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Kettlespider

Kettlespider

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Colin Andrews Bass
Scott Ashburn Guitars
Haris Boyd-Gerny Guitars
Geoffrey Fyfe Keyboards
Simon Wood Drums

Tracklist

Disc 1
1. The Climber 2.34
2. Circus 4.34
3. Samsara 2.31
4. Break the Safe, Pt.1 3.18
5. Anubis 7.16
6. Life 6.06
7. Rebirth 7.01
8. Break the Safe, Pt.2 4.18
Gesamtlaufzeit37:38


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Da gibt es eine interessante Instrumental-Prog-Combo aus Melbourne (das liegt in Australien), aber die ist leider nicht sonderlich produktiv. Zwischen 2012 und 2017 sind gerade mal zwei Vollzeit-Alben von Kettlespider erschienen. Und Vollzeit bedeutet bei Kettlespider gerade mal die „klassische“ Spielzeit einer Langspielplatte. (Die Alben von Kettlespider gibt es übrigens nur als CD und Download, falls jemand vermuten sollte, die Spielzeit wird hier der Tonträgerart angepasst). Aber gut, Derartiges sollte nicht als Qualitätskriterium dienen.

Nur schade, dass jede Tonträger-Erfahrung mit Kettlespider dazu verdammt ist, ziemlich schnell zu enden. Aber die Band hat auch in der knapp bemessen Zeit einiges zu bieten, falls man auf eine zwar gut gemachte, aber für meine Ohren nicht besonders aufregende Verschmelzung von Heavy Prog, Progmetal und Prog-Fusion steht.

In „Circus“ stehen die Gitarrenfiguren im Geiste der mächtigen King Crimson neben den jazzigen Exkursionen, die nicht zuletzt dem gastierenden Trompeter Fabian Acuna zu verdanken sind. Auch ohne die ständige Unterstützung der Trompete steht in „Circus“ Progmetal neben den Canterbury-Klängen. Es handelt sich hierbei um die Art des Progmetal, die möglicherweise auch von der bekanntesten Progmetal-Truppe (dieser aus New York mit dem allseits beliebten Sänger) inspiriert wurde.

Kettlespider selbst nennen Rush, Animals as Leaders, Mahavishnu Orchestra, Steven Wilson, Dream Theater (sagte ich doch gerade!), Karnivool und Pink Floyd als ihre wichtigsten Einflüsse.

In „Anubis“ glaube ich die ausgeprägte Tendenz zu den Mathrock-Einfällen ausgemacht zu haben. In „Life“ dagegen tauchen progressiv zu nennende Djent-Akkordfolgen auf. Auf derart dicht Komponiertes und Intensives folgen bei Kettlespider regelmäßig entspannte Prog-Fusion-Passagen, oder weit weniger verbindlich und nicht unbedingt innovativ wirkende Progmetal-Teile, als wollte man unbedingt vermeiden, den Hörer mit zu viel Intensität zu verschrecken.

Kettlespider erfinden auf ihrem zutreffend „Kettlespider“ genannten Zweitwerk zwar gar nichts neu, aber ihre instrumentale, mit den Elementen von Progmetal und Jazz-Rock-Fusion jonglierende Musik ist bestimmt nicht von schlechten Eltern. Ich ertappe mich allerdings öfters bei dem Eindruck, Vergleichbares schon mal öfters, wenn auch nicht unbedingt besser, gehört zu haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.1.2018
Letzte Änderung: 29.1.2018
Wertung: 9/15

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