SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
Corde Oblique - Back Through The Liquid Mirror
16.6.2018
Sensitiva Immagine - E tutto cominciò così
Pyramid - Pyramid
15.6.2018
Real Ax Band - Just Vibrations - Live at Quartier Latin
Tusmørke - Fjernsyn i farver
Christian Fiesel - The Dark Orb
HAGO - HAGO
14.6.2018
Karmic Juggernaut - The Dreams That Stuff Are Made Of
Not A Good Sign - Icebound
Syrinx Call - The Moon On A Stick
Mike & The Mechanics - Word Of Mouth
Five-Storey Ensemble - Night en Face
13.6.2018
Arca Progjet - Arca Progjet
Armonite - And The Stars Above
ARCHIV
STATISTIK
24716 Rezensionen zu 16917 Alben von 6589 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Steve Jansen

The Extinct Suite

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Jansen Klavier, Synthesizer, Gitarre, Schlagzeug, Samples

Gastmusiker

Melentini Toila Trompete
Seigen Tokuzawa Cello
Thomas Feiner Background-Gesang
Stelios Romaliadis Flöte
Giorgos Varoutas Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. The Extinct Suite 55:47
Gesamtlaufzeit55:47


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Im Frühjahr 2016 erschien Steve Jansens Soloalbum Tender Extinction, sein erstes nach fast einem Jahrzehnt und sein zweites in seiner gesamten Karriere (die 1974 als Schlagzeuger von Japan begann). Knapp ein Jahr später kam schon der Nachfolger The Extinct Suite.

Der Titel deutet bereits einen Zusammenhang zwischen diesem Album und dem Vorgänger an, und tatsächlich enthält The Extinct Suite kein komplett neues Material, sondern ist größtenteils eine Bearbeitung des Vorgängers. “A reinterpretation of the more ambient and orchestral elements of ‘Tender Extinction’“ und “some familiar passages are woven together with additional pieces“ schreibt Jansen selbst dazu. Im Ergebnis entstand daraus ein einzelnes, etwa 55 Minuten währendes Stück. Gesang gibt es im Gegensatz zu Tender Extinction keinen, die Musik ist komplett instrumental. Es ist zwar noch jemand mit „background vocals“ angegeben, aber davon ist nicht viel zu hören.

Die Extinct Suite zeigt sich als langsam mäandernder Klangstrom elektronischer Klänge, einerseits sanft und schwebend, andererseits immer wieder von einer eigenartigen Unruhe erfüllt, die durch eingestreute Geräusche hervorgerufen wird. Aus diesem Klangstrom erheben sich gelegentlich andere Instrumente, um eine kurze oder auch mal längere solistische Einlage darzubieten: ein klagendes Cello, eine elegische Trompete oder eine zarte Flöte. Dabei erkennt man immer wieder Motive aus Stücken von Tender Extinction. Ab und zu gibt es auch ein paar impressionistisch anmutende Einwürfe vom Klavier, und gegen Ende setz ein wenig Schlagwerk ein.

The Extinct Suite bietet ein faszinierendes Klangerlebnis, das freilich ein gewisses Maß an Geduld voraussetzt - denn die Post geht hier nicht gerade ab, hier wird die Langsamkeit zelebriert. Wer etwa auf die Ambient-Exkurse von Jansens Bruder David Sylvian steht, wird auch an diesem Album Gefallen finden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.12.2017
Letzte Änderung: 30.12.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Jansen

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Slope 11.50 2
2016 Tender Extinction 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum