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Robin and the Modest

Eftychia

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Independent / Alternative; Rock / Pop / Mainstream; Postrock
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. RUN   (Seite A) 3:53
2. Little Bird 4:28
3. The Mountain is calling 4:30
4. From Acapollo with Love 3:35
5. Winterlude 2:04
6. Eftychia   (Seite B) 5:19
7. Koralle 3:10
8. Crap it like it's hot 3:15
9. Lücken 3:57
Gesamtlaufzeit34:11


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Tobi Vogel aus Hamburg komponiert und produziert beruflich Auftragsarbeiten für Filme, Werbung und Spiele. Mit seinem Projekt „Robin and the Modest“ verwirklicht er seine Vorstellung von Musik jenseits von allen Vorgaben. Dabei merkt man gleichwohl, dass er aus der Filmmusikbranche kommt.

Zum einen ist der Sound ebenso perfekt wie episch, zum anderen stellt man schnell fest, dass jedes stilistische Mittel exakt an der richtigen Stelle sitzt und zweckmäßig und stilsicher komponiert worden ist. Wenn es etwa bei „The Mountain is calling“ druckvoll losrockt oder bei „Koralle" einem die Metalriffs um die Ohren schwirren, dann merkt man schnell, dass hier kein Hardrocker oder Metalhead aus Überzeugung am Werke ist, sondern der Hörer erlebt jede Facette der Musik im Gesamtkonzept der Komposition.

Anders als bei Auftragsarbeiten für Lidl, Schwarzkopf oder Die Bahn hat Vogel auf Eftychia Gelegenheit, seine Stücke auf Länge auszuarbeiten und mit allerlei reizvollen Details zu versehen. Schließlich läuft die Musik ja nicht mehr im Hintergrund. In der Hauptrichtung höre ich dabei eine Vorliebe für modernen Postrock mit einem gewissen Hang zur Gefälligkeit, ohne aber ins Kitschige abzurutschen. „Little Bird“ etwa verbreitet eine schwebende Leichtigkeit, feste Beats konterkarieren Streicherflächen und werden schließlich von Maria Grigoryeva an der Solo-Violine gefühlvoll belebt. Hat in der Melodie stellenweise ein wenig „War of the Worlds“-Flair und drückt schon ein wenig auf die Tränendrüse, schafft es aber gleichwohl nicht abzustürzen. Es ist bei einigen Stücken zuweilen ein Balanceact, der aber durchweg gelingt.

Das Album ist fast durchweg instrumental gehalten, wo Stimmen ins Spiel kommen, erfüllen sie auch nur die Funktion von menschlichen Instrumenten. Verstärkt wird Vogel durch eine Reihe versierter Musiker, die in den verschiedensten Bereichen von Pop bis Klassik gearbeitet haben. Das Händchen für perfekte Arrangements hat Vogel selbst.

Diese Art filmloser Filmmusik macht durchweg Spaß auf leicht gehobenem Niveau, wie ja auch schon der Titel des kurzweiligen, intelligent gestalteten Albums verheißt. „Eftychia“ gibt es als Download und als auf 300 Exemplare limitierte Vinyl-Ausgabe.

Anspieltipp(s): Little Bird, Eftychia, Koralle
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.12.2017
Letzte Änderung: 20.12.2017
Wertung: 11/15

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