Nadir's Big Chance
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Charisma |
| Durchschnittswertung: |
11.33/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Hammill |
guitars, pianos, bass, vox |
| Hugh Banton |
bass, keyboards |
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| Guy Evans |
drums |
| David Jackson |
saxes & flute |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Nadir's Big Chance
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3:33
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| 2. |
The Institute of Mental Health, Burning
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3:32
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| 3. |
Open Your Eyes
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5:11
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| 4. |
Nobody's Business
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4:08
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| 5. |
Been Alone So Long
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4:10
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| 6. |
Pompeii
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4:21
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| 7. |
Shingle Song
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4:14
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| 8. |
Airport
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3:04
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| 9. |
People You Were Going To
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5:05
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| 10. |
Birthday Special
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3:34
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| 11. |
Two Or Three Spectres
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6:21
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| Gesamtlaufzeit | 47:13 |
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Rezensionen

Laut Covertext ist dies die Platte von Hammills Alter Ego RIKKI NADIR: Eine Reise durch dissonante 3 Akkord-Wunder, laut, anarchisch, aggressiv. Hammill konnte nichts anderes tun, als Nadirs Musik zu spielen, seine Punksongs, die Balladen. Während also YES gerade die Tore des Deliriums durchschritten hatten, PINK FLOYD immer noch wünschten SYD BARRETT wäre wieder da, da war Hammill zum PUNK mutiert, kein Wunder, dass diese ihn und diese Platte später als musikalisches Vorbild nannten.
Die Musik ist laut, rauh, geradeaus, aber keine Angst, es ist eindeutig Hammill, auch wenn er auf dem Cover als in schwarzes Leder gekleideter Punkrocker posiert. Mit einem klassischen schnellen Drum/Bass-"Bumm,bumm, bumm" und einem von Hammill gesprochenen "One, two, three" geht es auch entsprechend los. Ein Song, der locker auch von den CLASH oder den SEX PISTOLS hätte sein können, simpler Gitarrenriff, schräges Saxophon und andere schrille Geräusche. Übergangslos geht es mit Marschrhythmus weiter, dazu Bandloops und schon brennt das Institut. Dies ist wieder eher Hammill a la OVER. Ich will nicht alle Songs durchgehen, nur soviel, dass Album ist extrem abwechslungsreich, neben schrillen Punkstücken, gibt es klassische Hammillsongs wie "Shingle song", tolle Instrumentalparts von Banton und Jackson. "Been alone so long" klingt fast nach Bowie zur ZIGGY STARDUST-Zeit.
Es ist ein vielschichtiges Album, wild, eindringlich und auch leise, und zeigt uns alle Facetten von Hammill, wobei Seite 1 die rauhere und Seite 2 die ruhigere, klassische Hammillseite zeigt. Ein Meisterwerk und stilbildend!
| Anspieltipp(s): |
Nobodys businness, Shingle song |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
14.1.2004 |
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Peter Hammill als Punk-Ikone? Das hört sich jetzt schlimmer an als es ist. So richtig punkig sind eigentlich nur "Nadir's big chance" und "Birthday special". Dann gibt es noch die Songs "Open your eyes", "Nobody's business" und "Two or three spectres", die an Van der Graaf (Generator) zu dieser Zeit erinnern. Was Wunder, spielt doch die komplette Band hier mit. Besonders David Jackson am Saxophon kommt hier zum Zuge. Zu hören ist er auf jedem Song, fast die ganze Zeit über. Die restlichen Songs sind dann typische Hammill-Sachen, wobei "Shingle" hier besonders hervorgehoben werden soll, da es für mich zu den stärksten Hammill-Songs überhaupt zählt. "People you were going to" findet sich bisweilen auch als Bonus-Track zur ersten VdGG-Scheibe "The Aerosol Grey Machine", da es bereits 1968 entstand.
Vielleicht kann man der Platte vorwerfen, daß sie ein bißchen unentschlossen zwischen punkig-laut und hammellig-intensiv schwankt. Aber eine ganze Platte mit Punk-Songs - wer hätte das von Peter Hammill hören wollen? Ich jedenfalls nicht. Seine Stärken sind eher im anderen Bereich zu finden.
| Anspieltipp(s): |
Shingle, Two or three spectres |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
28.6.2004 |
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Selten habe ich ein Soloalbum gehört, das so sehr ein Bandalbum ist wie dieses. Nicht nur ist die gesamte Besetzung von Van der Graaf Generator hier vereinigt, es sind auch alle Mitspieler gleichberechtigt in jedem Song vertreten (Banton häufiger am Bass als an der Orgel), selbst Hammills Gesang steht hier nicht so im Vordergrund. Herausragend ist (wieder einmal) David Jackson am Saxofon: wie Thomas schon schreibt, Jackson ist praktisch die ganze Zeit über mit virtuosen Einlagen zu hören, trotzdem drängt er nie in den Vordergrund, bleibt immer gruppendienlich - eben ein perfektes Bandalbum.
Musikalisch unterscheidet sich "Nadir's Big Chance" trotz VdGG-Besetzung radikal von allem, was VdGG gemacht haben. Kurze, kompakte Songs zwischen ruhiger Ballade (herrlich: "Shingle") und Aggressivität - nicht umsonst galt Hammill als einer der Wegbereiter des Punk, des "Erbfeindes" des Prog.
Mein Favorit neben dem erwähnten "Shingle" ist "Pompeii", wo Guy Evans zu einer elegischen Melodie hektisch und nervös und eigentlich völlig unpassend wie in Ekstase auf dem Schlagzeug herumwirbelt. Würde ich gerne mal live hören, natürlich mit Evans ;-)
| Anspieltipp(s): |
Nadir's Big Chance, Pompeii, Shingle Song |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.1.2006 |
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Ein kurzes Wort zur gerade erschienen, remasterten Version.
Da bereits die ältere CD-Fassung einen relativ guten Klang hatte, kommen hier die Zugewinne im Klang durch den Remaster-Prozess nicht so gut zur Geltung wie bei den älteren Scheiben. Peter Hammill hat diesmal, wie auch bei dem demnächst erscheinenden "A Black Box"-Remaster, keine Bonus-Tracks aufgenommen, da "it didn't seem right to add anything else to these two". Kann man vielleicht verstehen, wenn man sich überlegt, dass gerade auf dieser Platte die ungebändigte Energie des Punk festgehalten wurde, es insofern keinen Sinn macht, energetische Live-Versionen dazuzupacken, die nichts Neues hinzufügen würden.
Das Booklet ist um das originale Artwork erweitert worden. Das beinhaltet leider auch, dass keine Songtexte abgedruckt sind. So bleibt es jedem selbst überlassen, ob er auf die remasterte Fassung umsteigen möchte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
21.10.2006 |
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