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Goblin

Patrick

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979 (CD-Reissue 2016)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Cinevox
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Maurizio Guarini Keyboards, Synthesizer, Piano
Agostino Marangolo Drums, Percussion
Carlo Pennisi Guitars
Fabio Pignatelli Bass

Tracklist

Disc 1
1. Patrick 4:21
2. Transmute 2:23
3. Bagliori di luce 2:28
4. Visioni 2:22
5. Snip Snap 3:32
6. Metamorphosi 2:15
7. Follie 3:45
8. Vibrazioni 3:15
9. Metamorphosi 2a parte 2:32
10. Transmute   (10-19 Bonustracks CD-Reissue) 4:12
11. Visioni 1:43
12. Metamorphosi 3:11
13. Patrick 3:49
14. Transmute 1:36
15. Bagliori di luce 1:29
16. Patrick 1:24
17. Patrick 3:03
18. Patrick 0:56
19. Patrick (finale) 0:43
Gesamtlaufzeit48:59


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"Patrick" war wohl der anspruchsvollste Film, für den die Italiener von Goblin Musik geliefert haben, zumindest von den in Horror- bzw. SF-Gefilden angesiedelten Produktionen. Im Streifen des Australiers Richard Franklin geht es um einen vermeintlich im Koma liegenden jungen Mann, Mörder seiner Mutter und deren Liebhabers, der mit allerlei übernatürlichen Geisteskräften und telekinetischen Aktionen das Krankenhaus in dem er liegt in Schrecken versetzt, und verschiedene Personen, insbesondere die junge Krankenschwester Kathy in seinen Bann zieht. Splatterelemente sind kaum vorhanden, im Gegensatz zu den Filmen, die Goblin vorher mit Klang versehen haben.

Außerhalb Italiens wurde der Film versehen mit Musik von Brian May gezeigt (nein, nicht DER Brian May, sondern ein Australischer Komponist, der z.B. auch die ersten beiden Mad-Max-Streifen betont hat). Aus irgendeinem Grund hat man für den italienischen Markt aber Goblin damit beauftrag einen alternativen Soundtrack einzuspielen. Auf LP wurde diese Version erstmals 1979 von Cinevox veröffentlicht. Das derzeit neueste CD-Reissue stammt aus dem Jahre 2016, und fügt dem ursprünglich gut halbstündigen Album noch allerlei weiteres Material aus dem Soundtrack bei.

Recht typische Goblin-Musik ist auf "Patrick" zu finden, obwohl sich die Band im Vergleich zum Vorgänger (siehe "Zombi") deutlich verändert hatte. Morante, und Simonetti hatten die Gruppe verlassen, und wurden von Maurizio Guarini und Carlo Pennisi ersetzt. Als elektronisch-jazzigen, von den Keyboards dominierten Instrumentalprog könnte man die Musik bezeichnen, mal dynamischer pulsierend, mal eher beschaulich dahin mäandernd (man höre z.B. "Visioni"). Wie meist bei den Goblin-Soundtracks gibt es ein paar (diesmal eher wenige) munterere, funkig-jazzrockige Einsprengsel (hier z.B. "Snip Snap" - übrigens von "Roller" wiederverwertet), und das eine oder andere etwas freiformatige, mysteriös-gespenstische Klangbild (als Beispiele seien die verschiedenen Versionen von "Metamorphosi" genannt). In den Bonusstücken (meist Varianten von Albumtracks) kommt bisweilen ein Piano etwas prägender zum Einsatz, und es gibt ein paar fast reine Elektroniknummern, so die vier alle "Patrick" genannten Stücke ganz am Ende.

"Patrick" gehört somit zu den durchaus als klassisch zu bezeichnenden Soundtrack-Prog-Scheiben von Goblin, und ist den im zeitlichen Umkreis entstandenen Scheiben der Italiener (vor allem "Zombi" und "Contamination") durchaus ebenbürtig. Wie dort stört die soundtrackbedingte Fragmentierung des musikalischen Materials, kann sich Stimmung und Atmosphäre in den eher kurzen Nummern kaum ausbreiten. Aber das trifft wohl auf die meisten auf unseren Seiten rezensierten Soundtracks (insbesondere aus den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts) zu.

Etwas gleichförmiger und unaufgeregter als auf "Contamination" ist die Musik ausgefallen, etwas jazzrockiger, und weniger Elektronisch, weswegen ich "Patrick" etwas niedriger als dieses bewerten würde. Dafür fehlen hier seichte Fusioneinlagen und süßliche Momente (die es z.B. auf "Zombi" gibt). Sonderliche Höhepunkte sind aber auch nicht zu vermelden. Kurzum: Solider, gekonnt eingespielter Instrumentalprog, der durchaus unterhält (ohne zu begeistern - so eine Art exzellente Hintergrundmusik). Wer aber die Musik von Goblin schätzt, der sollte zugreifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.12.2017
Letzte Änderung: 4.1.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Goblin

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Profondo Rosso 10.00 1
1976 Roller 10.50 2
1977 Suspiria 12.00 1
1978 Zombi 9.00 1
1978 Il fantastico viaggio del bagarozzo Mark 11.00 1
1980 Contamination 10.00 1
1982 Tenebre 9.00 1
1997 Buio Omega 8.00 1
2000 Nonhosonno 11.50 2
2000 The Fantastic Journey Of Goblin - Best Of Vol. 1 12.00 1
2015 Four Of A Kind 11.00 1

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