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frostlake

White Moon, Black Moon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Postrock; sonstiges
Label: Discus Music
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

frostlake Voice, Guitars, Electronics, Wave Drum, Viola, Synthesizer, Accordion, E-Piano, E-Bow, Field Recordings

Gastmusiker

Terry Todd Acoustic Bass Guitar, Slide Guitar
Steve Dinsdale Drums
Charlie Collins Percussion, Waterphone
Mick Somerset Percussion, Temple Bells, Wind Chimes, Bass Clarinet, Recorders, Bass Flute
Andy Peake Synthesizer, E-Piano
Nigel Manning Flute
Martin Archer Clarinets, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Black Winter 4:32
2. No Looking Back 3:58
3. Snowlight 3:29
4. Falling Through Shadows 3:33
5. Dark Winds 4:08
6. Connection 4:12
7. Night Watch 3:35
8. Quiet Storm 5:35
9. Endless rain 4:33
10. Thin Red Line 5:06
11. Spring Call 4:22
12. White Moon, Black Moon 4:25
Gesamtlaufzeit51:28


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Wunderschön ... atmosphärisch ... ätherisch ... gespenstisch! Diese kurze Sammlung von Adjektiven gleich vorweg als Kurzcharakterisierung dieses ungewöhnlichen Albums. frostlake ist offenbar der Künstlername der Sängerin und multiinstrumental veranlagten Klangbastlerin Jan Todd die derzeit auch Teil des Orchestra of the Upper Atmosphere ist (mit dessen Bassisten Terry Todd sie zudem verheiratet ist). Mit "White Moon, Black Moon" erschien 2015 ihr hier zu rezensierendes Solodebüt auf Martin Archers Discus Label.

Elektronisches und E-Gitarre bedient Todd hier meist, bisweilen ergänzt um Viola, Perkussives und E-Piano. Dazu kommen die gelegentlichen Beiträge der Gastmusiker (oft Klänge von Blasinstrumenten). Im Zentrum der Musik steht aber frostlakes Gesang. Sanft, fast gehaucht erklingt ihre Stimme, mitunter mehrspurig übereinander geschichtet, eingebettet in verhalten dahin gleitende elektronische Wolken, zurückhaltend hallende E-Gitarrenlinien, dezente perkussive Muster und vorsichtige Basstupfer. Allerlei Klänge, elektronische Geflechte und Geräusche umwabern die Musik zudem und sorgen mit diversen Effektverfremdungen für eine eigenartige, anderweltige Atmosphäre. Nicht selten sorgen Flöten bzw. Klarinetten für weitere Klangfarben.

Das Ergebnis sind einzigartig schöne Songs, irgendwo im Grenzgebiet von Postrock, Folk, Artpop und Elektronischem, bzw. eine dichte und klangvolle Vermengungen aus diversen diesen Stilbereichen zuordenbaren Sounds, bisweilen zudem verunreinigt mit etwas Jazz oder Avantgardistischem. Warm, etwas melancholisch, getragen, dicht, immer leicht angeschrägt, aber meist wohlig und klangvoll gleitet diese Musik durch die Gehörgänge, luftig, zerbrechlich ... wunderschön ... atmosphärisch ... ätherisch ... gespenstisch!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.9.2015
Letzte Änderung: 27.9.2015
Wertung: 12/15

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