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Fractal Mirror

Close to Vapour

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: ArtPop; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Bad Elephant Music
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Leo Koperdraat voice, guitars, Mellotron 4000d, keyboards, recorder
Frank Urbaniak drums, percussion, lyrics

Gastmusiker

Brett Kull guitars, keyboards, bass, percussion, vocals
Ed van Haagen keyboards on 'Beyond the Pale' and 'The Ever Rain'
Tom Doncourt composition and keys on the intro to 'Snow'

Tracklist

Disc 1
1. Mind the Gap 5.21
2. Book 4.26
3. Beyond the pale 4.51
4. White Sounds 5.24
5. Silver 4.19
6. Close to vapour 7.56
7. Snow 2.06
8. Hey you 4.57
9. Tabula rasa 5.47
10. The Ever Rain 5.43
Gesamtlaufzeit50:50


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Eine unter den Kennern legendäre Prog-Combo agierte nach eigener Einschätzung mal nah an der Grenze (des Machbaren? des Wahnsinns?), das Album dazu hieß dann bekanntlich „Close to the edge“. Die Pop-Progger Kayak wähnten sich mal in der Nähe des Feuers („Close to the fire“). Im Februar 2018 wurde schließlich „Close to Vapour“ (zu Deutsch: nah am Verdampfen) des niederländischen Duos Fractal Mirror veröffentlicht. Weil mir die Songtexte nicht vorliegen, bin ich leider nur auf die Mutmaßungen angewiesen, was denn genau hier am (Ver)Dampfen sein könnte.

Bei Fractal Mirror handelt es sich um ein Stammduo, bestehend aus Leo Koperdraat (Gesang, Gitarren, Keyboards) und Frank Urbaniak (Schlagzeug, Songtexte). Für „Close to Vapour“ konnten die beiden den Echolyn-Musiker Brett Kull (Gitarren, Keyboards, Bass, Percussion, Gesang) gewinnen. Das Gründungsmitglied Ed van Haagen durfte an drei Stücken kompositorisch mitwirken und in zwei davon seine Keyboards-Beiträge beisteuern.

Den geheimnisvollen Titel „Nah am Verdampfen“ könnte man vielleicht auf eine augenzwinkernde Art so auslegen, dass bei Fractal Mirror generell nah an der Grenze zum Pop-Rock-Mainstream komponiert und musiziert wird. Das Album ist eigentlich eine einzige Gratwanderung, mit einem Auge ständig in Richtung Pop-Rock-Mainstream schielend.

In mehreren Liedern trifft flotter Pop-Rock („Mind the Gap“, „Beyond the Pale“), oder sanfter Artpop („Book“, „Close to vapour“, „Tabula rasa“, „The ever rain“) auf den atmosphärisch-entspannten Artrock, oder zumindest auf diverse instrumentale Einwürfe, die man dem Artrock zuordnen kann. Bezogen auf die weiten Teile vom Titelstück könnte man sogar von einer sich andeutenden Retroprog-Ausrichtung sprechen. Es gibt mit „White Sound“ auch ein auf mich „rein“ wirkendes Artrock-Stück, das ohne den mainstreamigen Pop-Rock auskommt.

Der verständnisvolle Musikfreund bleibt aber leider auch nicht ganz von dem für meine Begriffe in jeder Hinsicht durchschnittlichen Pop-Rock („Silver“, „Hey You“) verschont. Zu dem Zeitpunkt scheint die meiste Kreativität schon verdampft zu sein.

Freunden vom melodisch-entspannten Artrock dürfte auch „Close to Vapour“ ganz gut gefallen, wenn sie sich von einigen verzichtbar erscheinenden Pop-Rock-Exkursionen nicht abschrecken lassen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.2.2018
Letzte Änderung: 26.2.2018
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Fractal Mirror

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Strange Attractors 9.00 1
2014 Garden of Ghosts 11.00 1

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