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John Zorn

Insurrection

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (April)
Besonderheiten/Stil: instrumental; RIO / Avant
Label: Tzadik
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Julian Lage Gitarre
Matt Hollenberg Gitarre
Trevor Dunn Bass
Kenny Grohowski Schlagzeug
John Zorn Komposition, Arrangements, Produktion

Tracklist

Disc 1
1. The Recognitions 3:41
2. Pulsations 8:26
3. A Void 4:50
4. Mason and Dixon 5:04
5. Progeny 2:33
6. The Journal of Albion Moonlight 6:55
7. The Atrocity Exhibition 4:44
8. The Unnameable 3:12
9. Cat's Cradle 3:07
10. Nostromo 3:47
Gesamtlaufzeit46:19


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Das im April 2018 erschienene Insurrection markiert den Beginn eines neuen Instrumentalprojekts von John Zorn. Dazu gehören die Gitarristen Julian Lage und Matt Hollenberg, von denen letzterer bereits am Simulacrum-Trio beteiligt war, sowie Bassist Trevor Dunn und Schlagzeuger Kenny Grohowski, beides altgediente Zorn-Kämpen. Insurrection ist also die erste Veröffentlichung des neuen Quartetts. John Zorn tritt auch hier selbst nicht als Musiker in Aktion.

Nach dem „heavy organ trio“ Simulacrum nun also ein gitarrendominiertes Quartett. Die zehn Kompositionen wurden an zwei Tagen Mitte Dezember 2017 eingespielt. Ihre Titel sind Erzählungen und Romanen aus dem 20. Jahrhundert entnommen, u.a. von Joseph Conrad, Kurt Vonnegut und J.G. Ballard. Musikalisch zeigt Insurrection - nicht überraschend - einige Parallelen zu anderen Zorn-Projekten im Avant-Rock-Bereich (er macht ja noch eine Menge anderer Sachen, die nicht alle für unsere Seiten passend sind) wie den erwähnten Simulacrum oder dem Moonchild Trio. Die unterschiedliche Instrumentierung sorgt natürlich für ein anderes Klangbild, aber im Kern gilt auch für Insurrection kurz gefasst: kantig, kernig, komplex. Im Gegensatz speziell zu den Alben des Simulacrum-Trios finden sich auf Insurrection allerdings auch vermehrt auch ruhigere Stücke. Diese sind freilich nicht weniger komplex als auch hier zur Genüge vorhandenen „Kracher“.

Im Zentrum stehen naturgemäß die beiden Gitarristen mit ihrem permanent verfrickelten, fingerverknotenden Spiel. Neben kernigem Sägen und Krachen, das gerne in dissonante, bisweilen sogar atonale Bereiche geht, haben die beiden auch fein ziselierte Läufe im Programm, die jedoch keinesfalls schöngeistig daherkommen, sondern ebenso verquer sind. Das gilt selbst für das ungewöhnlich entspannte Mason and Dixon, das noch dazu musikalisch etwas gen Südstaaten schielt. Trevor Dunn liefert dazu knackige Bassläufe, während Kenny Grohowski beständig über die Felle wuselt. Letzten Endes kann man alle vier als gleichberechtigte Solisten betrachten, auch wenn die Gitarren im Klangbild im Vordergrund stehen.

Auch wenn Insurrection insgesamt weniger lärmend ist als andere Avant-Rock-Projekte aus dem Hause John Zorn, kann es Liebhabern derselbigen bedenkenlos empfohlen werden. Da kann gerne noch mehr kommen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.5.2018
Letzte Änderung: 31.5.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von John Zorn

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Psychomagia 12.00 1
2014 Valentine's Day 13.00 1
2015 Simulacrum 11.33 3
2015 The True Discoveries of Witches and Demons 13.00 1
2015 Inferno 12.00 1
2016 The Painted Bird 12.00 1
2016 49 Acts of Unspeakable Depravity in the Abominable Life and Times of Gilles de Rais 12.00 1
2017 The Garden of Earthly Delights 12.00 1

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