SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
16.12.2017
Heartfield - Follow
Lynhood - Septembre
15.12.2017
Mind Enemies - Revenge
Ringhausen - Lumen
Kaipa - In the Wake of Evolution
White Mountain - The Delta Sessions
Status Minor - Three Faces of Antoine
Trinity Xperiment - Anaesthesia
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
12.12.2017
Acqua Fragile - A New Chant
Spock's Beard - Snow Live
Opeth - Opeth/Enslaved Split EP
11.12.2017
Syd Barrett - The Madcap Laughs
The Perc Meets The Hidden Gentleman & The Lavender Orchestra - Praha
ARCHIV
STATISTIK
24184 Rezensionen zu 16531 Alben von 6439 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Saga (Kan.)

Full Circle

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR
Label: SPV / Steamhammer Records
Durchschnittswertung: 10.75/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Michael Sadler vocals
Jim Crichton bass
Ian Crichton guitars
Jim Gilmour keyboards,vocals
Steve Negus drums

Tracklist

Disc 1
1. Remember When (Chapter IX) 5:20
2. The One 4:21
3. Follow Me 5:07
4. Uncle Albert's Eyes (Chapter XIII) 5:22
5. Home 5:06
6. Don't Say Godbye 5:32
7. Time Bomb 4:05
8. Not This Way (Chapter X) 5:06
9. Night To Remember 5:44
10. Goodbye 6:35
Gesamtlaufzeit52:18


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 4)


Für mich ist Full Circle DAS BESTE Saga-Album seit World's Apart. Es bedient Alt-Fans genauso wie Neu-Fans, Proggies genauso wie Mainstreamer und Heavys. Warum? Nun, es hat von allem ein bischen und macht die Sache dadurch superinteressant. Die Verwendung des Logos der World's Apart gibt schon direkt einen Hinweis auf die gute alte Zeit und die Reanimierung des Saga-Insekts löst bei mir jedesmal wohlige Schauer aus (wenn ich das Cover ansehe) und erinnert mich an meine Jugend (siehe meine Besprechung zur Images at Twilight). Songs wie Remember When oder Uncle Albert's Eyes sind dermaßen göttlich, daß der Eindruck entsteht, die Zeit wäre stehengeblieben und Saga machen da weiter wo ihre gigantischen ersten vier Scheiben aufhören. Und das hat meiner Meinung nach nichts mit altbacken zu tun. Saga machen einfach das was sie am besten können: Sauguten Melodic Rock mit satten Keyboard-Gitarren-Duellen und großartigem Sadler-Gesang.

Die Stücke The One und Time Bomb sind knackige Rocksongs mit den typisch schrammelig-harten Ian Crichton-Gitarrensounds und Follow Me zeigt Saga von einer sehr gefühlvollen melodischen Seite mit Kinderchor im Refrain. Bei diesem Song wirkt sich die hohe Stimme Jim Gilmours sehr wohltuend aus. Stark!

Jeder einzelne Song auf Full Circle ist ein wahrer Genuß und bietet (wie oben bereits erwähnt) für jeden Geschmack etwas. Der letzte Titel Goodbye (wunderschöne Gitarrenmelodie und Sadler in Bestform) bildet den krönenden Abschluß einer völlig genialen und anspruchsvollen Meisterleistung. Full Circle ist mein Album 1999 und gehört auch zukünftig zu meinen Alltime-Lieblingsalben. Auch die gleichnamige Tour (mit Amon Ra im Vorprogramm) war ein exorbitantes Erlebnis und stellte einmal mehr die Qualitäten Sagas dar. 15, 15 und nochmals 15!

Anspieltipp(s): alles
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.8.2002
Letzte Änderung: 27.6.2013
Wertung: 15/15

Zum Seitenanfang

Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 4)


Es wurde viel spekuliert im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Saga-Werkes. Gerüchten zu Folge wollte man wieder back to the roots und auch die "Saga" wiederbeleben. Jenes versteckte Konzeptalbum (Chapter 1-8) auf den ersten vier Veröffentlichungen sollte endlich mit den fehlenden Kapiteln beendet werden.

Alle Gerüchte wurden übertroffen. Saga haben ihre Wurzeln wiederentdeckt. Zudem hat man sich nicht damit begnügt das versteckte Konzept abzuschließen. Man hat es neu belebt, so daß auch auf den nächsten Saga Scheiben weitere Kapitel kommen dürften.

Die Songs auf Full Circle schlagen in die Tradition von Alben wie "Worlds Apart". Dabei haben Saga einen Sound erwischt, der superfett aus den Boxen quillt. Besonders die Gitarren von Herrn Crichton kommen stellenweise so ungewohnt heavy rüber, dass man gar nicht glauben mag, dass man das neue Saga Album hört. Wers nicht glauben mag, der höre sich bitte sofort "The One" oder "Time Bomb" an. Der Sound bläst alles weg.

Mit "Remember When" und "Uncle Albert's Eyes" hat man zudem zwei Saga Songs am Start, die auch auf den ersten Alben hätten stehen können. Klar, nun werden Kritiker sagen, wer braucht das noch heutzutage? Saga Fans werden es sicher lieben. Der absolute Hit jedoch ist "Follow Me". Eine toller Song, der auf einem grundlegendem Gitarrenlead aufgebaut ist. Dazu gibts einen tollen Refrain, der von Kinderchören begleitet wird. Das klingt toll. Mit "A Night To Remember" kommt auch "Sam" aus "Generation 13" nochmal zu Ehren. Und Balladen hat man mit "Home" und "Goodbye" auch noch am Start.

Über dem gesamten Album schwebt die einzigartige Stimme von Michael Sadler und die typischen Saga-Bombastrock-Keyboards von Jim Gilmour.Ich bin mir sicher, dass Saga Fans der ersten Stunde dieses Album lieben werden. Und solche, die Saga nach ihren ersten Outputs nicht mehr so toll fanden, sei empfohlen, sich mal wieder mit der Band auseinanderzusetzen. Für mich ist dieses Album nach dem schwachen "The Pleasure & The Pain" Album eine echte Überraschung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.6.2004
Letzte Änderung: 16.6.2004
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Kristian Selm (Rezension 3 von 4)


Von Saga musste man ja in den letzten Jahren einige derbe Rückschläge auf Tonträger ertragen, die Konzerte hingegen waren jedoch immer noch ein Ohrenschmaus. Vor allem auch deshalb, weil man dort weiterhin auf die alten Klassiker zurückgreift und jedes mal aufs Neue alte Perlen ausgräbt (wie z.B. "The perfectionist", "Framed" oder "Ice nice").

"Full circle" wurde mal wieder etwas zu großspurig als Rückkehr zu den Ursprüngen angekündigt, immerhin kehrte mit Logo und Artwork das alte Layout zurück. Nachdem das Vorgängeralbum "Pleasure and pain" mehr Pain als Pleasure hinterließ, ist "Full circle" nun, wie zu erwarten war, keine komplette Rückkehr, aber dennoch ein Besinnen auf alte Stärken. Die Tradition der ersten vier Alben mit den acht "Chapters" wurde fortgesetzt und drei neue Kapitel hinzugefügt. "Uncle Albert's eyes (Chapter 13)" ist dieser Tradition wirklich würdig. Aber auch ansonsten blitzt hier und da alte Verspieltheit auf, die Melodien sind wesentlich griffiger und nicht übertechnisiert.

Lead-Keyboarder Jim Gilmour darf endlich wieder wesentlich mehr in die Tasten drücken, und die Gitarren-Omnipräsenz von Ian Crichton wurde auf ein vertretbares Maß zusammengestutzt; er gibt sich auch des öfteren der akustischen Klampfe hin. "Full cirlce" sollte man auf einer Linie mit Alben wie "Behaviour" (1985) oder "The security of illusion" (1993) sehen, für Saga also ein gutes Album, was den Fan zufrieden stellt. Die alten Klassiker bleiben jedoch weiterhin unerreicht.

Anspieltipp(s): Remember when, The one
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.12.2004
Letzte Änderung: 8.2.2008
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 4 von 4)


Nachdem die Kanadier in den späten 80ern und vor allem 90er Jahren einige recht dürftige Platten verbrochen hatten, kehrte man mit "Full Circle" stilistisch und soundmässig wieder zu den Anfängen zurück, schloss gewissermassen den Kreis. Altes Logo, das alte Aliendesign und die Rückkehr der Chapters, was konnte da noch passieren? Seit The Chapters Live wissen wir ja nun auch, worum es dabei thematisch geht..., was mir persönlich eigentlich immer ganz egal war, aber das tut nichts zu Sache.

Aber! Wer fand schon immer, dass die Chapters stets Alben-Highlights waren? Hand hoch! Eben, ich auch. Mir schien, dass Crichton und Konsorten hier stets die griffigsten Riffs und eingängigsten Melodien verwendet haben und dass das Zwiespiel aus Gitarren und Keyboards besonders gelungen war.

Das ist beim Vollkreis nicht anders. "Remember when" legt gleich tüchtig los: fette Gitarrenriffs wechseln sich mit Keyboardflächen und -läufen ab, Sadler schwebt mit seiner charismatischen Stimme über diesem Klangfundament. Gitarrensolo, Keyboardsolo; es ist alles da, was da sein muss. In den folgenden etwas mehr als 50 Minuten wird dann mal gerockt, mal balladiert, dann wieder gerifft und gezwirbelt. Das Album ist ganz ordentlich abwechslungsreich und unterhaltsam.

Einerseits fühle ich mich mit "Full Circle" wieder viel wohler, als mit manchem Saga-Album zuvor, auf der anderen Seite bricht sich aber auch so ein gewisses "...und täglich grüsst das Murmeltier"-feeling Bahn. Saga machen halt einfach wieder Saga-Musik, jetzt eben etwas retro. Was labert er jetzt? Nein natürlich spielen Saga keinen Retro, aber sie spielen halt jetzt wieder das, was sie zwanzig Jahre zuvor ähnlich auch schon spielten. Dabei fühle ich mich wie gesagt nicht unwohl. Auf der anderen Seite habe ich mitunter schon das Gefühl, dass der manchmal zu spürende Mangel an neuen Ideen durch den fetten Sound etwas aufbotoxiert wird.

Das ändert aber nichts daran, dass "Full Circle" Spass macht. Was will man eigentlich mehr? Vor allem bei diesem Sommer...

Anspieltipp(s): Remember When, Time Bomb
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.6.2013
Letzte Änderung: 27.6.2013
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saga (Kan.)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Saga 12.50 4
1979 Images At Twilight 11.67 3
1980 Silent Knight 10.20 5
1981 Worlds Apart 8.50 2
1982 In Transit 14.00 2
1983 Heads Or Tales 8.50 2
1985 Behaviour 8.00 2
1987 Wildest Dreams 5.00 2
1989 The Beginner's Guide To Throwing Shapes 10.25 4
1991 Gotta Love It 10.00 1
1993 The Security of Illusion 8.00 3
1994 Steel Umbrellas 3.67 3
1995 Generation 13 12.00 5
1997 Phase One 12.00 2
1997 Pleasure & the Pain 3.00 1
1998 Detours 12.00 1
2001 House Of Cards 10.75 4
2003 Marathon 8.25 4
2004 All Areas - Live In Bonn 2002 (Limited Edition) (DVD) 6.00 2
2004 Network 12.00 2
2005 The Chapters Live 11.00 1
2006 Trust 11.00 2
2006 It's Your Life (Single) 6.00 1
2007 Worlds Apart Revisited (DVD) 13.00 2
2007 10,000 Days 10.00 2
2007 Worlds Apart Revisited 11.00 3
2009 Contact 11.00 1
2009 Contact (DVD) 7.50 2
2009 The Human Condition 10.00 1
2011 Heads or tales Live 9.00 1
2012 20/20 12.00 1
2013 Spin It Again! Live in Munich (DVD) 11.00 1
2014 Sagacity 9.00 2
2017 The Polydor Legacy - 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum