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Space Debris

Mountain Ultimate

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; live; Blues; Jazzrock / Fusion; Psychedelic; Spacerock
Label: Green Brain
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tommy Gorny guitar
Christian Jäger Ludwig drums
Vroni Frisch bass (CD 1)
Janni Schmidt bass (CD 2)
Winnie Rimbach-Sator keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Nightslider 5:02
2. Sublunar Overdrive 10:16
3. Happy Saucer 6:14
4. Mountain Ultimate 19:23
5. Interstellarus Rex 14:29
6. Transhuman 6:45
7. Into the Earth 7:57
Gesamtlaufzeit70:06
Disc 2
1. Nodus 12:28
2. Interstellarus Rex II 13:42
3. Ur 11:38
4. Dump Diver 9:30
5. Spacedelic Odyssey 17:16
6. Into the Hall 14:01
Gesamtlaufzeit78:35


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Space Debris legen mit „Mountain Ultimate“ zwei weitere Live-Dokumente ihres Schaffens vor. Zwei? Richtig. Zum einen enthält die Doppel-CD den Auftritt der Band auf dem „14. World Music Festival Loshausen“ in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 2017, außerdem den Gig im Jazzkeller Hofheim am Taunaus vom 2. Februar 2016. Der Auftritt 2017 ist auch als LP verfügbar, der von 2016 auf MC.

Das „World Music Festival“ in Willinghausen-Loshausen ist vielleicht sowas wie die kleine Schwester des ungleich größeren und populäreren Burg Herzberg-Festivals, auf dem Space Debris auch bereits gastierten (vgl. deren Live-DVD „Into the Sun“, 2006). In Loshausen werden für die etwa 2.000 Camper allerlei Workshops (Yoga, Tänze, Trommeln, Didgeridoo, Esoterik) angeboten und es stehen an drei Tagen bis tief in die Nacht mehr als 15 Bands auf einer Bühne, die den Lesern dieser Seiten allerdings nicht durchweg ein Begriff sein werden. 2018 sind aber etwa Zone Six dabei. Und 2017 waren es eben Space Debris!

Space Debris spielen ihr instrumentales, locker improvisierendes Set mit den bekannten Zutaten aus der alten Hippie-Zeit um 1970 rum: zwischen spacig groovenden Pink Floyd und psychedelischem Bluesrock a la Jimi Hendrix und jammigen Deep Purple mit leicht jazzrockigen Ansätzen. Dominierend ist bei den ausufernden Jams dabei die Gitarre von Space Debris- Urgestein Tommy Gorny, der neben Drummer Christian Jäger bereits seit über 20 Jahren zur Band gehört. Seit nunmehr 10 Jahren dabei ist auch Keyboarder Winnie Rimbach-Sator, der die Leser dieser Seiten 2018 mit dem Jazzrock der Kai Rüffer Fractal Band erfreute. Ganz frisch (!) dabei ist 2017 Vroni Frisch an der Bassgitarre. Beim Konzert im Jazzkeller Hofheim war an dieser Stelle noch Janni Schmidt zu hören.

Im Wechselspiel von E-Gitarre und Keyboards auf entspannt groovender Rhythmusbasis entfalten die vier von Space Debris ihren psychedelischen Space-Bluesrock in langem, trancigen Fluss. Ausgehend von einem hendrixmäßigen Riff a la Voodoo Child fließen im titelgebenden Stück etwa die zeitlosen Improvisationen an Gitarre und Keys dahin, immer vom mitreißenden Drive von Drums und Bass getragen. Auch die übrigen Stücke atmen den gleichen, freien Geist. Dies gilt auch für die Dokumentation des Auftritts 2016 im Jazzkeller Hofheim, der dem auf der ersten Scheibe gebotenen in nichts nachsteht.

Insgesamt gelingt es Space Debris wieder einmal ihre Hörerschaft auf einige wunderbar dahintreibende, phantastische musikalische Reisen mitzunehmen. Innovationen darf man dabei freilich nicht erwarten, aber der geneigte Hörer kriegt genau die Dosis Hippie-Nostalgie und vielfältige Spielfreude, die er so liebt und deren Genuss das Leben so viel angenehmer macht.

Anspieltipp(s): Mountain Ultimate, Nodus
Vergleichbar mit: Jimi Hendrix, Pink Floyd
Veröffentlicht am: 10.7.2018
Letzte Änderung: 15.7.2018
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Space Debris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 Krautrock-Sessions 1994-2001 11.00 1
2005 Kraut Lok 11.00 2
2006 Three 11.00 3
2007 Into the Sun. Live at Burg Herzberg Festival 2006 (DVD) 11.00 2
2008 Elephant Moon 11.50 2
2009 Live Ghosts 10.50 2
2011 Archive Volume 3: Deepest View 10.50 2
2011 Archive Volume 2: All Man 10.00 2
2011 Archive Volume 1: Journey to the Starglow Restaurant 10.00 2
2013 She's a Temple 10.33 3
2014 Phonomorphosis 11.00 2
2015 At Finkenbach 2012 11.00 1
2017 Behind the Gate 12.00 1
2017 Back to Universe. Archive Volume 4 11.00 1

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