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August Rosenbaum

Vista

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Elektronische Musik; Jazz; Jazzrock / Fusion; Moderne Klassik; Postrock; sonstiges
Label: Tambourhinoceros
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

August Rosenbaum piano and other instruments
Robin Hannibal vibraphone,other instruments
Thomas Drayton bass
Los Feliz Boys Chorus vocals
Haris Hvidberg Drums
Thomas Lea violin,viola
Claire Courchene cello
Oscar Noriega clarinet
Emily Asher trombone
Brandee Younger harp
Dorit Chrysler theremin
Lars Greve saxophone
Franz Petter Eldh double bass
Gustaf Ljunggren lap steel,violin,viola
Kasper Tranberg trumpet
Coco Malaika vocals on Credo
Stefan Verner Jokumsen synth
Philip Owusu vocals on Calling Out

Tracklist

Disc 1
1. Angelo 3.23
2. Belmondo 3.11
3. Nomad 3.07
4. Nebula 3.08
5. Killer 3.03
6. Calling Out 3.11
7. Skin 3.07
8. Tristana 3.25
9. Emo 3.07
10. Credo 3.53
11. Wu 3.20
12. Melville 3.44
13. Victim 3.06
Gesamtlaufzeit42:45


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Schon als Klavier spielendes Wunderkind konnte sich der in Kopenhagen lebende August Rosenbaum gleichermaßen für Klassik, Pop und Jazz begeistern. Die Neigung, viele Stilrichtungen miteinander zu kombinieren hat er bis heute beibehalten, wie es sich auf dem 2017 veröffentlichten Album „Vista“ zeigt.

Auf „Vista“ wurde Rosenbaum von zahlreichen Musikerkollegen begleitet, die unter anderem für Vibraphon, elektrischen Bass, Kontrabass, Geigen, Cello, Klarinette, Schlagzeug, Posaune, Harfe und Theremin zuständig sind.

Der halboffizielle Untertitel von „Vista“ lautet „A Score in search for a Movie“. Das Ziel scheint also gewesen zu sein, cineastische Musik zu erschaffen. Auf den offenen Hörer warten hier einige stilistische Seltsamkeiten wie die sphärisch-melancholische, mitunter um elektronische Klänge und elfenhafte Damenstimmen angereicherte Musik zwischen Jazz und Postrock, sowie die nicht minder melancholischen Klänge zwischen Elektronik, Jazz-Rock und Kammermusik und – sehr untypisch für ein weitgehend instrumentales Album - ein von souligen Gesängen getragenes Stück. Der Gesamteindruck ist schon mal dahingehend, dass man sehr lange nach Vergleichen suchen muss.

(Das Album gibt es übrigens ausschließlich als LP und Download).

Schwer zu sagen, welcher Hörergruppe „Vista“ gefallen könnte. Bohren & der Club of Gore scheinen in einem vergleichbaren Geiste zu musizieren. Ryuichi Sakamoto und Talk Talk sollen angeblich auch als Vergleiche geeignet sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.12.2017
Letzte Änderung: 25.12.2017
Wertung: 9/15

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