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Yes

Fragile

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Atlantic Records
Durchschnittswertung: 11.2/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Jon Anderson Gesang
Bill Bruford Schlagzeug
Steve Howe Gitarre, Gesang
Chris Squire Bass, Gesang
Rick Wakeman Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Roundabout 8:29
2. Cans And Brahms 1:35
3. We Have Heaven 1:30
4. South Side Of The Sky 7:53
5. Five Per Cent For Nothing 0:35
6. Long Distance Runaround 3:33
7. The Fish (Shindleria Praematurus) 2:35
8. Mood For A Day 2:57
9. Heart Of The Sunrise 11:24
Gesamtlaufzeit40:31


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 5)


Nach dem vielversprechenden "Yes Album" ersetzten "Yes" ihren Keyboarder Tony Kaye durch den Tastenflitzer Rick Wakeman, frisch von den "Strawbs", der sich auch schon als Session-Man einen Namen gemacht hatte. Wakemans effektvolles, virtuoses Spiel und seine Beherrschung einer größeren Klangpalette als Kaye paßten perfekt zu "Yes" und waren vielleicht der entscheidende Sprung in Richtung Prog-Superstars. So klingt "Fragile" gleich viel farbiger und professioneller als das Vorgänger-Album, auch dank Eddie Offords hervorragender Produktion.

"Fragile" ist aufgeteilt in 4 längere Gruppenkompositionen und 5 kürzere Solo-Stücke. In den Solo-Nummern bekommt jedes Bandmitglied die Möglichkeit, eine Idee mit den anderen oder alleine umzusetzen:

"Cans And Brahms" ist Rick Wakemans Beitrag, und auch gleich der überflüssigste: eine käsige Nur-Keyboard-Bearbeitung eines Brahms-Symphoniesatzes. Allerdings muß zu Wakemans Ehrenrettung gesagt werden, daß ursprünglich ein eigenes Stück dafür geplant war, das aber wegen Streitereien mit seiner Plattenfirma wegen der Veröffentlichungsrechte schließlich auf seinem Soloalbum "The Six Wifes Of Henry VIII" landete. Danach beglückt uns Jon Anderson mit "We Have Heaven", eigentlich nur einer netten Melodie, die nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn nicht Anderson in diesem Stück Gesangs-Overdub über Gesangs-Overdub schachteln würde, immer neue Stimmen einführen, das Arrangement immer dichter machen würde, bis sein Engelssopran alles beherrscht. Brufords Solo-Beitrag ist eigentlich nur ein winziger Schlagzeugrhythmus, der von der ganzen Band aufgenommen wird, wobei die Instrumente des Schlagzeugs quasi auf die Bandmitglieder verteilt werden. So ergeben sich 35 Sekunden "Five Per Cent For Nothing". "The Fish" spielt auf Chris Squires Spitznamen an und ist eine kurze 7/4-Nummer, in der alle Instrumente außer der Percussion vom Baß kommen und dient in "Yes"-Konzerten als Sprungbrett für Chris Squires Solo. Ebenso findet sich Steve Howes quasi-klassische, romantisch-sanfte Akustische-Gitarre-Nummer "Mood For A Day" mit ihrer netten Finger-Picking-Technik regelmäßig in Howes Solo-Spot.

Die Highlights des Albums sind allerdings die gemeinsam komponierten und umgesetzten Stücke:

Der rockig-bewegte, treibende Opener "Roundabout" mit seinem knackigen Erkennungsbaßlauf, knochentrockenem Schlagzeugspiel und federleichter Akustikgitarren-Begleitung darf auch heute noch in keinem "Yes"-Konzert als Zugabe fehlen. Mein persönliches Lieblingsstück des Albums ist "South Side Of The Sky", das nach einem rockigen, fast heavymäßigen Anfang mit dichtem Gitarre-Baß-Geriffe und seiner drängenden Stimmung mit flehender Melodie in einen spannenden akustischen Mittelteil gleitet, in dem erst in einer Solo-Kadenz das Piano aus lichten Höhen wiederkehrt und dann ein luftiger, schwebender Teil mit synkopisiertem Schlagzeug von Bruford und typischen Yes-Gesangsharmonien über zurück aufsteigendes Klavier zurückführt zum bedrohlichen Anfang. "Long Distance Runaround" ist eine nette kleine Nummer mit tupfigen Anfangsläufen und einem Gesangsteil, der nett mit der darunterliegenden Begleitung kontrastiert wird. Der zehnminütige Schlußsong "Heart Of The Sunrise", auch ein Klassiker, eröffnet mit "21st Century Schizoid Man" inspiriertem manischen Bandriffing, das von einem ruhigeren Teil unterbrochen wird, in dem Squire mit dem Baß und Wakeman mit dem Mellotron Spannung aufbauen. Im nachfolgenden sanften, träumerischen Gesangsteil mit gezupfter Gitarre oder schwebenden Keyboard-Akkorden benutzt Anderson den Gesang und Text wieder eher als weiteres Instrument denn als Mittel zur Übertragung von Sinn und Bedeutung, anders kann ich mir Textzeilen wie "How can the wind with its arms all around me / SHARP - DISTANCE" (nein, hier geht der Satz nicht weiter) nicht erklären... Noch einigen abwechslungsreichen Reprisen und Variationen vorheriger Teile und einem weiteren Gesangteil endet das Stück erhebend und bombastisch: sehr schön.

"Fragile" als ganzes erreicht vielleicht noch nicht ganz die Klasse späterer "Yes"-Alben, aber der Weg dorthin ist hier auf jeden Fall schon zu erkennen.

Anspieltipp(s): Heart Of The Sunrise
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.6.2002
Letzte Änderung: 6.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 5)


Der rockige Opener "roundabout" lebt von einer trockenen Bassline, einem treibenden Percussiongewitter im Mittelteil und einem verspielt-lieblichen Interludium der akustischen Gitarre. Unter dem Strich ist es aber eine eher gewöhnliche, schwächere Nummer der weniger proggigen Sorte.

Cans und Brahms ist überflüssiges Füllmaterial. Eine schlecht umgesetzte Klassikadaptation in grässlichem Klanggewand. Auch we have heaven braucht man nicht wirklich. Ein sich stets wiederholendes Schunkel-Schunkel-Lied, das abrupt in South side of the sky übergeht. Bedrohlichem Gewitterrauschen folgt eine wiegend-monotone, vom klaren, trockenen Bass getriebene Einleitung, dann ein Pianointerludium. Spannend und atmosphärisch hier, dann verschleppte Grooves und Gesangsharmonien da. Da ist zum ersten Mal Progfeeeling vorhanden. Das Lalalalalala von Jon Anderson wird mit der Zeit zwar etwas nervend, aber das ist auch der einzige Schwachpunkt dieses Highlights der Platte.

Five per cent for nothing ist ein nettes Schlagzeugintro, verspielt-vertrackt und so auch in Ordnung.

Bei long distance runaround findet sich wieder der omnipräsente, vordergründige Bass, der jedem Stück seine unverwechselbare Prägung verleiht. Erinnert man sich später an ein Stück zurück oder liest man eine Titelzeile, fällt einem im Geiste immer die Bassline ein. Zumindest geht es mir so. Die Stücke führen mit dem Bassspiel gewissermassen eine zweite Melodie mit sich, welche aber irgendwie immer zu ersten wird.

The Fish ist dann der Solobeitrag von Bassist Squire. Doch gerade hier ist sein Instrument blass, das Stück einfaltslos und langweilig.

Mood for a day ist nett aber belanglos. Zum Schluss das zweite Highlight der Platte. Rockig-fetzige Riffs im vertrackten Taktwechsel (3/4, 3/4, 3x 2/4), ein ruhiger, gesangsbetonter Teil folgt, dann wieder der treibende Anfangsteil, zum Teil unterbrochen von 5/4-Takten. Macht richtig Spass und ist ungemein spannend zu verfolgen. Das stete Wechselspiel von stillen, mal vom Gesang, dann wieder vom Piano getragenen Passagen mit "wildem", drängendem Rhythmusspiel ist das Sahnestück der Platte. Ein psychedelisches Ausspiel im Stile von Beatles` "Sgt. Pepper" beendet die Platte.

Für mich gehört diese Platte zu den schwächeren der frühen Bandphase. Das Yes-Album und die folgenden Alben sind deutlich besser. Fragile würde ich allenfalls zur Komplettierung der Sammlung empfehlen, als Einstieg ist es weniger geeignet, da es die wirkliche Klasse der Band nicht wiedergibt.

Anspieltipp(s): South Side Of The Sky, Heart Of The Sunrise
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.8.2002
Letzte Änderung: 24.9.2012
Wertung: 9/15

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Von: Gunnar Claußen @ (Rezension 3 von 5)


Ein bisschen schimmert bei den Berichten meiner Vorredner die Tendenz durch, "Fragile" sein im Grunde ein "ganz nettes" Album. Na ja, diese Ansicht muss ich dann aber doch ein wenig nach oben korrigieren. "Fragile" ist nichts anderes als der Auftakt der vermutlich besten (Moraz hin oder her) Yes-Besetzung aller Zeiten und für sich genommen schon eine astreine Visitenkarte. Ja, auf dem Album stehen auch die Solonummern. Aber gerade dadurch kommt eine ungeheuer lockere Atmosphäre auf, wenn zwischen den ganzen Klassikern - denn nichts anderes sind "Roundabout", "South Side Of The Sky", "Heart Of The Sunrise" und selbst "Long Distance Runaround" - aufs nötigste reduzierte Kabinettstückchen der Marke "We Have Heaven" oder "Mood For A Day" ertönen. Selbst Wakemans klanglich eher flache Brahms-Adaption beweist in diesem Sinne Stil.

Über die Songs an sich ist auch schon einiges geschrieben worden. Ich kann nur noch mal unterstreichen, dass es sich bei den erwähnten Liedern um epochale Stücke handelt. So setzt z.B. die Rhythmusarbeit in "Roundabout" gegenüber dem famosen "Yours Is No Disgrace" noch einmal einen drauf. Ob Wakeman hier wirklich filigraner spielt als Tony Kaye, sei mal dahingestellt - in jedem Fall ist alleine schon die Tragweite seines Tastenarsenals ein wesentlicher Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger. Interessant finde ich, dass Wakeman hier vor allem mit dem Klavier Akzente zu setzen versteht. Nichts, woran man bei seinem Namen heute pauschal denken würde.

Ein weiterer Fortschritt ist dort zu sehen, dass es sämtliche Instrumentalisten mittlerweile auch verstehen, ruhige und sehr auf den Gesang zugeschnittene Passagen geschmackvoll zu unterlegen. Ohne diese Fähigkeit wären weite Teile von "Heart Of The Sunrise" wohl ähnlich, um es mal freundlich auszudrücken, langatmig wie die entsprechenden Gegenstücke vom "Yes Album" oder dem Debüt ausgefallen. Und schließlich ist auch die eher "ernst" wirkende Herangehensweise auf der Habenseite zu verbuchen, diverse musikalische Themen immer wieder neu zu interpretieren und zu variieren. Auch dieser Aspekt trägt gerade wieder in "Heart Of The Sunrise" gehörig zur kompositorischen Substanz bei.

Ich fasse zusammen, dass "Fragile" ein gewaltiger Türöffner zur erfolgreichsten und wichtigsten Phase der Band war. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass Yes in einem gewissen Sinne schon mit der Tür ins Haus gefallen sind und gleich mal einen unverzichtbaren Beitrag zur Proggeschichte geliefert haben. Dies soll in keinem Fall die Leistung auf den Folgealben schmälern, muss aber umso mehr betont werden, da in letzter Zeit in Diskussionen und Plattenkritiken immer wieder die neuere Betrachtung durchschimmert, Yes seien auf eine ganz spezielle Weise immer bloß Trittbrettfahrer des jeweils aktuellen Zeitgeschmacks gewesen. Hier ist das nämlich andersrum, Yes haben in meinen Augen schon Anfang 1972 Maßstäbe gesetzt (die sie nur ein paar Monate später in der gleichen Besetzung wieder umwerfen sollten - aber das ist eine andere Geschichte).

Abschließend noch ein letztes Wort zu den Solostücken: Und wenn schon - selbst auf "Foxtrot" waren noch "Time Table" und "Horizons" drauf und auf "Tarkus" noch "Are You Ready, Eddy?" und "Jeremy Bender". Prog ist nicht immer nur lang.

Anspieltipp(s): Heart Of The Sunrise, aber viel macht man mit den anderen Songs auch nicht verkehrt.
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.7.2011
Letzte Änderung: 27.7.2011
Wertung: 13/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 4 von 5)


Mit dem griffig-symponischen "Roundabout" zeigten sich Yes endgültig im perfekt arrangierten Progressive Rock angekommen und verstanden es, eine druckvolle Songbasis mit allerlei filigranen Klangelementen zu veredeln. Kein anderes Album der Band ist von solch einem allgegenwärtigen Drive geprägt, der von einem auch Jahrzehnte später noch durch Mark und Bein gehenden Rickenbacker-Bass bestimmt ist. Es ist eine wahre Freude, diesen immer noch quicklebendig-frischen Klangelementen beizuwohnen, was insbesondere in der Tatsache begründet ist, dass die progressiven Rockelemente damals regelrecht aus einem traditionell-rockigen Ursprung hervorgesprudelt zu sein scheinen. Yes hätten zu diesem Zeitpunkt wohl jeden 50er Jahre Rock´n ´Roll-Gassenhauer zu einem elitär-filigranen Kunstrock hochstilisieren können. Steve Howe hätte jeden von einem simplen Riff geprägten Zweiminüter mit seiner unnachahmlichen Saitenbearbeitung derart verschachtelt und entfremdet, so dass dies einfach nur im typischen Artrock münden konnte. Rick Wakeman hätte das dann auch noch gebührend mit pompösen Keyboardeinsätzen veredelt.

Die kurzen Stücke fungieren als gelungenes Bindeglied und stellen kein typisches Füllmaterial dar. Vor allem die folkloristische Gesangcollage "We Have Heaven" leitet perfekt zum dynamischen "South Side Of The Sky" über, wo sich krachende Basslinien und quirlige Saitenbearbeitung regelrecht umschlingen und für einen tempogeladenen Drive sorgen, ehe ein klassisches Piano zu dem typisch spirituell geprägten Gesangsvortrag von Jon Anderson im Mittelteil überleitet, bevor die Nummer wieder in krachend-filigraner Dynamik ausklingt.

"The Fish" zeigt sich mit fetten Basslinien und esoterisch anmutendem Gesang wiederum von dem für Yes so charakteristischen artrockigen Sendungsbewusstsein erfüllt. In ihrer Hochphase präsentierte sich die Band von einer spirituellen Urzelle geprägt, aus der heraus sich jeder noch so herkömmliche Songansatz zum progressiv-symphonischen Happening entwickeln sollte. All dies findet im phänomenalen "Heart Of The Sunrise" seinen denkwürdigen Höhepunkt. Es ist immer wieder eine wahre Freude, Zeuge zu werden, wie die Band in ihrem unnachahmlichen Tatendrang gleichsam im Alleingang ihren wegweisenden Kunstrock wie selbstverständlich aus dem Ärmel schüttelte, ohne dabei auch nur ansatzweise bemüht oder gar konstruiert zu wirken.

Anspieltipp(s): Heart Of The Sunrise
Vergleichbar mit: Yes
Veröffentlicht am: 4.12.2011
Letzte Änderung: 1.12.2011
Wertung: 13/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 5 von 5)


Im Erscheinungsjahr dieses Albums wurde in der Musikszene viel experimentiert. So kam auch Yes auf die Idee jedem Bandmitglied einen Freiraum zu lassen und sich mit einem eigenen Song solo zu verwirklichen. Wenn man das Ego der einzelnen Musiker berücksichtigt, ist das auch nachvollziehbar. Ob es künstlerisch wirklich nötig war, sei mal dahingestellt.

Jedenfalls hat dieses Album einige Klassiker der Band aufzuweisen, welche auch heute noch anhörbar sind und somit den Stresstest der „Zeit“ überlebt haben. Allen voran einer meiner Lieblingssongs der Band mit SOUTH SIDE OF THE SKY. Da ist Kraft drin, das Stück ist rockig und treibend und hat einen phantastischen Groove. Dazwischen ein Rick Wakeman auf seinem Klavier, das war damals wie heute schon oberste Liga. Natürlich steht ROUNDABOUT dem nicht viel nach, denn auch hier sitzen die Melodien auf der A-Gitarre und später die Riffs auf der elektrischen wie eine Eins. Und Wakeman rockt hier wunderbar die Hammond während Chris Squire dem Hörer seine Rickenbacker um die Ohren knallt.

Mit LONG DISTANCE RUNAROUND kommt nochmal eine zu Beginn rockende Nummer, die dann aber mit einem monotonen Rhythmus eher in Richtung Midtempo schwenkt. Zum Abschluss dann noch ein furioser Beginn bei HEART OF THE SUNRISE. Schnell aber geht es hinunter in tiefe Sphären mit dem Mellotron und einem schleppenden Bass. Das ist dann schon leicht psychedelisch, was bei Yes ja nicht so oft der Fall ist obwohl ihre Musik oft mystisch daher kommt. Doch die Stimmung bleibt nicht so, denn auch hier verstehen es Yes wie so oft eine sehr komplexe Komposition aufzubauen. Die auch Sinn macht und nicht nur so dahin frickelt.

Die Solostücke kommentiere ich nicht. Auf LP hat mich das früher schon mal genervt, auf CD ist es nicht mehr so schlimm, weil es eine Skip-Taste gibt. Damit ist ja wohl alles gesagt über diese Aktivitäten.

„Fragile“ ist sicher kein Meisterwerk, da nicht homogen. Trotzdem sind die erwähnten Bandkompositionen große Klasse und jeder Progfan sollte diese besitzen. Aber da gibt es ja auch noch die 3er Live-LP „Yessongs“........

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.9.2016
Letzte Änderung: 2.9.2016
Wertung: 10/15
die Karriere nimmt weiter Fahrt auf

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Yes

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Yes 8.40 5
1970 Time And A Word 9.20 5
1971 The Yes Album 9.80 6
1972 Close To The Edge 13.80 13
1973 Tales From Topographic Oceans 13.25 8
1973 Yessongs 13.00 3
1974 Relayer 14.22 9
1975 Yessongs (VHS/DVD) 11.00 2
1975 Yesterdays - 2
1977 Going For The One 9.88 8
1978 Tormato 7.71 8
1980 Drama 11.50 8
1980 Yesshows 10.00 3
1981 Classic Yes 12.00 2
1983 90125 8.13 8
1985 9012 Live - The Solos 5.00 3
1987 Big Generator 6.67 6
1991 Union 6.00 7
1991 Owner Of A Lonely Heart - 1
1991 YesYears 13.00 2
1992 Yesstory - 1
1992 Union Tour Live (DVD) 7.00 1
1993 Symphonic Music of Yes 2.00 2
1993 Highlights - The Very Best of Yes - 1
1994 Yes Active - Talk (CD-ROM) 8.00 1
1994 Talk 6.17 6
1996 Keys to Ascension (VHS/DVD) 7.00 1
1996 Live in Philadelphia 1979 (DVD) 4.00 1
1996 Keys To Ascension 8.00 4
1997 Something's coming - the BBC Recordings 1969-1970 9.00 2
1997 Open Your Eyes 4.17 6
1997 Keys To Ascension 2 10.50 4
1998 Yes, Friends and Relatives 3.00 2
1999 Musikladen live (DVD) 6.00 1
1999 The Ladder 6.00 7
2000 House of Yes - Live from House of Blues (DVD) 8.00 2
2000 House Of Yes - Live From House Of Blues 6.00 2
2000 The Best of Yes - 2
2000 Masterworks 8.00 1
2001 Keystudio 9.00 2
2001 Live 1975 At Q.P.R. Vol. 2 (DVD) 14.00 1
2001 Magnification 8.00 9
2001 Live 1975 At Q.P.R. Vol. 1 (DVD) 13.00 2
2002 Extended Versions - 2
2002 Symphonic Live (DVD) 10.00 3
2002 Yes today - 1
2002 In a Word: Yes (1969- ) 12.50 2
2003 Yes Remixes 2.00 1
2003 YesSpeak (DVD) 9.67 3
2003 Greatest Video Hits (DVD) 3.00 1
2003 YesYears (DVD) 10.00 1
2004 Yes Acoustic (DVD) 6.00 2
2004 Inside Yes. 1968 - 1973. An independent critical review. (DVD) 10.00 1
2004 The ultimate Yes 10.00 2
2005 Inside Yes Plus Friends and Family (DVD) 11.00 1
2005 The Word is Live 11.00 1
2005 Songs From Tsongas - Yes 35th Anniversary Concert (DVD) 10.50 2
2006 9012Live (DVD) 10.00 2
2006 Essentially Yes - 1
2007 Live at Montreux 2003 (DVD) 9.00 1
2007 Live at Montreux 2003 - 1
2007 Yes. Classic Artists. Their definitive fully authorised Story in a 2 Disc deluxe Set - 1
2008 The New Director's Cut 9.00 1
2009 The Lost Broadcasts 7.00 1
2009 Rock Of The 70's 7.00 1
2010 Live in Chile 1994 10.00 1
2010 Keys to Ascension (2CD + DVD Box Set) 10.00 1
2011 Union Live (DVD) 11.00 1
2011 The Revealing Science Of God 7.00 1
2011 Fly from here 8.57 7
2011 Live on Air - 1
2011 In The Present - Live From Lyon 9.00 2
2012 Yessongs - 40th Anniversary Special Edition (Blu-Ray) - 1
2013 The Studio Albums 1969-1987 - 1
2014 Like It Is - Yes at the Bristol Hippodrome 6.00 1
2014 Songs From Tsongas - Yes 35th Anniversary Concert (3CD Set) 9.00 1
2014 Heaven & Earth 5.17 7
2015 Progeny: Highlights From Seventy-Two 12.00 1
2015 Like It Is - Yes at the Mesa Arts Center 10.00 1
2015 Progeny - Seven Shows from Seventy-Two 8.00 2
2017 Topographic Drama – Live Across America 10.00 1
2018 Fly from Here - Return Trip - 1

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