen und jaulen mitunter ziemlich rockig - man höre z.B. das abschließende "Danza dei giagauri"), etwas Perkussion und Schlagwerk und recht viel elektronischer Klang und oszillierendes Geräusch.
"André sulla Luna" biete im Grunde symphonisch-progressive Musik, die bisweilen an die tastengeprägten Abschnitte auf "Gudrun" erinnert ("Giovane madre", "Sonde In Profondita" oder "Morella"), erweitert um Elektronisch-Repetitives (der Beginn von "Alba ancestrale" könnte auch auf einem Album von Terry Riley auftauchen), freiere Klanggespinste und klassisch-minimalistische Einlagen. Bisweilen hängt dem Ganzen auch eine gewisse naive Verspieltheit an, die an die Musik des Schweden Bo Hansson gemahnt.
Liebhaber progressiver Elektronik, Fans von Pierrot Lunaire und Bo Hansson (ja, das gibt's!) und Freunde minimalistischer Tasteneskapaden sollten sich nach dieser interessanten Scheibe umschauen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
18.7.2012 |
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Ein drolliges Werk - so kann man André sulla Luna mit Fug und Recht nennen. Und das nicht nur wegen der Geschichte, in der der tierische Astronaut auf seiner Reise zum Mond auch noch auf die "Hins", ein Volk auf dem Mond lebender Hunde trifft, deren Königin Sabiha von den Kroll, kleinen, bösartigen Menschen, gefangen gehalten wird. Natürlich schafft es der tapfere André, die Königin zu befreien. Ob die beiden, wie es sich gehört, anschließend ein Liebespaar werden, habe ich jetzt in der auf dem Cover abgedruckten Geschichte nicht weiter verfolgt, zumal das Ganze ja sowieso nur ein Traum des hündischen Titelhelden ist.
Ebenso drollig ist die Musik, zumindest zu großen Teilen. Speziell dann, wenn es elektronisch wird, liefert Arturo Stalteri herrliche, minimalistische Klangfiguren voller Leichtigkeit und unbekümmerter Verspieltheit. Manchmal haben diese Klänge auch einen leicht skurrilen Charakter. Da stellt man sich den guten André trotz seiner heroischen Befreiungstat nicht gerade als Kampfhund vor! Neben elektronischen Passagen finden sich auch ausgiebige Klaviereinsätze, die einerseits an klassische Musik gemahnen, andererseits aber auch in Form minimalistisch-repetitiver Strukturen auftreten (etwa in Verso la Luna), wobei speziell letztere den Traumcharakter der Geschichte unterstreichen. Weitere Instrumente kommen eher selten zum Einsatz, und nur gelegentlich schwillt die Musik durch Hinzunahme von Gitarre und Schlagzeug auf Bandstärke an.
Sehr farbig und abwechslungsreich ist das Ganze gehalten, die einzelnen Teile der Geschichte werden passend musikalisch umgesetzt. Da spürt man geradezu die Gefahr bei Andrés Durchquerung des "mörderischen Meeres" (Sul mare omicida) oder den bösen Charakter der Kroll im gleichnamigen Stück. Aber auch in solchen Passagen bewahrt die Musik etwas von ihrem heiter-verspielten Charakter.
André sulla Luna ist ein echtes Kleinod aus der Spätphase des klassischen Italoprog. Wer die beiden Alben von Stalteris Ex-Band Pierrot Lunaire mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Hübsches Teil!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
16.8.2012 |
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