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Electric Eye

From The Poisonous Tree

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label: Jansen Records
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Øystein Braut Gitarre,Gesang
Njål Clementsen Bass,Gesang
Anders Bjelland Keyboards
Øyvind Hegg-Lunde Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Sometimes You Got To Jump To Lift Your Feet 4.12
2. Invisible Prison 5.14
3. Rock på Norska 7.30
4. Endless Summer 5.22
5. Turn Around, Face the Sun 5.28
6. Serenity 5.19
7. The Diamond Sutra 6.05
8. Meditasjonen 5.25
Gesamtlaufzeit44:35


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Zwischen dem 2017 neuen Werk „From The Poisonous Tree“ und dem zweiten Vollzeit-Scheibchen „Different Sun“ (2016) liegen ein Konzertalbum und drei Singles. Und ich fühle mich erfreulicherweise nicht verpflichtet zu schreiben, dass man die Beschreibungen zu „Different Sun“ direkt für „From The Poisonous Tree“ übernehmen könnte.

Soll heißen, für „From The Poisonous Tree“ hat die Band nicht den möglicherweise leichtesten Weg gewählt, das Album mit psychedelischen Spacerock-Stücken zu füllen. Stattdessen überrascht schon das eröffnende „Sometimes…“ als eine ungewöhnliche stilistische Mischung. Als würde Krautrock im Geiste von Neu! auf eine durch Elektronik und New Wave beeinflusste Rockmusik treffen. Es sind wohl die auf dem Infozettel genannten Hip Hop Grooves, die in „Invisible Prison“ auf psychedelischen Rock treffen, der wie frisch aus den späten 60ern in die Gegenwart transportiert wirkt.

In „Rock…“ setzt man auf die melodischen Gitarrenlinien und die psychedelischen Klangeffekte. In dem melancholischen „Endless Summer“ dienen Synthesizer- und Vibraphon-Klänge als Begleitung für den leicht trübsinnig wirkenden weiblich-männlichen Duo-Gesang. In dem mal wieder nach Psychedelia der 60er klingenden „Turn Around“ (Sitar-Klänge inklusive) herrscht dagegen eine eher geheimnisvoll-lebensfrohe Stimmung.

„Serenity“ und „The Diamond Sutra“ wissen als farbenfroh und einfallsreich arrangierte Psychedelic-Songs vollends zu überzeugen. Wie es der Titel „Meditasjonen“ schon vermuten lässt, wirkt das verträumte Stück wie im Halbschlaf gesungen und eingespielt.

„From The Poisonous Tree“ kommt zwar im Gegensatz zum Vorgänger weitgehend ohne Spacerock aus, bietet dafür aber den vielfältig arrangierten Psychedelic Rock, der sogar fast 50 Jahre nach seiner Entstehung immer noch frisch anmutet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.11.2017
Letzte Änderung: 11.11.2017
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Electric Eye zum dritten! Zumindest, was Studioalben betrifft, denn zwischenzeitlich kam noch ein Livealbum heraus.

Auch auf From the Poisonous Tree graben die vier norwegischen Musiker tief in der Vergangenheit, in der Klangwelt der späten 60er und frühen 70er. Dennoch hat die Musik hier einen anderen Charakter als auf Different Sun. Während man sich dort vom klassischen Spacerock inspiriert zeigte, stehen nun psychedelische Klänge im Vordergrund. Anders ausgedrückt: statt in die Tiefen des Alls geht nun in höhere Bewusstseinssphären.

Electric Eye zeigen sich dennoch nicht als reine Retro-Band, bringen immer wieder modernere Elemente in ihre Musik ein. So ist beim einleitenden Sometimes You Got to Jump to Lift Your Feet ein deutlicher Einfluss von New Wave vernehmbar (gut, die ist auch nicht mehr so richtig modern), Invisible Prison kombiniert klassische 60s-Psychedelic mit Trip-Hop-Anklängen. Daneben stehen psychedelische Freakouts wie Rock på nordkap, Turn Around, Face the Sun (mit Sitar fürs authentische 60s-Feeling) oder The Diamond Sutra.

Insgesamt ist From the Poisenous Tree eine interessante Weiterentwicklung des Stils von Electric Eye, der auf geschickte Weise das psychedelische Erbe der 60er mit moderneren Klänge verbindet. Einen Preis für musikalische Innovation würde das Album zwar ebensowenig bekommen wie einen für besonders herausfordernde Klänge, aber einen schönen Trip für Liebhaber psychedelischer Klänge bietet es.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.1.2018
Letzte Änderung: 1.1.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Electric Eye

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 Different Sun 10.00 2

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