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Bobby Previte

Rhapsody

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Jazz; Jazzrock / Fusion; Moderne Klassik; RIO / Avant; sonstiges
Label: RareNoise Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nels Cline guitars
John Medeski piano
Zeena Parkins harp
Jen Shyu voice,piano
Fabian Rucker alto saxophone
Bobby Previte trap drums,percussion,autoharp,guitar,harmonica

Tracklist

Disc 1
1. Casting Off 6.57
2. All the World 10.58
3. The Lost 9.13
4. When I land 3.28
5. The Timekeeper 5.28
6. Coming About 1.42
7. All Hands 9.21
8. Last Stand/Final Approach 8.36
9. I Arrive 8.23
Gesamtlaufzeit64:06


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


„Rhapsody“ von Bobby Previte trägt den Untertitel „Terminals Part II: In Transit“ und ist damit der zweite Teil der „Terminals“-Trilogie, die sich dem Thema Migration widmet.

Damit bekommt der offene Hörer ein Konzeptwerk vorgelegt, das von den erfahrenen Jazz-, Avantprog- und Avantgarde-Musikern eingespielt wurde. Der Gitarrist Nels Cline hat unter anderem schon mit Carla Bozulich und Scarnella gespielt. Der Keyboarder und Pianist John Medeski war u.a. für John Zorn künstlerisch tätig. Die Harfenspielerin Zeena Parkins war (und ist) ein fester Bestandsteil der Rock in Opposition-Szene.

Die Tatsache, dass (fast) alle beteiligten Musiker sehr viel Erfahrung auf den elektrischen Instrumenten haben, hat Previte dazu inspiriert, ihre nach seiner Überzeugung vorhandene Genialität auf den akustischen Instrumenten zu zeigen, indem er auf „Rhapsody“ nur die akustischen Instrumente einsetzte. Dieses gilt naturgemäß für alle bis auf den Saxophonisten Fabian Rucker, der hier einige feurige Solos abliefert.

Die verantwortungsvolle Aufgabe die gesungenen Texte überzeugend und gefühlvoll darzubieten fiel der US-Sängerin, Komponistin und Multiinstrumentalistin Jen Shyu zu, die auch für einige Pianoparts zuständig ist. Beeindruckend, wie Shyu in einigen der Gesangsmelodien die für europäische Ohren sehr exotisch anmutenden Harmonien verwendet.

Musikalisch gibt es eine kreative Melange aus den Elementen des Jazz, des Jazz-Rock, des Avant-Prog und der Neo Klassik (von lyrisch bis avantgardistisch) auf die Ohren, alles gelegentlich mit dezenten Weltmusik-Akzenten garniert. Eine virtuose Harfenspielerin wie Zeena Parkins ist in diesem Kontext natürlich auch alles andere als selbstverständlich.

Previte wollte mit seinen Kompositionen das Gefühl vermitteln, als Migrant zwischen scheinbar grenzenloser Freiheit und einer ungewissen Zukunft zu schweben. Ich finde, das ist ihm mittels seiner nicht immer leicht zugänglichen, zwischen Hoffnung und Unsicherheit, zwischen Melancholie und Aufbruch schwankenden Musik überzeugend gelungen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.2.2018
Letzte Änderung: 20.2.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Bobby Previte

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 Mass 11.00 1

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