Aria
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
4.75/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Geoff Downes |
keyboards |
| John Payne |
vocals, bass, guitar |
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| Al Pitrelli |
guitar |
| Michael Sturgis |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Anytime
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4:57
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| 2. |
Are You Big Enough?
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4:07
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| 3. |
Desire
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5:20
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| 4. |
Summer
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4:06
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| 5. |
Sad Situation
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3:59
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| 6. |
Don't Cut The Wire (Brother)
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5:19
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| 7. |
Feels Like Love
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4:49
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| 8. |
Remembrance Day
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4:18
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| 9. |
Enough's Enough
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4:37
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| 10. |
Military Man
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4:10
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| 11. |
Aria
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2:26
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| 12. |
Reality
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4:23
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| 13. |
Military Man (acoustic)
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4:25
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| Gesamtlaufzeit | 56:56 |
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Rezensionen

Zwei Jahre nach Aqua wird der neu eingeschlagene Weg mit Aria weiter ausgebaut. Diesmal werden Downes/Payne von Al Pitrelli (Guitars) und Michael Sturgis (Drums) unterstützt und bilden, obwohl wieder alle Songs von Downes/Payne geschrieben wurden, eine richtig bandmäßige Einheit. Jeder hat seinen Part und kein Instrument wird in den Vordergrund gestellt. Die Gitarren sind insgesamt etwas härter geworden (hier macht sich die Handschrift von Al Pitrelli bemerkbar) und man schielt unverkennbar auf den amerikanischen Hardrock-Markt ohne jedoch den typischen Asia-Bombast zu vernachlässigen.
Mit dieser Kombination konnte man mit Sicherheit einige neue Fans gewinnen und trat den treuen Fans nicht allzusehr auf die Füsse. Neben einer Reihe echter Rockkracher (Don't Cut The Wire, Remembrance Day, Military Man) sind auch wieder einige sehr romantisch anmutende "Schmalzperlen" (das meine ich jetzt im positiven Sinn) an Bord (Desire, Summer, Feels Like Love).
Die Mischung stimmt und macht Aria zu einem Album für den nicht anstrengenden und unkomplizierten Hörgenuss. Einfach Musik die Spass macht!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
30.7.2002 |
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Dass die Musik "nicht anstrengend und unkompliziert" ist, kann ich sofort unterschreiben, dass sie Spass macht unter Umständen auch, aber dass sie mit der Note 12 beinahe höchste Weihen erhält, muss doch relativiert werden.
Selbst das Debutalbum hat für meinen Geschmack mit Prog nur wenig zu tun, alle weiteren Alben gehören in die Kategorie Poprock. Da ist auch Aria keine Ausnahme.
Gefällige Melodien, rockiges Riffing, durchgehend 4/4-Takt, mal mächtige Toms, mal pathetische Keyboard-Interludien, aber beinahe alles austausch- und verwechselbar. Keines der Stücke hebt sich stilistisch aus der seichten AOR-Masse heraus.
So wird Aria zu einem Album, das ins eine Ohr rein, kurz wahrgenommen, aus dem anderen Ohr wieder raus und sofort wieder vergessen wird.
Einzig "sad situation" mit seiner traurigen Einleitung und das hymnische "enough is enough" lassen ganz kurz aufhorchen, doch sofort übernehmen wieder "Mr.Monotone & Dr. Déjà-vu" das Kommando. "Military man" ist anfangs sogar ein billiger "only time will tell"-Klon.
Höhepunkt der Platte ist das Titelstück Aria, das ein wenig Grandezza versprüht und das "desire"-Thema etwas variiert als Reprise aufkocht.
Unter dem Strich bleibt aber gesamthaft nicht einmal ein gutes Poprock-Album übrig. Aria langweilt mich. Das einzige Asia-Album, das man kennen darf/muss heisst immer noch Asia.
| Anspieltipp(s): |
enough is enough, aria |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.9.2003 |
| Letzte Änderung: |
22.9.2003 |
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Asia waren nach "Astra" eigentlich Geschichte... nur einer wollte das nicht wahr haben: Geoff Downes. Und deswegen haben wir heute nach der Wetton-Ära also nun die Payne- oder Downes / Payne-Ära. Diese "neue" Ära brachte allerdings vor allem den Wechsel von Sympho-Rock mit Pop- und Prog-Einsprengseln zu ziemlich straighten Melodic-AOR-Rock mal mehr, mal weniger hart.
"Aria" ist im Original 1994 erschienen und war eigentlich das erste richtige Werk der neuen Asia-Gemeinschaft Geoff Downes und John Payne. Der Vorgänger "Aqua", auf dem auch schon Payne gesungen und gespielt hat, war mehr eine Resteverwertung von Übrigbleibseln aus der ersten Asia-Phase und diversen Versuchen dazwischen Asia wiederzubeleben.
"Aria" ist vollkommen auf die Stimme Paynes zugeschnitten, die bei jedem Song deutlich im Vordergrund steht. Die überwiegend im Mid-Tempo mit einer ordentlichen Portion Schmalz und Kitsch ausgestatteten Songs passen denn auch perfekt zum melodischen Organ Paynes.
Die Songs auf "Aria" sind ein bisschen (wirklich nur ein bisschen) härter als das Material, was man sonst so von Asia gewöhnt ist. Das mag vielleicht an Gitarrist Pitrelli liegen, aber andererseits schwingt sich die Gitarre selten zu einem Solo auf und steht auch soundtechnisch meistens nicht besonders im Vordergrund. Es liegt vielleicht eher daran, dass die Keyboards deutlich im Hintergrund agieren. Geoff Downes spielt kaum mal ein Solo und beschränkt sich auf Flächen, Soundwälle und kleine Spielereien im Hintergrund. Selbst das "Only Time Will Tell"-Gedächtnis-Intro zu "Military Man" gerät ziemlich unspektakulär.
Was habe ich mich damals über dieses Album erregt. Als grosser Fan der Wetton-Ära fand ich Paynes Gesang einfach daneben. Und die neue musikalische Ausrichtung der Band taugte mir auch nicht. Heute mit sovielen Jahren Abstand kann ich über diese Erregung nurmehr schmunzeln. Die Musik auf "Aria" ist nun wirklich viel zu belanglos, um sich darüber aufzuregen. Etwas liberaler geworden, muss ich sogar sagen (siehe oben), für diese Art von Musik passt John Paynes Stimme eigentlich recht gut.
Die grösste Schwäche von "Aria" ist das schwache Songmaterial. Midtempo-Songs mit mehr oder weniger ausgefeilten Refrains, einer klingt wie der andere. Keine Ideen, leider Langweile aller Orten. Einzig der Opener "Anytime", das ziemlich hard-rockige "Rememberance Day" und das hymnische "Aria" bieten etwas für's Ohr. Okay, die Schmalz-Balladen-Fans unter uns können sich noch an "Sad Situation" erfreuen. Fazit: "Aria" ist das schwächste Album der Payne / Downes-Ära und eigentlich das schlechteste aller Studioalben von Asia.
Die 2005er Neuauflage kommt mit zwei Bonustracks. Dabei ist "Believe" ein neuer Höhepunkt in belanglosem AOR und die 'akustische' Version von "Military Man" braucht eigentlich auch niemand. Ausserdem gibt es noch das Video zur damaligen Single-Auskopplung "Anytime". Nun ja, Downes und Payne stranden mit einem Jeep im 'Death Valley' und während sich Downes auf die Motorhaube flackt, marschiert Payne durch die Wüste heimwärts...
| Anspieltipp(s): |
eigentlich keinen, wenn schon dann "Anytime" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
18.8.2005 |
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"Aria" ist im Übrigen ein Konzeptalbum - das ist bisher noch nicht erwähnt worden: Die Songs spiegeln in chronologischer Reihenfolge die Entwicklung eines Menschen - Mannes - wider. Einigen Titeln kann man das ansehen: "Are you big enough?" klingt nach Pubertät, "Desire" nach erster Liebe, "Sad Situation" nach erstem Verlust, "Rememberance Day" nach Erinnerung und so weiter, bis die Platte mit "Aria" ausklingt. Nicht gerade der Lebenssoundtrack, den ich mir wählen würde - wie beinahe alle Alben der Band ohne Wetton und/oder Howe ist auch dieses einfach nur grausig.
| Anspieltipp(s): |
"Are you big enough?", "Military Man", "Aria" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.11.2007 |
| Letzte Änderung: |
22.11.2007 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Asia
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