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Les Lekin

Died with Fear

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Psychedelic; Spacerock; sonstiges
Label: Tonzonen Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Peter Gallbauer Guitar
Beat Baumgartner Bass
Kerstin Wolf Drums

Tracklist

Disc 1
1. Orca 10.38
2. Inert 10.19
3. Vast 8.57
4. Morph 13.34
Gesamtlaufzeit43:28


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


„Embracing the Unconsciousness is a Future Path for All“.

Dieser tiefgründige Satz gehört sozusagen zum philosophischen Unterbau des Trios aus Salzburg, der aus mehreren vergleichbaren Formulierungen besteht.

Haptisch betrachtet bekommt man ein nicht minder beeindruckendes Artwork in die Hände, das ein grandios tosendes Meer sowie eine geheimnisvolle, in Wolken gehüllte Landschaft zeigt. Kaum verwunderlich also, dass sich einige Internet-Rezensenten angesichts eines solchen überwältigenden Gesamtkunstwerkes fast schon wie romantische Dichter zu fühlen scheinen, wenn man nach ihren Kommentaren urteilen sollte.

Denn der wichtigste Bestandsteil des vorliegenden Gesamtkunstwerkes, nämlich die Musik, der hat es nämlich auch in sich. Unter dem Titel „Died with Fear“ sind hier vier monströse Heavy Psychedelic Prog Jam Spacerock-Instrumentals versammelt, deren jeweilige Eigenschaften jeweils in ihren Titeln zutreffen wiedergegeben werden.

Das einem nicht immer gemütlichen und in der Regel ziemlich temperamentvollen Schwertwal gewidmete „Orca“ ist zu einer brachialen Psychedelic-Spacerock-Nummer mit mächtigem Fuzz Bass und einer selbstvergessen solierenden Gitarre geworden. Das mit schleppenden Rhythmen versehene „Inert“ kommt leicht schwermütig und ziemlich „träge“ rüber. Diese Trägheit wird erfreulicherweise schon mal durch doomige Akkordfolgen aufgemischt. Es sind vermutlich die Delay-/Echo-Effekte, die es dem Gitarristen in „Vast“ ermöglichen, gewaltige Gitarrenwände aufzutürmen. Auch in „Morph“ lässt es sich der Gitarrist Gallbauer nicht nehmen, seinem Instrument mit Hilfe von diversen Effektboxen die extrem wandelbaren, manchmal mit einem funkensprühenden Lavastrom vergleichbaren Klänge zu entlocken.

Falls jemand nach einem beeindruckend kraftvollen, ohne Gesang auskommenden Heavy Psychedelic Rock sucht, sollte er bei „Died with Fear“ zugreifen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.12.2017
Letzte Änderung: 28.12.2017
Wertung: 11/15

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