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Space Debris

Back to Universe. Archive Volume 4

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (Aufnahmen aus 2004-2014)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Blues; HardRock; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Krautrock; Latin; Psychedelic
Label: Green Brain
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Christian Jäger ludwig-drums
Tom Kunkel hammond-organ (1, 2, 3, 6)
Tommy Gorny guitar
Winnie Rimbach-Sator keyboards (4, 5)
Mitja Besen bass (4, 5)

Tracklist

Disc 1
1. Back to Universe   (2004) 19:40
2. Second Sight (part II)   (2004) 6:19
3. Discordant Pompeij Mainstreamkiller   (2004) 6:31
4. Kaleido Scoop   (2012) 9:16
5. Psycho Monstermountain   (2014) 16:05
6. Schwachbach   (2005) 8:18
Gesamtlaufzeit66:09


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Nach „Behind the Gate“ gibt es eine weitere Neuveröffentlichung im Jahr 2017, diesmal aus den Archiven von Space Debris. Bereits 2011 öffneten sie ihren Fundus an Jams und legen nun mit „Back to Universe“ mit einer vollen CD an bislang unveröffentlichtem Material aus den Jahren 2004/5 und 2012/14 nach.

Herausstechendster Unterschied im Sound der Aufnahmen ist v.a., dass zu Zeiten des zweiten Albums „Kraut Lok“ die Hammondorgel von Tom Kunkel eine prominente Rolle im Bandkosmos spielte. Bei den Stücken der Jahre 2012 und 2014 ist hingegen bereits Winnie Rimbach-Sator an verschiedenen Keyboards zu hören. Abgesehen davon würde man nicht annehmen, dass bis zu 10 Jahre zwischen den Aufnahmen liegen.

Nach Ansicht der Band werden wieder Purple-Fans der frühen 70er und frühe Floyd-Fans auf ihre Kosten kommen. Ich würde noch ergänzen, dass sich auch Anteile von Santana, Traffic, Jimi Hendrix und ein Schuss Jazzrock auf dem Album wiederfinden. Diesmal begeistern mich auf dem Album besonders die ruhigeren, entspannteren Nummern „Discordant Pompeij Mainstreamkiller“, „Kaleido Scoop“ und auch „Psycho Monstermountain“.

Während „Discordant Pompeij Mainstreamkiller“ eingangs noch fett rockt, weicht dies bald einer mysteriösen Stimmung, die stark von düster-spacigen Keys und mystischer Gitarre geprägt wird. Da läuft‘s einem den Rücken runter. Mit „Kaleido Scoop“ geht‘s dann schön relaxed in Richtung Jazzrock mit lockerem Groove, losgelöster Gitarre und perlenden Keys. „Psycho Monstermountain“ setzt als fetter Bluesrocker mit solierender Gitarre und sattem Orgelsound ein. Schon bald stellt sich aber auch hier ein schön entspanntes Feeling ein, bei dem Christian Jäger an den Drums ein fettes, stabiles Gerüst aufbaut, auf dem die Kollegen ihre langen Improvisationen entwickeln können. Der dynamische Orgelsound auf „Schwachbach“ soll schließlich eine Hommage an J.S. Bach darstellen.

Fans der instrumentalen Rockmusik um 1970 in all ihrer Variationsbreite machen keinen Fehler, wenn sie auch bei diesen Archivaufnahmen zugreifen.

Anspieltipp(s): Second Sight (part II), Discordant Pompeij Mainstreamkiller
Vergleichbar mit: Deep Purple, Pink Floyd, Jimi Hendrix, Traffic, Santana...
Veröffentlicht am: 9.11.2017
Letzte Änderung: 9.11.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Space Debris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Krautrock-Sessions 1994-2001 11.00 1
2005 Kraut Lok 11.00 2
2006 Three 11.00 3
2007 Into the Sun. Live at Burg Herzberg Festival 2006 (DVD) 11.00 2
2008 Elephant Moon 11.50 2
2009 Live Ghosts 10.50 2
2011 Archive Volume 3: Deepest View 10.50 2
2011 Archive Volume 2: All Man 10.00 2
2011 Archive Volume 1: Journey to the Starglow Restaurant 10.00 2
2013 She's a Temple 10.33 3
2014 Phonomorphosis 11.00 2
2015 At Finkenbach 2012 11.00 1
2017 Behind the Gate 12.00 1

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