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Saga (Kan.)

The Polydor Legacy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (Sampler)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Melodic Rock / AOR; Neoprog
Label: Polydor
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Besetzung

Ian Crichton guitar
Jim Crichton bass, Moog Synthesizer
Jim Gilmour keyboards, Moog Synthesizer, vocals
Michael Sadler vocals, keyboards
Peter Rochon keyboards,vocals
Greg Chadd keyboards
Steve Negus drums
Curt Cress drums on "Wildest Dreams", "Starting All Over"

Tracklist

Disc 1
1. Humble Stance 5:43
2. How Long 3:56
3. You´re Not Alone 5:25
4. Careful Where You Step 4:19
5. Help Me Out 5:51
6. Times Up 4:02
7. On The Loose 4:10
8. Wind Him Up 5:44
9. Don't Be Late (Live) 6:01
10. The Flyer 3:41
11. Scratching The Surface 5:13
12. You And The Night 5:14
13. Listen To Your Heart 3:51
14. What Do I Know? 3:36
15. Wildest Dreams 4:57
16. Only Time Will Tell 4:21
17. Starting All Over 4:02
Gesamtlaufzeit80:06


Rezensionen


Von: Peter Meyer @


An Best-Of-Alben von Saga, den Neoprog-Göttern der 80er, besteht ja nun wahrlich keine Mangel. Neun Stück sind allein auf allmusic.com gelistet. Aber, pssst! nicht weitersagen, es gibt noch mehr! Für welche dieser zahlreichen Veröffentlichungen soll sich nun der Saga-Neuling entscheiden? Die Fans haben sowieso schon alles doppelt und dreifach im Regal stehen, auf den versammelten Wiederveröffentlichungen mit haufenweise Bonus-Tracks und in vielen, vielen unterschiedlichen Life-Versionen. Wer davon nicht genug bekommen kann, der besorgt sich jetzt „Saga - Live in Hamburg“, mit den üblichen Bestandteilen der Setlist auf gleich zwei CD´s verteilt.

Bei der Best-Of-Zusammenstellung mit 16 Studioaufnahmen und einer Liveversion beschränkte man sich also zum Anlass der finalen Tournee (ja, es braucht immer einen Anlass!) auf die ertragreichen „Polydor-Years“ und möchte damit noch mal stilvoll abräumen, so rein finanziell, versteht sich. Polydor verlor seinerzeit das Interesse an den Kanadiern, als die Verkäufe von „Wildest Dreams“ nicht mehr so flutschten, wie sie das Anfangs des Jahrzehnts noch taten.

Und wer weiß, ob das wirklich die letzte Tournee der geschäftstüchtigen Fünf ist, wer weiß, ob der letzte Vorhang wirklich am 27. November 2017 in Gothenburg fällt - bereits 2007 sollte ja schon zum Final Countdown mit Sadler geblasen werden, 10.000 Days hatte man damals schon gemeinsam hinter sich gebracht. Das war dann ursächlich für gleich mehrere Veröffentlichungen, Live und im Studio. Warum ein erfolgreiches Geschäftsmodell kippen? Kritiker dieser Vermarktungsstrategie, you´re not alone!

Nun also die "Polydor Years".
Sowas gibt´s doch schon, höre ich jetzt viele rufen. In der Tat, 1991 war´s, da brachte die Bertelsmann Music Group unter dem Namen „Works“ eine formidable Doppel-CD heraus, auf der alles Wichtige drauf ist. Alles Wichtige, aber You and the Night und Listen to Your Heart nicht. Diese beiden stellen nun nicht unbedingt Referenzmaterial der Band dar.
Und ´n´ tolles Cover hat die auch, sieht aus wie ein Bild von Edward Hopper zu seinen besten Zeiten, in denen seine Werke glatt als Standbilder von Filmen der „Schwarzen Serie“ durchgehen konnten. „Works“ war damals so wichtig, dass es in der Rundfunk-und Fernsehwerbung aufwändig promoted wurde. Und das Cover von der Legacy? Schwamm drüber, Abbildung einer Mischung aus Bürstenaufsätzen für Bohrmaschinen und Küchengeräten zum Sahneschlagen. Mal geraten.

Was ist nun neu auf „The Polydor Legacy“, wenn man mal von dieser wahnsinnig erfindungsreichen Visualisierung absieht? Klar, die Abmischung. Die Tracks sind ist remastert, wie es einem vernünftigen Vermächtnis gebührt. Die klanglichen Unterschiede? Messbar, sicherlich messbar. Und endlich, endlich hat man die Songs auch mal chronologisch sauber hintereinander, wurde auch Zeit, Humble Stance zu Beginn und Starting all Over am Schluss.

Interessenten, die - ohne sich in die einzelnen Studioalben zu vertiefen - wissen wollen, was die Formation um Michael Sadler eigentlich so trieb, bevor sie uns mit "Steel Umbrellas" die Schnecken verklebte, sei empfohlen, sich „Works“ zu besorgen. Der Doppelpack ist für nur noch wenige Euronen nach wie vor erhältlich und enthält die geniale Coverversion von Peter Gabriel´s Solsbury Hill.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.11.2017
Letzte Änderung: 6.11.2017
Wertung: keine es gibt bessere Compilations

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saga (Kan.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Saga 12.50 4
1979 Images At Twilight 11.67 3
1980 Silent Knight 10.20 5
1981 Worlds Apart 8.50 2
1982 In Transit 14.00 2
1983 Heads Or Tales 8.50 2
1985 Behaviour 8.00 2
1987 Wildest Dreams 5.00 2
1989 The Beginner's Guide To Throwing Shapes 10.25 4
1991 Gotta Love It 10.00 1
1993 The Security of Illusion 8.00 3
1994 Steel Umbrellas 3.67 3
1995 Generation 13 12.00 5
1997 Phase One 12.00 2
1997 Pleasure & the Pain 3.00 1
1998 Detours 12.00 1
1999 Full Circle 10.75 4
2001 House Of Cards 10.75 4
2003 Marathon 8.25 4
2004 Network 12.00 2
2004 All Areas - Live In Bonn 2002 (Limited Edition) (DVD) 6.00 2
2005 The Chapters Live 11.00 1
2006 Trust 11.00 2
2006 It's Your Life (Single) 6.00 1
2007 Worlds Apart Revisited 11.00 3
2007 10,000 Days 10.00 2
2007 Worlds Apart Revisited (DVD) 13.00 2
2009 The Human Condition 10.00 1
2009 Contact (DVD) 7.50 2
2009 Contact 11.00 1
2011 Heads or tales Live 9.00 1
2012 20/20 12.00 1
2013 Spin It Again! Live in Munich (DVD) 11.00 1
2014 Sagacity 9.00 2

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