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Swans

The Great Annihilator

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995 (Neuausgabe 2017)
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Postrock
Label: Young God Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Michael Gira Gesang, Gitarre, Sounds
Jarboe Keyboards Gesang, Sounds
Bill Rieflin Schlagzeug, Gitarre
Algis Kizys Bass
Norman Westberg Gitarre
Clinton Steele Gitarre
Ted Parsons Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. In 2:27
2. I am the Sun 3:23
3. She Lives! 7:00
4. Celebrity Lifestyle 4:10
5. Mother/Father 4:07
6. Blood Promise 4:15
7. Mind/Body/Light/Sound 4:52
8. My Buried Child 2:58
9. Warm 4:54
10. Alcohol the Seed 3:29
11. Killing for Company 6:55
12. Mother's Milk 2:26
13. Where Does a Body End? 3:42
14. Telepathy 6:11
15. The Great Annihilator 4:53
16. Out 2:24
17. I am the Sun   (Bonustitel der Neuausgabe; live 1996) 5:48
Gesamtlaufzeit73:54


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


The Great Annihilator von 1995 ist das vorletzte Album der „alten“ Swans, sprich: aus der Zeit vor der ersten Auflösung der Band 1997. Gleichzeitig ist es das einzige mir bekannte Album aus dieser Phase der Band. Neben Michael Gira und seiner langjährigen Partnerin Jarboe gehörten hier u.a. noch Gitarrist Norman Westberg (auch bei der Neuauflage der Band 2010 bis 2017 dabei) und Schlagzeuger Bill Rieflin (mittlerweile bei King Crimson) zur Band.

Prinzipiell gibt es hier vieles, was man auch auf den ab 2010 entstandenen Alben hören kann, alles aber ein paar Nummern kleiner. Das betrifft besonders die Länge der Stücke; wo man später schon mal halbstündige Klangmonolithen schuf, wird hier kaum einmal die normale Songlänge überschritten. Über sieben Minuten geht’s nicht raus. Musikalisch dagegen bewegt man sich durchaus in (zumindest für die spätere Swans-Phase) nicht untypischen Gefilden. Gerne schwelgt man in Monotonie, zelebriert geradezu das permanente Wiederholen von Tonfolgen, die oft aus wavig-postrockig/postpunkigem Gitarrengedröhne oder maschinenartigem Stampfen bestehen. Dazu deklamiert Michael Gira mit gewohnt sonorer Stimme, oft mehr in einer Art Sprechgesang, seine Texte. Auf einigen Songs gibt es stattdessen ätherischen Gesang von Jarboe, ein schöner Kontrast. Auch musikalischer Art, denn diese Songs sind meist leichter und luftiger gehalten (etwa Mother’s Milk).

Wenn ich mir die Rezension zum Nachfolger Soundtracks for the Blind anschaue, scheint dieser um einiges abenteuerlicher ausgefallen zu sein, und auch die Alben der zweiten Swans-Phase, speziell ab The Seer, mit ihren monumentalen, apokalyptischen Klangeruptionen sind in ihrer Intensität diesem hier um einiges voraus. Somit kann man The Great Annihilator ähnlich wie das 15 Jahre später erschienene Reunion-Album My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky als so eine Art „kleinen Bruder“ der späteren Swans-Alben betrachten. Als Ergänzung zu diesen ist es für den Swans-Fan empfehlenswert.

Im Frühjahr 2017 erschien The Great Annihilator in einer klanglich aufbereiteten Neuausgabe, die nicht nur einen Bonustitel enthält (eine Liveversion von I am the Sun), sondern auch noch mit einer kompletten Bonus-CD kommt: diese enthält Michael Giras Soloalbum Drainland, das ebenfalls 1995 erschienen und mit z.T. den gleichen Mitwirkenden entstanden ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.10.2017
Letzte Änderung: 5.11.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Swans

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Soundtracks for the Blind 13.00 1
2010 My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky 10.00 1
2012 The Seer 13.50 2
2014 To Be Kind 12.00 1
2016 The Glowing Man 12.00 1
2017 Deliquescence 12.00 1

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