Astra
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Geffen |
| Durchschnittswertung: |
4/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Wetton |
Bass, Vocals |
| Geoff Downes |
Keys |
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| Mandy Meyer |
GTR |
| Carl Palmer |
Drums |
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Gastmusiker
| London Symphony Orchestra |
Strings On Rock'n'Roll Dream |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Go
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4.06
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| 2. |
Voice Of America
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4.26
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| 3. |
Hard On Me
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3.35
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| 4. |
Wishing
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4.15
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| 5. |
Rock'n'Roll Dream
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6.51
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| 6. |
Countdown To Zero
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4.10
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| 7. |
Love Now Til Eternity
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4.10
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| 8. |
Too Late
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4.11
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| 9. |
Suspicion
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3.46
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| 10. |
After The War
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5.09
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| Gesamtlaufzeit | 44:39 |
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Rezensionen

Mit Prog hat diese Platte nichts zu tun. Ich gehe weiter: ASIA haben mit Prog nichts zu tun. Die wenigen Augenblicke im Schaffen dieser Supergroup, die sich "progressive" nennen dürfen, kann man an einer Hand abzählen.
Es gibt Leute, die finden, dass ASIA allemal anspruchsvoller als Toto oder Foreigner seien. Finde ich nicht: Toto zum Beispiel hat einige Stücke geschaffen, die sich locker mit ASIA messen können, so zum Beispiel Child`s Anthem oder Jake to the bone. Nur weil sich damals einige Progger in diese Band verirrt haben, ist das, was die Herren da abliefern, noch lange nicht Prog. Aber da sind wir uns ja einig.
Absolut gesehen ist Astra eine Scheibe, die uns platte, banale Texte (eigentlich gemäss Definition unproggy), extrem aufgedonnerten Sound, teilweise grässliche Synthesizer, sowie hallende Drums und den typischen AOR-wall-to-wall-Gesang entgegendonnert. Die Kompositionen sind nach dem einfachsten Strickmuster angefertigt, auf Radiotauglichkeit ausgelegt und haben die Spannung einer durchgelegenen Matratze. Bis "hard on me" halte ich das auch noch gut durch, kann dem beinahe selbstzelebrierenden Sympho-Bombast sogar noch das eine oder andere abgewinnen, doch dann ist's erstmal vorbei. Die Nananas von "wishing" und der Eimer voll triefenden Schmalzes von "rock`n`roll dream" sind wirklich ganz übel. Um mit den in letzter Zeit oft gebrauchten blumigen, leicht abgewandelten Worten einiger Rezensenten-Kollegen zu reden: da wird einem ganz schön Schmalz in den Allerwertesten gepumpt.
Ansonsten wirken die Stücke von A bis Z durchgerechnet, völlig steril, blutleer und glattpoliert. Dafür bis zum Platzen aufgedonnert, mit schmetternden Synthiakkorden und sogar Symphonieorchester garniert und frickelig-weinenden Gitarrensoli durchsetzt. Das wirkt alles völlig vorhersehbar und konstruiert.
Als Progalbum ein ziemlicher Ausfall, als Poprockalbum für einige Hördurchläufe völlig o.k. Im Gesamtschaffen der Band ist "Astra" sicherlich neben dem authentischeren Asia das beste Album, das man noch besitzen darf und treibt den Bombast-Power-Sound der Vorgänger auf die Spitze.
| Anspieltipp(s): |
Voice of America, Go |
| Vergleichbar mit: |
AOR, meinetwegen auch Toto und Foreigner |
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| Veröffentlicht am: |
6.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.7.2011 |
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Wenn man die erste Asia wegen vermeintlicher Authentizität gehört haben sollte, entfällt dieses schwache Hilfsargument immer mehr. Auch Astra ist wie seine Vorgänger heftigste 80-er-Jahre-Synthetik-Pop-Kost, randständig proggig, wie es dem Genre des mainstreamorientierten Prog bzw. leicht proggigen Mainstream-Rock nun mal eigen ist.
Ich würde an dieser Stelle aber nicht so weit gehen, diesem Subgenre des Prog die Daseinsberechtigung abzusprechen, auch wenn progressiv und mainstreamig scheinbar Entgegengesetztes bezeichnen. Durchgängig proggig - wie konkret fassbar dieser Begriff nun auch sei - sind nur relativ wenige CDs im Prog-Universum. Die meisten Scheiben weisen Bezüge zu angrenzenden oder gar entgegengesetzten Genres auf. Asia bedienen mehr oder weniger gelungen die Mainstream-Klientel. Eine Facette im weiten Feld des Prog.
Neben zu vielen banalen Synthie-Pop-Nummern (Go etc.) fallen im ersten Teil positiv zumindest das hymnische Voice of America und das symphonische Rock and Roll Dream auf. Und Countdown to Zero ist mal ein passabler Mainstreamprogger, der nicht versülzt ist. Der Rest wirkt relativ müde bzw. klingt wieder reichlich pop-synthetisch, wenngleich dennoch passabel. After the War hat zum Abschluss wiederum deutliche symphonische Qualität.
Astra ist ein weiterer Abklatsch des Debuts. Im nunmehr finalen Aufguss der 80-er Jahre-Inkarnation der Band hat sich der Sound überlebt. Es wird jedoch wie immer solider, sehr mainstreamiger Prog geboten. Empfohlen vor allem allen Freunden des Gesangs von John Wetton, dessen Stimme trotz größtenteils eher dürftigen Songmaterials klasse rüberkommt.
| Anspieltipp(s): |
Voice of America, Countdown to Zero |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2012 |
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Jörg spricht mir aus der Seele: Asia haben mit Prog nichts zu tun, und diese Platte am allerwenigsten (jedenfalls von den mir bekannten Asia-Platten). Das allein wäre nichts schlimmes, auch außerhalb des Prog gibt es gut gemachte Musik, aber was die vier Herren hier an glattgebügeltem Synthetik-AOR loslassen, ist wirklich unter aller Sau. Während auf dem Debüt wenigstens hin und wieder ein Quentchen Abwechslung eingebracht wurde, gibt es hier permanent die volle Breitseite gleichförmigen Breitwandbombast auf die Ohren, die spätestens vom schmalzigen "Rock'n'Roll Dream" hoffnungslos verklebt sind. Einzig Wettons Gesang ist bemerkenswert, in diesem Zusammenhang aber einfach nur vergeudet.
Ja, ihr jungen Leser, so groß war die Not in den 80ern, dass wir verzweifelten Progger unseren musikalischen Hunger mit Sachen wie "Astra" zu stillen versuchten!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
27.2.2006 |
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