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Bernard Szajner

Visions of Dune

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014 (Aufnahmen von 1978/79)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: infiné
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Bernard Szajner Oberheim Synthesizer, ARP Odyssey, Oberheim digital sequencer

Gastmusiker

Colin Swinburne Guitar
Clement Bailly Drums
Hansford Rowe Bass
Klaus Blasquiz Voice
Anannka Raghel Voice

Tracklist

Disc 1
1. Dune 4:53
2. Bashar 1:33
3. Thufir Hawat 1:12
4. Sardaukar 0:59
5. Bene Gesserit 7:16
6. Shai Hulud 7:22
7. The Duke   (Bonustrack) 4:38
8. Fremen 4:11
9. Harkonnen 2:55
10. Adab 2:28
11. Gom Jabbar 1:25
12. Ibad 4:48
13. Kwizatz Haderach 5:47
14. Spice   (Bonustrack) 4:31
Gesamtlaufzeit53:58


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


"Visions of Dune", Bernard Szajners Debütalbum, erschien erstmals 1979 bei der Pathé-Marconi-Tochter Sonopresse (bzw. IRC in England), allerdings unter dem Projektnamen ZED. In dieser Form, mit dem schwarzen Djed-Pfeiler-Cover, wurde das Album 1999 von Spalax auch auf CD wieder veröffentlicht (siehe "Visions of Dune"). Nun gibt es ein neues erweitertes CD-Reissue von Infiné (als schönes Mini-LP-Replikat im Klappcover), das mit einem anderen Cover versehen wurde und das Album zudem dem Künstler Bernard Szajner alias "Z" zuordnet. Der "Bandname" ZED taucht hier nirgends auf.

Das 1978 und 1979 eingespielte Material wurde remastert und um zwei Nummern erweitert, die damals vom Label (Pathé Marconi) als "zu futuristisch" eingestuft wurden, als das man sie hätte veröffentlichen können (und es folglich nicht auf die LP geschafft haben). "The Duke" und "Spice" sind auch in der Tat etwas sperriger und schräger ausgefallen als die restlichen Nummern, die aber sicher auch keine allzu eingängliche Kost darstellen. In beiden Stücken werden recht freiformatig kantige Elektroniksounds und Stimmfragmente zu einem bedrohlich-industriellen Ganzen vermengt, welches das Album auf sehr willkommene und treffende Weise erweitert und die mysteriös-anderweltige Atmosphäre (dem SF-Thema entsprechend) verstärkt.

Diese vervollständigte Version macht Szajners Dune-Vision erst recht zu einem Klassiker der Elektronischen Musik, der auf sehr abwechslungsreiche Art und Weise Synthesizerklänge, Elektroniksounds und Sequenzermustern zu einem sehr dichten, düster-bedrohlichen, mit allerlei Gitarren-, Bass und Schlagzeugeinlagen angereicherten Ganzen vereinigt. Wer progressive Elektronik mit Ecken und Kanten schätzt, der sollte nicht ohne dieses Album sein!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.11.2014
Letzte Änderung: 9.11.2014
Wertung: 12/15
Ein Bonuspunkt für die Bonustracks!

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Bernard Szajners ursprünglich 1979 erschienenes Debüt Visions of Dune (im gleichen Jahr ließ sich auch Klaus Schulze von Frank Herberts Roman inspirieren) ist ein echter Klassiker nicht nur der französischen Elektronik. Fernab vom sanften Blubbern der Sequenzer, steht es dem experimentellen Geist der frühen 70er viel näher. Da strömen die Klänge kantig und sperrig dahin, es zischt, wabert und sägt, so dass die Unwirtlichkeit des Wüstenplaneten geradezu plastisch dargestellt wird. Aber auch betörend fremdartige Melodien sind zu finden (Bene Gesserit).

Gelegentlich ergänzt um dezente Einsätze von Gitarre, Bass oder Schlagzeug sowie in einem Stück durch die knurrende Stimme von Klaus Blasquiz, entwickelt sich eine beeindruckende akustische Landschaft aus vielfältigen elektronischen Klängen, vom Tempo größtenteils eher gemächlich, aber voller Abwechslungsreichtum. Da praktisch alle Stücke nahtlos ineinander übergehen, ergibt sich im wesentlichen der Eindruck zweier langer Stücke (am Ende der ursprünglichen ersten LP-Seite gibt es eine Unterbrechung). Dazu kommen zwei Bonustitel, in denen sich Bernard Szajner von einer komplett avantgardistischen Seite zeigt. Noch kantiger, weitgehend freiformatig - eine echte Bereicherung. Kurzum: ein großartiges Werk elektronischer Musik!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.12.2014
Letzte Änderung: 10.12.2014
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Bernard Szajner

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 Some Deaths Take Forever 11.00 2
1981 Superficial Music 12.00 1

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