Balloon Astronomy
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jim Ledger |
Gesang, Bass, Gitarren |
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| Glenn Little |
Tasteninstrumente, Flöten |
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Gastmusiker
| Nick D’Virgilio |
Drums and percussion |
| Jason Smith |
Drums and percussion |
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| Mike Keneally |
Acoustic guitar |
| Max Werner |
Clarinet |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Crows in the Field
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1.26
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| 2. |
Even Odds
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4.47
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| 3. |
Roots Run Deep
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5.13
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| 4. |
The Odyssey
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6.37
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| 5. |
Gentle Day
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1.23
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| 6. |
Sourness of Days
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4.08
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| 7. |
By the Strange Water's Edge
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5.27
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| 8. |
Eagle
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5.34
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| 9. |
Sigmoid Fletcher
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3.36
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| 10. |
One Summer
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6.01
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| 11. |
For Jackie
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2.40
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| 12. |
Summer Afternoon
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3.57
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| Gesamtlaufzeit | 50:49 |
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Rezensionen

Balloon Astronomy nennt sich ein aus Jim Ledger (Gesang, Bass, Gitarren) und Glenn Little (Tasteninstrumente, Flöten) bestehendes Duo aus San Diego. Als Inspirationen und Einflüsse nennen die beiden Genesis, Jethro Tull, Strawbs, Anthony Phillips, Mike Oldfield, Supertramp, Renaissance, Cat Stevens, Elton John, Spock’s Beard, Kevin Gilbert, Porcupine Tree, Eleven, Neil Finn und Muse. Auf ihrem Ende 2011 erschienenen Debütwerk lassen sich Little und Ledger von in der kleinen Progwelt teilweise recht bekannten Namen wie Nick D’Virgilio und Mike Keneally unterstützen.
Wegen des ausgeprägten Pop-Charakters einiger Stücke sollte man vielleicht noch die Band Kayak nennen, zumal es sich bei dem hier als Klarinettenspieler (?!) gastierenden Max Werner um den ehemaligen Schlagzeuger und Sänger der nach einem Schwimmgerät benannten Band handeln soll.
Es wäre ja ein seltener Glücksfall, wenn man sich durch die Musik von Balloon Astronomy an die besten Momente der genannten Bands und Musiker erinnert fühlen würde. Die Scheibe, die man übrigens noch auf der Bandcamp-Seite der Band hören kann, bewegt sich eher zwischen späteren, leicht kommerziellen Genesis ("Even Odds"), alles andere als tiefgründigem Pop ("Roots Run Deep"), lyrischen Instrumentals (u.a. "Gentle Day") sowie Stücken, die Pop, Folk, leichtfüßigen Neoprog und atmosphärischen Symphoprog verbinden (u.a. "The Odyssey"). "By the strange water's edge" zeigt aber, dass die Herren noch etwas mehr drauf haben. In dem Stück treffen Glocken a la Mike Oldfield auf symphonische Passagen mit Klarinette und sparsamen Pianobeiträgen. Die Letzteren ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album. Die klassisch angehauchte Keyboardarbeit des Herrn Little agiert eher in der Tradition von Tony Banks und Anthony Phillips und ist damit denkbar entfernt von Egotrips eines Wakeman oder Emerson. Am besten hört man das auf dem instrumentalen "Summer Afternoon", womit der Titel gut umgesetzt wird.
Freunde von Pop-Prog sollten also wohlwollend prüfen, ob Balloon Astronomy nicht etwas für sie wären. Mir persönlich fehlen da ganz eindeutig Ecken und Kanten.
| Anspieltipp(s): |
The Odyssey,Summer Afternoon |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
30.7.2012 |
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Von: Gün Schote @ (Rezension 2 von 3)

Geil wäre mal wieder ein Album, das mich so richtig flasht. Da sollte eine Band gerade recht kommen, über die zu lesen ist: If you like your music to float above a musical terrain formed by Genesis, Renaissance, Supertramp, Mike Oldfield, Cat Stevens, Elton John and pushed along by the winds of Porcupine Tree, Eleven, Spock's Beard, and Muse, then you will love Balloon Astronomy's debut album! Aber he, was sind schon Worte. Show, don't tell!
Kurzes Pianointro vorüber, Schlagzeug setzt ein, man hört einen NDV, der den Collins gibt, Genesis ja, Gesang naja. „Even Odds“ heißt das Stück und klingt sehr modern, aber flashen will's mich nicht wirklich. Nicht, dass Jim Ledgers Gesang nun unerträglich wäre. Nö, gar nicht sooo schlecht, aber auch nicht wirklich der Ohrenschmaus. Langweiliges Timbre halt. An wen erinnert er mich nur? Komm nicht drauf. Worauf ich aber wohl komme ist ein Wort, um dieses titellose Debüt Balloon Astronomys zu beschreiben: „Gefällig“. Jaja, so nennt man etwas, das nicht weh tut, aber mal im Ernst: in drei Jahren wache ich sicherlich nicht schweißgebadet auf und denke, boah, geil, Balloon Astronomy einlegen, mal wieder richtig flashen lassen! Aber Vorsicht bei meinen Worten, ich kann nämlich auch einer Band wie Big Big Train recht wenig abgewinnen. Big Big Train Fans sollten hier sicherlich mal ein Ohr riskieren. Es in die Waagschale werfen wäre jedoch übertrieben.
Die letzten drei Stücke bilden eine 12minütige Suite, die sich - ich hab's nicht anders erwartet – auch nicht wirklich von den anderen Stücken abhebt. „For Jackie“ ist, wie schon das Intro und „Gentle Day“, ein verzichtbares Klavierstückchen, das mich an diesem tollen Sommertag stimmungstechnisch nicht bewegen kann. Enya kann sowas echt viel besser! Der ebenfalls instrumentale Rausschmeißer „Summer Afternoon“ erinnert mich dann aber immerhin nochmal an Mike Oldfield (während "By the Strange Water's Edge" wurde schonmal "Incantations angespielt).
Ja, irgendwie nicht gut, nicht schlecht. Wer modern klingenden Prog sucht, der nicht aufwühlt, sondern die Katze mit dem Hund versöhnt, kann mit dem Album durchaus Freude haben.
Ach ja, Cat Stevens habe ich hier nun wirklich nicht raus gehört. Schade, denn Yusuf weiß, wie man mich ordentlich flasht.
| Anspieltipp(s): |
Even Odds |
| Vergleichbar mit: |
Irgendwas sagt mir, dass Big Big Train Fans hieran gefallen finden werden. |
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| Veröffentlicht am: |
18.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
12.9.2012 |
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Yep. Ein Album, das einen so richtig flasht, hat schon was für sich. Und Ecken und Kanten machen auch immer wieder was her. "Balloon Astronomy" vermag weder das eine, noch besitzt es das andere. Macht nichts? Jein.
Wenn man einfach bloß mal gemütlich rumrollen will, dann stören Ecken und Kanten doch erheblich. Und durchgehend geflasht werden kann unter Umständen auch ganz schön anstrengend sein; vor allem in Verbindung mit Ecken und Kanten.
Zur Sache, Schätzchen. "Even Odds" vermag gleich zu Anfang als rockig-pumpender Genesis-Klon durchaus zu überzeugen. Dabei bewegt man sich hier musikalisch im Fahrwasser der Invisible Touch-Genesis, der Gesang ist mit einem leicht rauh-kratzigen Timbre aber eher Gabriel-like. Das Stück macht Spass. Schlagzeug und Keyboardbass sorgen für einen holprigen Groove, eine ruhige Bridge gibt dem Stück etwas Abwechslung. Nichts magisches, gewiss, aber ganz gut gelungen.
Mit der "Herrlichkeit" ist es dann aber erst mal vorbei. Es folgt Pop (roots run deep), PopRock (the odyssey), ein Pianointerludium (gentle day) und eine weitere Popnummer (sourness of day). Das ist alles, ja mir fällt auch nichts besseres ein, gefällig. "By the strange waters edge" ist dagegen dann richtig spannend. Die instrumentale Spielerei mit Glockengebimmel und mächtig tiefen Wummerdrums "macht Atmosphäre", dazwischen glänzt eine warme Klarinette, begleitet von Piano. Auch "Eagle" mit seiner einleitenden Akustik-Schrummelgitarre und den einsetzenden Orgel-und Mellotron-Akkorden hebt sich wohltuend vom Rest der Platte ab, toppt beinahe noch "Even Odds".
Der Rest des Albums ist dann wieder recht - genau - gefällig. "Sigmoid Fletcher" verbreitet mit seiner beschwingt-witzigen Melodieführung beinahe Auenland-Wirtshausatmosphäre. Originell. "One summer" ist eine etwas zu lang geratene gefällige (!) Ballade, die mich gegen Ende in Teilen an irgendeine Stelle auf The Lamb lies down on Broadway erinnert, mit "For Jackie" folgt ein weiteres Piano-Interludium ohne grossen Anspruch, das abschliessende Tasteninstrumental "summer afternoon" wirkt durch Spinett-Einsatz etwas mittelalterlich und zeigt, dass Balloon Astronomy ein Gefühl für Melodien und schöne Harmonien haben.
Alles in allem ist Balloon Astronomy mehr ein Pop- denn ein Progalbum. In den wenigen Momenten, in denen es progressiv wird, erinnert die Band an Genesis der 80er Jahre. Einen "flashen" kann das Album nicht, richtig weh tut es aber auch nicht. Es bewegt sich irgendwo dazwischen im Niemandsland. Solche Alben pflegen in der Regel bald vergessen zu werden. Die drei erwähnten stärkeren Titel sollte man sich aber dennoch "bookmarken".
| Anspieltipp(s): |
Even Odds, Eagle, Summer Afternoon |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.11.2012 |
| Letzte Änderung: |
1.11.2012 |
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