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Echo Us

To Wake a Dream In Moving Water

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Folk; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Absolute Probability Recordings
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ethan Matthews Guitar,Vocals,Hammered Dulcimer,Glockenspiel,Bodhran,Spoons,Synthesizers,Sound Programming
Teri Untalan Viola (3,6,8), Violin (3)
Chris Smith Flute (3,6),Piccolo Flute (3),Contrabass Flute(3)

Tracklist

Disc 1
1. Awakening Current 7.42
2. Aeriel (Satre Dance) 4.40
3. Begin to Remember Vr1 4.55
4. Begin to Remember Vr2 6.11
5. May Morning Dew 4.17
6. From the Highlands 15.27
7. Doina 5.52
8. To Wake a Dream In Moving Water 14.59
Gesamtlaufzeit64:03


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Eines darf man in diesem Fall vorausschicken. Die Musik von Ethan Matthews, der seine Alben unter dem Projektnamen Echo Us veröffentlicht, ist bestens dazu geeignet, den unvorbereiteten Hörer durch die ungewöhnlichen Genre-Kombinationen zu verwirren.

Aber eine spezielle Hörergruppe wird „To Wake a Dream in moving Water“ zu würdigen wissen, und zwar vermutlich jene, die eine entrückte und ganz eigene Art von Prog mag, bei dem die denkbaren Einflüsse wie Jon Andersons „Olias of Sunhillow“, Mike Oldfield, Iona, Vangelis und Pink Floyd herauszuhören sind.

„To Wake a Dream In Moving Water“ wird als das keltisch inspirierte Album von Echo Us gesehen, das Matthews schon lange aufnehmen wollte. Der sperrige Titel soll übrigens den magischen Moment beschreiben, in dem ein neues (menschliches) Leben entsteht.

Im ersten Teil von „Awakening Current“ erwarten den erstaunten Musikfreund die engelsgleichen Gesänge, bombastisch orchestierte Keyboard-Akkorde und sanfte David Gilmour-Gedächtnis-Gitarren. Alles bestens für einen Soundtrack zu einer farbenfrohen und märchenhaften Welt geeignet. Im zweiten Teil des Stückes kommen flotte, ethnisch anmutende Rhythmen hinzu, die mich zusammen mit den melodischen Gitarrenparts an eine leicht esoterisch eingefärbte Mike Oldfield-Komposition denken lassen.

So ähnlich geht es dann weiter. Es dominiert sanfter und leicht entrückter, mitunter bombastisch wirkender Ethno-Prog mit einer ausgeprägten elektronischen Schlagseite, bei dem nicht einmal die Hackbrett-Klänge deplatziert wirken. „Begin to Rembember V1“ bietet feinsten Folk-Prog, der auch zu Jethro Tull passen würde. Es gibt die dominante akustische Gitarre, melodische Geigenlinien und den charakteristischen Gesang des Projektchefs, der – nicht ganz unzutreffend – schon mit Holly Johnson verglichen wurde. Ziemlich schräg wirkt es, wenn die Stimme von Matthews in „Begin to Remember V2“ mit elektronischen Effekten verfremdet wird. Was man nicht so oft zu hören bekommt, ist wie gut Sequencer-Motive in diesen Song integriert wurden.

Zu „May Morning Dew“ kann man sich lebhaft eine gerade zum Leben erwachende Frühlingslandschaft vorstellen. Das Stück möchte ich mit einer musikalische Begegnung zwischen Vangelis und Mike Oldfield vergleichen. Teile des Titeltracks (und nicht nur diese) könnten auch den Fans von Enya (der irischen New-Age-Musikerin) zusagen. Im letzten Teil des Titel-Longtracks gibt es kurz auch mal rockende Gitarren, die einige wohl auf dem Rest des Albums vermissen werden.

Die Scheibe ist denjenigen ans Herz zu legen, die folkigen, mal erhaben und bombastisch, mal Ambient-artig und elektronisch dahinschwebenden, meist instrumentalen Prog zu schätzen wissen. Selten auftauchende Songstrukturen mit inbegriffen. Ein Ticket in eine fremde Welt, in der Harmonie und Schönheit herrschen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Iona,Mike Oldfield,Jon Andersons Erstling,Vangelis,Enya
Veröffentlicht am: 16.1.2018
Letzte Änderung: 16.1.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Echo Us

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 The Tide Decides 9.00 1
2010 Tomorrow Will Tell the Story 11.00 1
2014 II: XII , A Priori Memorae 12.00 1

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