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Rush

Presto

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989 (Produced by Rupert Hine and Rush)
Besonderheiten/Stil: HardRock
Label: Atlantic/Anthem
Durchschnittswertung: 9.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Alex Lifeson Electric and acoustic guiars
Neil Peart Drums and electronic percussion
Geddy Lee Bass guitar,vocals,synthesizers

Tracklist

Disc 1
1. Show don't tell 5.01
2. Chain lightning 4.33
3. The Pass 4.51
4. War paint 5.24
5. Scars 4.07
6. Presto 5.45
7. Superconductor 4.47
8. Anagram (for Mongo) 4.00
9. Red tide 4.29
10. Hand over fist 4.11
11. Available light 5.03
Gesamtlaufzeit52:11


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski (Rezension 1 von 3)


"Presto" bleibt wohl die letzte der poppigeren Rush-Platten, die mit Drive, Virtuosität und passablen Songideen zu überzeugen weiß.Ab diesem Album werden die Keys immer unbedeutender, stattdessen rücken allmählich powervolle bzw. akustische Gitarrenparts in den Vordergrund. Soundmäßig empfinde ich "Presto" als etwas abweisend, gleichzeitig haben die Musiker den Bombast der vorigen Platten stark zurückgefahren.

Bei derart ausgeglichenem Album erscheint es schwierig und auch überflüssig irgendwelche Songs besonders hervorzuheben, alle Stücke sind gleichermaßen repräsentativ und ziemlich ansprechend. Die Scheibe bietet auch heute noch frisch und anregend wirkende Mischung aus Pop und Hardrock.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.4.2002
Letzte Änderung: 4.4.2002
Wertung: 8/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 3)


Dieses Album wächst erst nach mehrmaligem Hören zu wahrer Größe. Die ersten Durchläufe wirken etwas enttäuschend, weil eben wesentliche Merkmale wie die ausgeprägten Synthesizer-Spielchen fehlen. Mit Keyboard und Synthesizer geht man auf "Presto" eher sparsam um, trotzdem ist eine ausgewogene Mischung von Gitarre und Keyboard durchaus vorhanden.

"Show Don't Tell" legt noch sehr RUSH-typisch los. Das Stück ist sehr ungewöhnlich für einen Opener, ist es doch sehr sperrig. Richtig melodiös ist einzig und allein der Refrain, bei dem das Keyboard auch eine führende Rolle spielt. Ansonsten wird Wert gelegt auf eine vorwiegend handwerkliche und traditionelle Instrumentierung. Auch bei "Chain Lightning" hat das Keyboard nur noch füllenden Charakter. Zur Untermalung der Gitarre kommt es zum Einsatz. Der Refrain ist recht poppig. Sehr gefühlvoll gehen RUSH bei "The Pass" zu Werke. Da sind sehr traurige Stimmungen und sanfter Gesang federführend. "War Paint" legt dagegen richtig los. Ein rockig eingängiger Song. "Scars" ist ein sehr ungewöhlicher Song für die Band. Der Bass und percussive Elemente erzeugen Spirit und Dramatik. Der Titelsong baut sich auf einer tollen Akustikgitarre auf. Das macht Spaß und verbreitet viel Gefühl. "Superconductor" ist rockig und sehr flott unterwegs. "Anagram" ist ein Song, der sehr vom gefühlvollen Gesang von Geddy Lee lebt. Man mag kaum glauben, dass der selbe Mann vor 14 Jahren ein Album wie "Fly By Night" eingesungen hat.... Da liegen Welten zwischen. "Red Tide" hat die für RUSH typischen Synthie-Elemente zur Untermalung dabei. Das Piano spielt eine führende Rolle. Der Song überzeugt durch sein Auf und Ab an Stimmungen. "Hand Over Fist" ist ein sehr grooviges Stück, bei dem die durchlaufende Bassdrum häufiger zum Einsatz kommt. Die Akustikgitarren und sehr gefühlvollen Soli machen Spaß. Sehr ungewöhnlich auch das abschließende "Available Light". Eine sehr melancholische Nummer, die einen durch verschiedene Stimmungen zieht.

Hat man dem Album einige Durchläufe gegeben, so endeckt man eine Unzahl an Feinheiten, die ungeheur spannend sind. Der Sound ist wesentlich bassbetonter als noch auf den Vorgängeralben. Die ohnehin schon sehr eingängigen Nummern erleben dadurch nochmals eine Aufwertung. "Presto" beendet die 80er Jahre Phase und zeigt viel Reife. Es beschließt ein weiteres Kapitel RUSH und deutet an, dass die Band wieder in eine andere Richtung tendieren wird.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.6.2004
Letzte Änderung: 17.6.2004
Wertung: 10/15

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Von: Roland Heil @ (Rezension 3 von 3)


RUSH, eine kanadische Band, die mit Hardrock begann und sich entwickelte, indem ihre Songs komplexer wurden und dennoch ihre Eingängigkeit(en) bewahrten. Sie - die Band - wechselte auch hin und wieder ihren Produzenten (...oder war's umgekehrt? - man weiß es nicht). So übernahm zu dieser Aufnahme Rupert Hine (THE FIXX, THINKMAN, QUANTUM JUMP u.a.) den Sitz im Produzentensessel. Und das hört man - gewaltig!

"Show don't tell", der Eingangstitel, trägt noch eindeutige RUSH-Handschrift. Wenn auch der Sound schon an die Veröffentlichungen unter Rupert Hine erinnert (boaa - Ausblende!- igitt!). Schon mit "Chain lightning" (mit klarem Schluss - geht doch!) zeigen sich eindeutig Hine'sche Spuren im mehr poporientierten Songwriting (Refrains) und der Abmischung. Klarer 80er Sound der besseren Art - mancher empfindet dies als "kalt", so what?. In "The Pass" geht's in eindeutige Richtung: ab hier hat man den Eindruck, als ob Mr. Hine mit RUSH eine (nord-)amerikanische Variante der britischen THE FIXX kreieren wollte. "Scars" könnte so oder mindestens so ähnlich auf einer THE FIXX-/ THINKMAN-CD erschienen sein (mit Geddy Lee als Sänger). Hin und wieder hört man ihn - RH - auch als Backgroundsänger ("War paint", "Superconductor"). Die Gitarren in "Presto" sind ganz nah an FIXX'schen Sounds inklusive Solo (wieder Ausblende - ich reg' mich nicht mehr auf...).

Die Band sorgt allerdings dafür, dass die hardrockige Attitude nicht verloren geht. Es wird immer wieder gerifft und dabei das Tempo angezogen - mit großmütigem Einverständnis des "Bosses" vielleicht - man weiß es letztendlich nicht... Mancher RUSH-Freund mag die doch recht kräftigen Eingriffe des Produzenten in den Bandsound beklagen. Ich mache keinen Hehl aus meiner Sympathie für den Hine'schen Sound - nicht nur auf dieser Aufnahme. Rupert Hine ist nach meiner Einschätzung einer der unterbewerteten Musiker/Produzenten der 80er. Es würde Zeit für ein Revival.

Als Eintrittstor zur RUSH-Welt wirkt dieses Werk sehr einladend. Deshalb meine Empfehlung dafür .

Anspieltipp(s): Scars,Presto,Show don't tell
Vergleichbar mit: The Fixx,Thinkman - aber hardrockiger
Veröffentlicht am: 30.4.2014
Letzte Änderung: 30.4.2014
Wertung: 11/15
eigentlich 12,wg. Ausblenden 1 Punkt Abzug

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Rush

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Rush 5.00 4
1975 Fly By Night 6.75 4
1975 Caress of Steel 10.50 4
1976 2112 9.50 5
1976 All the World's a Stage 8.50 2
1977 A Farewell to Kings 10.20 5
1978 Hemispheres 12.75 4
1980 Permanent Waves 12.50 4
1981 Moving Pictures 13.75 4
1981 Exit...Stage Left 10.50 2
1982 Signals 10.00 2
1984 Grace under pressure 10.33 3
1985 Power Windows 9.50 2
1987 Hold Your Fire 9.25 4
1989 A Show of Hands 12.00 3
1991 Roll the bones 6.00 2
1993 Counterparts 9.00 3
1996 Test for echo 8.00 2
1998 Different Stages/Live 11.67 3
2002 Vapor Trails 7.75 5
2003 Rush in Rio 12.00 1
2003 Rush In Rio (DVD) 12.00 1
2004 Feedback - 2
2005 1974-1981 (DVD) - 1
2005 R30 (30th Anniversary World Tour) (DVD/CD) 12.50 2
2006 Replay X3 (DVD+CD) 12.00 2
2007 Snakes & Arrows 11.33 3
2008 Snakes & Arrows Live (DVD) 11.50 2
2008 Snakes & Arrows Live - 1
2010 Classic Albums - 2112 & Moving Pictures (DVD) - 1
2010 Beyond the lighted stage (DVD) 11.00 1
2010 Caravan (Single) 10.00 1
2011 Sector 1 - 1
2011 Sector 2 - 2
2011 Sector 3 - 1
2011 Time Machine 2011: Live in Cleveland - 1
2012 Clockwork Angels 12.33 3
2013 Clockwork Angels Tour (2 DVDs) 12.00 1
2013 The Studio Albums 1989-2007 - 1

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