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Nova Collective

The Further Side

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazz; Progmetal
Label: Metal Blade Records
Durchschnittswertung: 14/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dan Briggs bass
Matt Lynch drums, percussion
Richard Henshall guitar
Pete Jones keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Dancing Machines 9:47
2. Cascades 6:54
3. Air 6:52
4. State Of Flux 9:41
5. Ripped Apart And Reassembled 5:42
6. The Further Side 9:00
Gesamtlaufzeit47:56


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Hahaha! Geschichte wiederholt sich.

Wisster hoch? Liquid Tension Experiment? Als Dream Theater noch keine ernstzunehmende Musicalband waren, sondern bloß eine geradezu lächerlich hochtalentierte Retroprogmetalband, da gründeten ein paar ihrer Mitglieder die instrumentale Supergroup Liquid Tension Experiment, um mal so richtig abzutschousen.

Nun, da Dream Theater zur Musicalband verkommen sind, sind Haken in deren Fußstapfen getreten. Und die eifern auch in diesem Punkt ihren großen (kleiner gewordenen) Vorbildern nach: Es gibt jetzt einen Supergroup-Ableger.

Und was für einen.

Nova Collective wurde von Hakens Richard Henshall und Dan Briggs (Between the Buried and Me, Trioscapes) gegründet. Das Projekt begann im Jahr 2014 mit dem Austausch von Demos, daraus entstanden später Arrangements, die eines Studio-Albums würdig waren. Später holten die beiden Pete Jones (ex-Haken) und Matt Lynch (Trioscapes, Cynic) ins Boot. Das daraus entstehende Debütalbum "The Further Side" erschien schließlich 2017. Und wie es erschien!

Lässte mal talentierteste Musiker ohne jegliche Rücksichtnahme drauflostalentieren. Was da passieren kann! Kratzer! Auf dem Trommelfell des Hörers. Denn wie einst Liquid Tension Experiment machen auch Nova Collective keine Gefangenen: Hier wird erst geschossen - und dann nicht gefragt, ob's uns gefällt. Ihr sucht eine kompromisslose künstlerische Haltung bei Euren Proghelden? Hier ist sie, im Übermaß. "The Further Side" ist f***ing geil, Prog-Fusion, wie sie besser nicht sein könnte.

Die Fähigkeiten der Musiker sind über alle Zweifel erhaben: Die vier können mehr als die meisten - und zeigen das auch hemmungslos. Hach - wie einst 1972.... Die Musik, die dabei entstand, ist allerdings eine andere: heiße Progfusion, klanglich mit hohem, aber immer gut hörbarem Metal-Anteil, kompositorisch und technisch komplex, mit fein präzise gespielten polyphonen und kontrapunktischen Staccatopassagen, rhythmisch mit verwirrenden polymetrischen Parts, stilistisch mit Einflüssen sowohl aus dem klassischen Prog, wie aus dem Progmetal und aus dem modernen Jazzrock. Damit klingen Nova Collective deutlich anders als Liquid Tension Experiment, sind ihnen dabei allerdings gleichzeitig eng verwandt in der Grundhaltung - und darum auch den Fans dieses legendären Projekts wärmstens zu empfehlen. Fanstastisches Album!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Liquid Tension Experiment
Veröffentlicht am: 9.6.2017
Letzte Änderung: 9.6.2017
Wertung: 14/15

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