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Cobra Family Picnic

Magnetic Anomaly

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Psychedelic; Spacerock
Label: Sulatron Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lesli Wood keys, tambourine, space module
Boyd Peterson bass
Daniel Thomas drums
Connor Gallaher electric guitar
Randall Dempsey vocals

Gastmusiker

Richard Young additional guitars (3, 9)

Tracklist

Disc 1
1. Draags 4:05
2. Interplanetary Travel 001 2:57
3. Elysium 7:11
4. Interplanetary Travel 011 3:28
5. Frost 7:42
6. Gilgamesh 5:14
7. Interplanetary Travel 111 2:31
8. Moody Mountain 5:11
9. Contact   (CD bonus) 9:00
Gesamtlaufzeit47:19


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Cobra Family Picture aus Tucson, Arizona spielen einen frischen PsychSpacerock mit Wurzeln in den 60ern (US-Garage, Pink Floyd 1968), transformiert durch den Wave und Indie-Sound der folgenden Jahrzehnte. Im Ergebnis sind sie ebenso traditionsverbunden wie modern wie etwa die Dänen Baby Woodrose. Immer wieder werden spacige Soundeffects eingebunden, die zur trancigen Atmosphäre beitragen.

Schon der Opener „Draags“ setzt hier Maßstäbe: Beginnend als Soundcollage mit Sprache fühlt sich der Hörer gleich in ferne Welten versetzt. Ein relaxter Groove mit Referenzen an alte Floyd-Zeiten und einiges an psychedelischem Hall nimmt schnell gefangen. Der Drive wird leider an drei Stellen des Albums durch den „Interplanetary Travel“ ausgebremst. Hierbei handelt es sich um längere, sehr ruhig fließende effektbeladene Klanglandschaften, die zwar ihren Reiz haben, aber eben doch den Flow unterbrechen. Zumindest auf eins dieser Intermezzi hätte die Band vielleicht besser verzichtet.

Mit Elysium folgt ein erstes der mächtig vorwärtstreibenden Zentralstücke des Albums, diesmal auch mit Gesang, der wie aus weiter Ferne tönt. E-Gitarre und Keyboards eröffnen im Instrumental ein sehr tranciges Wechselspiel. Mit den folgenden Stücken „Frost“ und „Gilgamesh“ setzt die Band in Sachen Heftigkeit und Power noch eins drauf. Hier schwirren zu dahinpreschenden Drums die Klangwolken nur so herum. Der Gitarre spielt mal fuzzig, mal hingetupft, wie man es auch schon bei den Grateful Dead in den 60ern gerne gehört hat. Ein stimmungsvolles Orgelzwischenspiel bei „Frost“ leitet den entspannten Teil des Stückes ein.

Die CD enthält als Bonus den 9-Minüter „Contact“, der nach dem relaxten „Moody Mountain“ noch einmal Fahrt aufnehmen lässt. Ist zwar nur Bonus, d.h. ist für das Album nicht essentiell, aber macht als Song schon was her.

Anspieltipp(s): Draags, Frost
Vergleichbar mit: The 13th Floor Elevators, Pink Floyd, Baby Woodrose
Veröffentlicht am: 3.11.2017
Letzte Änderung: 3.11.2017
Wertung: 11/15

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