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Anyone's Daughter

Danger World

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

André Carswell Vocals
Uwe Karpa Guitars
Peter Kumpf Drums
Raoul Walton Bass
Matthias Ullmer Keyboards, Backing Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Nina 3:44
2. Good gone bad 3:39
3. Danger world 5:36
4. I'll never walk that road again 5:29
5. Ebony white 3:46
6. The glory 4:29
7. Wheel of fortune 5:08
8. Helios 3:34
9. Moria 4:40
10. No return 5:44
11. The sundance of the haute provence 4:01
Gesamtlaufzeit49:50


Rezensionen


Von: Martin Dambeck @ (Rezension 1 von 2)


Anyones Daughter are back! Dies ist sicherlich die überraschendste Reunion der letzten Jahre. Von den alten Mitgliedern sind nur Gitarrist Uwe Karpa und Tastenmann Matthias Ulmer übrig geblieben. Die neuen Anyones Daughter haben in André Carswell allerdings einen perfekten Ersatz für Harald Bareth gefunden. Der schwarze Sänger hat den Blues in der Stimme und überzeugt auf der ganzen Linie. Bassist Raoul Walton und Trommler Peter Kumpf vervollständigen die Kapelle.

Wer jetzt ein eindeutiges Back to the Roots erwartet, wird schwer enttäuscht sein. Die Band bringt dabei sogar zwei Neuinterpretationen alter Titel. Während The Sundance Of The Haute Provence nur im modernen Soundgewand daherkommt und somit ziemlich überflüssig ist, wird der Klassiker Moria in einer fetzigen Dancefloor-Version dargeboten. Progpuristen dreht sich da sicherlich der Magen um. Wer jedoch offen für neue Klänge ist, wird entdecken, dass der Song gut funktioniert. Anyones Daughter zelebrieren gut gemachten Poprock mit Melodien, die im Kopf hängen bleiben. Die Musik ist im positiven Sinne radiotauglich und ich denke, dass die Band mit Hilfe von etwas Airplay neue Fans hinzugewinnen könnte.

Doch auch für die alten Anhänger haben Anyones Daughter einiges zu bieten, denn ab und an haut Matthias Ulmer in die Tasten wie zu den guten alten Zeiten und es explodieren in den Stücken regelrechte "Keyboard-Gewitter". Dann wird's richtig schön bombastisch. Ein Song wie Helios könnte beispielsweise auch von einer der früheren Platten stammen.

Fazit: Zwar hat Danger World mit der früheren Musik der Band nur noch phasenweise etwas gemein, aber Anyones Daughter ist ein erfrischend modernes Album gelungen, das tolerante Progheads begeistern wird. Welcome back Anyones Daughter!

Anspieltipp(s): I'll never walk that road again, Helios, No return
Vergleichbar mit: poppige Ausgabe der "alten" AD
Veröffentlicht am: 10.6.2002
Letzte Änderung: 10.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Nur sehr wenig ist auf "Danger world" leider von der Vergangenheit von Anyone's Daughter geblieben (hier und da erinnert mal ein Keyboardsolo, mal eine überraschende Wendung an die Zeit vor 20 Jahren), doch wenn man einmal den bekannten Bandnamen außen vor lässt und die früheren Alben einfach gedanklich streicht, so ist "Danger world" ein interessantes, musikalisch sehr weitgreifendes Album, bei dem es trotz deutlichem Rock- und Popanleihen, vor allem immer mächtig groovt.

Im Vergleich zu den Liveauftritten mit dem aktuellen Material klingen die Studioversionen zwar klanglich voller und ausgereifter, die rohe Energie der Liveinterpretationen blieb dabei jedoch etwas auf der Strecke. Bis auf die etwas unnötige, mit Light Techno, Dancefloor-Touch versehene Neuaufnahme von "Moria", die somit immerhin clubtauglich ist und einer schönen Neueinspielung vom Klassiker "The sundance of the Haute Provence" (übrigens in etwas veränderter Tonlage zum übrigen Album, ebenfalls eingesungen von Andre Carswell und nicht von Matthias Ulmer, wie von manchen vermutete), ist der Rest komplette neues Material.

Das musikalische Spektrum reicht vom gefälligen, nett und eingängig komponierten Opener "Nina", über die mehr groovigeren, modern aufgepeppten Songs wie "Danger world", "Ebony white" oder "Good gone bad", bis hin zum einzigen echten, richtig abgedrehten Prog Rock Knaller "Helios". Doch dazwischen befinden sich auch einige Titel, die beides vereinen: sinfonischere, komplexere Elemente der Vergangenheit, sowie moderne Sounds in einem kompakten, interessanten Arrangement. So schaffen es "I'll never walk that road again", sowie "No return" ihren ganz eigenen Mikrokosmos zwischen damals und heute aufzubauen.

Ein besonderer Ohrenschmaus ist zudem natürlich die variationsreiche Stimme André Carswells, der somit dem Sound von Anyone's Daughter eine ganz neue Facette beisteuert. "Danger world" hat seine starken, aber auch seine schwachen Momente, doch ohne den Blick zurück, braucht sich das Quintett keineswegs vor der heimischen Konkurrenz zu fürchten. Auch 'normale' Rockmusik kann mit etwas Originalität immer noch ihren ganz eigenen Reiz ausüben, Anyone's Daughter haben auf ihrem neuen Weg sicherlich die richtige Richtung eingeschlagen.

Anspieltipp(s): I'll never walk that road again, Helios
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.7.2004
Letzte Änderung: 29.2.2012
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Anyone's Daughter

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1979 Adonis 11.00 3
1980 Anyone's Daughter 10.00 4
1981 Piktors Verwandlungen 13.00 3
1982 In Blau 12.00 3
1983 Neue Sterne 8.00 3
1984 Live 10.00 1
1986 Last tracks 7.00 2
2001 Requested Document / Live 1980 - 1983 10.00 3
2003 Requested Document Live 1980-1983 Vol. 2 10.33 3
2004 Wrong 10.00 2
2006 Trio Tour 10.50 2
2011 Calw Live 10.50 2

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