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The Sound Of Animals Fighting

Lover, the Lord Has Left Us...

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Independent / Alternative
Label: Equal Vision
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nightingale (Rich Balling) Vocals, Production
Walrus (Matt Embree) Guitar, Vocals
Lynx (Chris Tsagakis) Drums, Programming
Skunk (Anthony Green) Vocals
Ram (Craig Owens) Vocals
Penguin (Keith Goodwin) Vocals
Llama (Matthew Kelly) Vocals
Steve Choi Live Guitar
Joe Troy Live Bass
Ryan Baker Recordning, Mixing
Stephen O'Malley Artwork

Tracklist

Disc 1
1. Intro 0:40
2. Un'Aria 1:05
3. Skullflower 4:15
4. My Horse Must Lose 4:20
5. Chiriacho Summit   (Spoken Word) 1:30
6. Horses in the Sky 5:20
7. Stockhausen, es ist Ihr Gehirn, das ich suche 8:03
8. Prayers on Fire   (Sanskrit) 3:30
9. The Golden Boy That Was Swallowed by the Sea   (Spoken Word) 1:40
10. This Heat 10:35
11. Un'aria Ancora 3:00
12. St. Broadrick Is in Antarctica 3:00
13. The Heretic 5:00
14. There Can Be No Dispute That Monsters Live Among Us 6:35
Gesamtlaufzeit58:33


Rezensionen


Von: Günter Schote @


The Sound of Animals Fighting: ist es die Band oder ist es deren Musik, die man mit dem Wort „Konglomerat“ umschreiben sollte? Der Begriff „Supergroup“ angewandt auf TSOAF wirkt irgendwie spießig fehl am Platz.

Dieses Konglomerat also besteht aus Köpfen diverser Post-Hardcore/Alternative/Indie/Emo- etc. Bands (also dessen, was derzeit in Nordamerika als „Progressive Rock“ bezeichnet wird, u.a. Finch, RX Bandits, Circa Survive), deren Schnittmenge das Experimentelle ist. Die Musik ist massig „progressiv“; ein „Schmelztiegel an Einfällen“ ist meine total spießige Umschreibung.

Zu Bongo-Begleitung wird während „There Can Be No Dispute That Monsters Live Among Us“ musiktheoretisches Wissen von Stockhausen rezitiert. Traditionally in western music noises have been taboo. It began from the time when staff notations were introduced. Then it was mainly vocal music. Some predominantly with vowels rather than consonants, if I sing a melody of consonants now, people would say it isn't music.

Anders als auf den beiden weiteren TSOAF-Alben, setzt man auf „Lover, the Lord Has Left Us…“ weniger auf Gitarren und Schlagzeug, sondern viel mehr auf elektronische Sounds und Spielereien. Aber klar, auch die Post-Hardcore-Herkunft der Musiker hört man durch. Wenn man nun noch die diversen Sänger/innen und Sprachen (u.a. Englisch, Deutsch, Sanskrit) bedenkt, dann klingt dieses Vielerlei verdammt homogen.

Doch auch TSOAF kochen nur mit dem Wasser westlicher Popmusik. Der wilde Anspruch, den man versucht umzusetzen, äußert sich in experimentellen Songs & Stücken, die aber trotzdem für jeden Mitteleuropäer nachvollziehbar sind. „Skullflower“ z.B. ist ein absolut geiler Song, der „Hitpotential“ besitzt und der perfekte Soundtrack für jede chillige Sommernacht ist.

„Stockhausen, es ist ihr Gehirn, das ich suche“ – langt da nicht bereits der Titel, um den Song zu lieben? Zu Ambient-Sounds, Gitarre, Klavier, einem schleppenden Rhythmus singt (der formidable und verehrenswerte) Anthony Green hin und wieder einige Brocken, bevor eine Opernsängerin ihrer Verzweiflung Weg bahnt.

Und so klingt dann auch das gesamte Album. Mit jeder neuen Nummer erwartet man das absehbar Unerwartete. Und so kommt es dann auch immer wieder. Hörspaß ist dabei meist garantiert.

Anspieltipp(s): Skullflower
Vergleichbar mit: Peter Gabriel (Us/Up), Björk, David Sylvian, Can, Elektronik.
Veröffentlicht am: 29.12.2017
Letzte Änderung: 29.12.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Sound Of Animals Fighting

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 The Ocean And The Sun 8.00 1

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