SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
23.2.2018
Ryan Parmenter - One of a different Color
21.2.2018
Vitral - Entre As Estrelas
InVertigo - Next Stop Vertigo
20.2.2018
Bobby Previte - Rhapsody
Soniq Theater - Squaring the Circle
19.2.2018
Security Project - Contact
Virgil & Steve Howe - Nexus
18.2.2018
Kellerkind Berlin - Colourful Thoughts
17.2.2018
Goblin - Phenomena
A Silent Sound - Compass
Nadav Cohen - Lacuna
16.2.2018
Christian Fiesel - Analogy
Solefald - Neonism
Armed Cloud - Master Device & Slave Machines
It Bites - The Big Lad In The Windmill
15.2.2018
Tuesday the Sky - Drift
14.2.2018
It Bites - Map Of The Past
13.2.2018
The Flock - Truth - The Columbia Recordings 1969-1970
ARCHIV
STATISTIK
24385 Rezensionen zu 16671 Alben von 6499 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

iNFiNiEN

Light at the Endless Tunnel

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Jazz; Latin; Mathrock; RetroProg; Worldmusic / Ethno; Zappaeskes; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jordan Berger electric and upright bass,Background Vocals,Add. Percussion
Tom Cullen Drums and Percussion
Matt Hollenberg Guitars,Bulbul Tarang,Tabla,Moog
Chrissie Loftus Vocals,Piano,Keyboards,Organ and add.Percussion

Gastmusiker

Mark Allen flute,clarinet
Mary Bryson harp
Monique Canniere violins
Maura Dwyer Violin,cello
Ben Mulholland French horn
Bob Qualle oboe
Rebecca Schlappich violins
Andrea Weber cello
Jonathan Salmon orchestration and conducting (Brand new, If I were a song,If you were a song)

Tracklist

Disc 1
1. Brand New 5.48
2. Aya 6.47
3. Oasis 3.01
4. Off the Tracks 7.41
5. Bottom of the Floor Chain 5.57
6. Light at the Endless Tunnel 9.17
7. Love for yourself 6.11
8. Worth the Wait 2.48
9. If I were Song 1.39
10. If you were a song 7.50
11. Existence 4.47
Gesamtlaufzeit61:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Ich bin einfach begeistert von den einfallsreichen und vielschichtigen Kompositionen des US-Quartetts auf seinem dritten Album „Light at the Endless Tunnel“. Selbst die gelegentliche kammermusikalische Unterstützung von Infinien Chamber Orchestra fällt sehr ausgewogen aus und lässt die Arrangements niemals überladen wirken.

Scheinbar mühelos werden von iNFiNiEN (nur echt, wenn man alle „i“‘s kleinschreibt) zahlreiche Einflüsse von Jazz über World Music bis hin zum facettenreichen Prog miteinander vermengt und zu detailreichen Stücken zusammengefügt.

Die Art und Weise, in der die Instrumente bisweilen miteinander kommunizieren, erinnert mich an Gentle Giant. Die gerne verwinkelten und oft sehr anspruchsvollen Gesangsmelodien lassen den erfahrenen Prog-Hörer an die Musik von MoeTar denken. (Selbst wenn iNFiNiEN im Vergleich stärker durch Jazz und Klassik inspiriert musizieren). Ohne die bewundernswerte Leistung von Chrissie Loftus am Gesangsmikro würde die Musik von iNFiNiEN ganz anders und nicht unbedingt besser klingen.

Im Titelstück entfachen Infinien dann ein bravouröses Feuerwerk an virtuos umgesetztem Einfallsreichtum, indem sie Elemente der indischen Musik, des Avant-Prog und des Jazz mit tanzbaren Balkan- und Latin-Rhythmen vermischen. Einige wenige ganz besonders energetische Akkordfolgen könnten sogar als Progmetal durchgehen.

Beeindruckend, wie die jazzige Lässigkeit von „Love for yourself“ unvermittelt und sehr kurz mal in brachiale Rock-Akkorde übergeht.

Das temporeiche „Existence“ stellt eine bestmögliche Adaptation von afrikanischer Musik durch eine Prog-Formation dar.

Insgesamt ist „Light at the Endless Tunnel“ für mich ein wahres Kleinod, das sich kein Freund der anspruchsvollen Musik entgehen lassen sollte.

Anspieltipp(s): Das Titelstück
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.3.2017
Letzte Änderung: 10.3.2017
Wertung: 13/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum