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Kingdom Come

Live 1973

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog; Psychedelic; sonstiges
Label: Gonzo Multimedia
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Arthur Brown Vocals, Drum Machine
Andy Dalby Guitar, Vocals
Victor Peraino Mellotron, Synthesizers, Theremin, Piano, Percussion, Vocals
Phil Shutt Bass, Percussion, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Time Captives 10:15
2. Conception 3:09
3. We Want Your Brains 6:02
4. Come Alive 9:30
5. City Melody 0:51
6. Captain 0:28
7. Gypsy 14:18
Gesamtlaufzeit44:33
Disc 2
1. City Melodies - reprise 2:53
2. Superficial Roadblocks 4:51
3. Lost Time 5:15
4. Corpora Super Celestial 8:45
5. Spirit Of Joy 7:58
6. Irish Potatoes   (Toxicological Whispering) 8:07
Gesamtlaufzeit37:49


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Arthur Brown’s Kingdom Come 1973 live in Manchester! Wow! Na, das muss man sich natürlich sofort bestellen, insbesondere, wenn man die Musik der Formation sehr schätzt, und deren drei Alben mit zu den besten Progproduktionen der ersten Hälfte der 70er Jahre zählt (wie der Rezensent). Hoffentlich ist der Sound einigermaßen gut.

Nach Eintreffen der 2xCD und erstem Reinhören ist die Vorfreude allerdings dahin. Der Sound ist ziemlich schlecht. Das klingt so, als hätte jemand das Konzert in der Vorhalle des Veranstaltungsortes (die Free Trade Hall) auf einem mitgebrachten Kassettenrecorder mitgeschnitten. Zum Glück waren die Türen offen, so dass man - vorausgesetzt man kennt die drei Alben der Band gut - schon erkennen kann welches Stück gerade gespielt wird. Gut, ganz so schlimm ist es nicht. Trotzdem hat das Ganze nur durchschnittliche Bootleg-Qualität. Ein interessantes Zeitdokument ist die Aufnahme trotzdem. Es macht nur nicht so furchtbar viel Spaß dasselbe zu goutieren.

Hier ist die letzte Besetzung der Band aus den 70ern (einigermaßen) zu hören, die auch das Album "Journey" eingespielt hat, welches fast in seiner Gesamtheit zum Besten gegeben wird. Neben Brown, Dalby, Peraino (siehe auch Victor Peraino's Kingdom Come) und Phil Smith stand natürlich auch die Bentley Rhythm Ace auf der Bühne (von Brown bedient), die für die perkussive Komponente zu sorgen hatte. Ein Schlagzeuger war, wie auf "Journey", nicht anwesend. Auch sonst muss das Konzert eine bemerkenswerte Angelegenheit gewesen sein. Die Band war hervorragend aufgelegt, und hatte eine extravagante Bühnenshow dabei (inklusive Brown, der u.a. aus einer überdimensionalen Injektionsspritze heraus sang).

In musikalischer Hinsicht wird das geboten (soweit man das beurteilen kann), was man von "Journey" kennt: Ein dichter psychedelisch-elektronisch-experimentell-progressiver Rock, viel Mellotron, E-Gitarrenexkurse, satte Basslinien, und eben die stoischen Muster der Rhythmusmaschine. Kultig!

Auf CD2 ist dann irgendetwas schief gegangen. Track 6 ist dort nämlich eindeutig "Toxicological Whispering" von Amon Düül II (vom Album "Tanz der Lemminge"), offenbar auch eine Liveversion (von ganz ähnlich grenzwertigem Klang). Wie ist das denn hier drauf geraten? Vermutlich hat der anonyme Taper später im Jahr noch ein Konzert der deutschen Krautrocker besucht. Stilistisch passt das sogar ganz gut hier hin, aber es zeigt auch, mit welcher Sorgfalt man bei Gonzo Tonträger produziert. Wie das dann mit der oben angegebene Trackliste zusammenpasst (wie sie auch auf dem Einlegeblatt der CD zu finden ist), und ob dann etwas fehlt, habe ich mir nicht die Mühe gemacht zu eruieren.

Wie auch immer, Kingdom-Come-Fans können trotzdem zugreifen, seien aber vor dem bescheidenen Klang gewarnt. Auf eine soundtechnisch befriedigende Liveaufnahme von Arthur Browns Band müssen wir jedenfalls weiter warten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.3.2018
Letzte Änderung: 14.4.2018
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kingdom Come

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Galactic Zoo Dossier 12.00 2
1973 Kingdom Come 12.00 1
1973 Journey 12.50 2

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