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Level Pi

Dunkelstunde

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Spacerock
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Uwe Cremer

Tracklist

Disc 1
1. Winterabend 8:46
2. Der Flug des Fernraumschiffs 6:20
3. Absent Friends 6:01
4. Das Versteck 6:21
5. Orange Temple 13:25
6. Tougenkyou 9:39
7. Dunkelstunde 8:51
Gesamtlaufzeit59:23


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Level Pi, das Einmannprojekt des Kölner Musikers Uwe Cremer, ist mir erstmals auf einem Krautrock-Sampler begegnet. Das dort zu findende Stück hinterließ einen sehr positiven Eindruck, also rasch in die aktuelle CD Dunkelstunde reingehört.

Dunkelstunde, so erklärt der Covertext, ist die Zeit, wenn die Menschen beim Schein einer Lampe am Fenster sitzen und Geschichten erzählen. Sieben solcher Geschichten werden auch auf diesem Album erzählt, gänzlich ohne Worte, nur mir den Klängen von Synthesizer, Orgel, Gitarre, Bass und Schlagzeug.

Damit erzeugt Uwe Cremer wunderbare Klanggemälde, die einerseits von der Elektronik der Berliner Schule, speziell Tangerine Dream der frühen bis mittleren 70er, andererseits auch von Bands wie Pink Floyd und Eloy inspiriert sind. Gerade bei den Keyboardsounds fühlt man sich immer wieder auch die Klangzaubereien eines Detlev Schmidtchen auf den 70er-Alben von Eloy erinnert. Sphärisch schwebende Tastenklänge, manchmal noch mit kräftiger Orgel kombiniert, bilden die Grundlage der Musik, darüber soliert die Gitarre in bester David-Gilmour-Manier, gelegentlich aber auch mit ordentlich rockenden Einsätzen. Da fühlt man sich von der ersten Minute an in die weiten Sphären des Alls gehoben (auch wenn nicht alle Stücke von „spaciger“ Thematik sind), wird von schwebenden Elektronik-Klängen sanft gewogen, während die Gitarren elegisch aufjaulen, oder man wird von kräftigen Riffs und gleißend spacerockigen Soli in noch höhere Sphären katapultiert. Erfreulich geschmackvoll und natürlich ist dabei stets das Schlagzeug aus der „Dose“, so etwas klappt ja nicht immer.

Der Kölner Multiinstrumentalist bietet hier eine gelungene und originelle Mischung aus elektronischer Musik und Spacerock, die alle Variationen von sphärisch-schwebend bis dynamisch rockend durchläuft, häufig in ein und demselben Stück. Sicher nichts für Leute, deren einziges Hörvergnügen im Zählen krummer Takte besteht, aber ein perfekter Trip in höhere Sphären ohne illegale Hilfsmittel. Einlegen und abheben!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2014
Letzte Änderung: 1.5.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Level Pi

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Entrance 11.00 2
2009 Electronic Sheep 11.50 2
2015 This Burning Part of Me 10.00 1

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