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Il Cerchio d'Oro

Il Fuoco sotto la Cenere

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Neoprog; RetroProg
Label: Black Widow
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Franco Piccolini Keyboards
Gino Terribile Schlagzeug, Gesang
Giuseppe Terribile Bass, Gitarre, Gesang
Piuccio Pradal Akustikgitarre, Gesang
Massimo Spica Gitarre
Simone Piccolini Keyboards

Gastmusiker

Giorgio Usai Orgel, Gesang (6)
Pino Ballarini Gesang (3)
Paolo Siani Schlagzeug (6)

Tracklist

Disc 1
1. Il Fuoco sotto la Cenere 9:17
2. Thomas 9:28
3. Per sempre qui 5:40
4. I due Poli 7:04
5. Il Fuoco nel Bicchiere 5:42
6. Il Rock e l'Inferno 5:25
7. Fuoco sulla Collina 5:06
Gesamtlaufzeit47:42


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Eine recht ungewöhnliche Geschichte hat diese Band aus dem ligurischen Städtchen Savona zu verzeichnen. Gegründet 1974, brachte sie es zunächst nur auf drei Singleveröffentlichungen zwischen 1977 und 1979. Eine richtige LP erschien nicht, und so ging man zunächst getrennte Wege. Über dreißig Jahre nach der Erstgründung formierte sich die Band erneut, und seit 2008 erschien dann endlich das Debütalbum Il viaggio di Colombo. Fünf Jahre später folgte Dedalo e Icaro, im Sommer 2017 kam mit Il fuoco sotto la cenere Album Nr. 3.

Die Besetzung hat sich leicht verändert, zwei der Gitarristen wurden ausgetauscht, wobei einer der neuen Musiker in die Tasten statt in die Saiten greift. Die stilistischen Veränderungen scheinen mir zumindest im Vergleich zum Vorgänger noch geringer zu sein; was ich in den Rezensionen zu Dedalo e Icaro lese, passt doch auch ganz gut zu Il fuoco sotto la cenere. Auch hier kredenzt das Sextett den typischen italienischen Retroprog mit schwelgerischen Tastenklängen, vorwiegend analoger Natur (oder zumindest so klingend). Neben kräftiger Orgel, sattem Mellotron und einigen etwas nach Neoprog klingenden Synthies finden sich darunter auch neoklassisch anmutende Klaviereinsätze.

Dazu gibt es den für so viele italienische Bands typischen theatralischen Gesang. Letzterer wird von gleich drei Leuten beigetragen und ist demzufolge nicht selten von mehrstimmiger Art. Die E-Gitarre rockt gelegentlich etwas härter, es überwiegen jedoch lyrisch-pastorale Passagen, die bisweilen hart an der Kitschgrenze vorbeischrammen. Oder selbige auch überschreiten, besonders, wenn die Gesangsmelodien sich arg dem Italo-Pop und Italo-Schlager nähern; wenn dann noch die Musik allzu beschwingt ausfällt wie im abschließenden Fuoco Sulla Collina, wird’s doch arg leichtgewichtig.

Es ist also nicht gerade eine musikalische Herausforderung, die den Hörer auf Il fuoco sotto la cenere erwartet, und besonders innovativ ist diese Musik auch nicht. Die farbig und abwechslungsreich arrangierten Songs sollten jedoch dem Liebhaber rezenten italienischen Retroprogs zusagen. Nett gemacht ist das Ganze nämlich durchaus.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.9.2017
Letzte Änderung: 1.9.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Il Cerchio d'Oro

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Dedalo e Icaro 10.00 2

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