Presto
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Atlantic/Anthem |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Alex Lifeson |
Electric and acoustic guiars |
| Neil Peart |
Drums and electronic percussion |
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| Geddy Lee |
Bass guitar,vocals,synthesizers |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Show don't tell
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5.01
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| 2. |
Chain lightning
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4.33
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| 3. |
The Pass
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4.51
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| 4. |
War paint
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5.24
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| 5. |
Scars
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4.07
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| 6. |
Presto
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5.45
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| 7. |
Superconductor
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4.47
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| 8. |
Anagram (for Mongo)
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4.00
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| 9. |
Red tide
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4.29
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| 10. |
Hand over fist
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4.11
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| 11. |
Available light
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5.03
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| Gesamtlaufzeit | 52:11 |
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Rezensionen

"Presto" bleibt wohl die letzte der poppigeren Rush-Platten, die mit Drive, Virtuosität und passablen Songideen zu überzeugen weiß.Ab diesem Album werden die Keys immer unbedeutender, stattdessen rücken allmählich powervolle bzw. akustische Gitarrenparts in den Vordergrund. Soundmäßig empfinde ich "Presto" als etwas abweisend, gleichzeitig haben die Musiker den Bombast der vorigen Platten stark zurückgefahren.
Bei derart ausgeglichenem Album erscheint es schwierig und auch überflüssig irgendwelche Songs besonders hervorzuheben, alle Stücke sind gleichermaßen repräsentativ und ziemlich ansprechend. Die Scheibe bietet auch heute noch frisch und anregend wirkende Mischung aus Pop und Hardrock.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
4.4.2002 |
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Dieses Album wächst erst nach mehrmaligem Hören zu wahrer Größe. Die ersten Durchläufe wirken etwas enttäuschend, weil eben wesentliche Merkmale wie die ausgeprägten Synthesizer-Spielchen fehlen. Mit Keyboard und Synthesizer geht man auf "Presto" eher sparsam um, trotzdem ist eine ausgewogene Mischung von Gitarre und Keyboard durchaus vorhanden.
"Show Don't Tell" legt noch sehr RUSH-typisch los. Das Stück ist sehr ungewöhnlich für einen Opener, ist es doch sehr sperrig. Richtig melodiös ist einzig und allein der Refrain, bei dem das Keyboard auch eine führende Rolle spielt. Ansonsten wird Wert gelegt auf eine vorwiegend handwerkliche und traditionelle Instrumentierung. Auch bei "Chain Lightning" hat das Keyboard nur noch füllenden Charakter. Zur Untermalung der Gitarre kommt es zum Einsatz. Der Refrain ist recht poppig. Sehr gefühlvoll gehen RUSH bei "The Pass" zu Werke. Da sind sehr traurige Stimmungen und sanfter Gesang federführend. "War Paint" legt dagegen richtig los. Ein rockig eingängiger Song. "Scars" ist ein sehr ungewöhlicher Song für die Band. Der Bass und percussive Elemente erzeugen Spirit und Dramatik. Der Titelsong baut sich auf einer tollen Akustikgitarre auf. Das macht Spaß und verbreitet viel Gefühl. "Superconductor" ist rockig und sehr flott unterwegs. "Anagram" ist ein Song, der sehr vom gefühlvollen Gesang von Geddy Lee lebt. Man mag kaum glauben, dass der selbe Mann vor 14 Jahren ein Album wie "Fly By Night" eingesungen hat.... Da liegen Welten zwischen. "Red Tide" hat die für RUSH typischen Synthie-Elemente zur Untermalung dabei. Das Piano spielt eine führende Rolle. Der Song überzeugt durch sein Auf und Ab an Stimmungen. "Hand Over Fist" ist ein sehr grooviges Stück, bei dem die durchlaufende Bassdrum häufiger zum Einsatz kommt. Die Akustikgitarren und sehr gefühlvollen Soli machen Spaß. Sehr ungewöhnlich auch das abschließende "Available Light". Eine sehr melancholische Nummer, die einen durch verschiedene Stimmungen zieht.
Hat man dem Album einige Durchläufe gegeben, so endeckt man eine Unzahl an Feinheiten, die ungeheur spannend sind. Der Sound ist wesentlich bassbetonter als noch auf den Vorgängeralben. Die ohnehin schon sehr eingängigen Nummern erleben dadurch nochmals eine Aufwertung. "Presto" beendet die 80er Jahre Phase und zeigt viel Reife. Es beschließt ein weiteres Kapitel RUSH und deutet an, dass die Band wieder in eine andere Richtung tendieren wird.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
17.6.2004 |
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