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Leitfaden: NeoProg der 90er Jahre
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Landmarq

Solitary Witness

(Siehe auch: Leitfaden "NeoProg der 90er Jahre")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1992
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: SI-Music
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Damian Wilson vocals
Uwe D'Rose guitar
Steve Leigh keyboards
Steve Gee bass
Dave Wagstaffe drums

Tracklist

Disc 1
1. Killing Fields 4.51
2. Forever Young 8.51
3. April First (Instr.) 4.53
4. Foxing The Fox 4.25
5. Terracotta Army 6.35
6. Freefall (Instr.) 3.32
7. Tippi Hedren 7.40
8. After I Died Somewhere 3.32
9. Suite St. Helen's 9.40
10. Borders 5.00
Gesamtlaufzeit58:59


Rezensionen


Von: Günter Schote @


Clive Nolan, den ich als Typen sehr schätze, äußerte in einem Interview einmal seine Eingebung, dass Progressive Rock nichts mit Komplexität etc. zu tun habe, sondern dass Prog Rock in erster Linie ein Sound sei. Nun, wenn Nolans Sound, den er und seine Zauberfinger bei Produktionen wie "Solitary Witness" zusammenzauberten seine Vorstellung von Progressive Rock ist, dann gute Nacht.

Das Cover von "Solitary Witness" sieht genauso aus, wie alle anderen Cover des SI-Labels dieser Zeit auch. Die Musik klingt genau so wie alles andere, was Nolan als Musiker/Produzent in diesen Tagen auf den Prog-Fan losließ. Was Landmarq nun von anderen Bands unterschied war sicher Sänger Damian Wilson. Mich persönlich (viele andere mögen dies anders sehen) nervt Wilsons Stimme ungemein. Viel zu aufgesetzt und voluminös wirkt sie über dem hausbackenen Neo-Prog, der uns hier kredenzt wird. Aber schon sind wir wieder beim Affen und seiner Seife: Geschmackssache.

"Killing Fields" ist ein neo-proggiger Poprocksong (was es alles gibt), der das Album nicht besonders überzeugend eröffnet. "Forever Young" ist ein in die Länge gezogener Song, der mit 4:30 Minuten nichts an Substanz eingebüßt hätte. Zum ersten Mal interessant wird es mit "Foxing the Fox", einem weiteren Song, der all das beinhaltet, was dem Neo-Prog einen schlechten Leumund einbrachte. Diesmal ist das Ganze allerdings recht originell gestaltet, so dass es sicherlich zu den besseren Stücken der Band gezählt werden darf. Für mich ist die Ballade "After I Dies Somewhere" der Höhepunkt der CD. Dramatisch wird hier das Thema AIDS aufgegriffen (man beachte die Anfangsbuchstaben des Songtitels). Das Gitarrensolo versöhnt für so mache Missetat während der 60 Minuten. Die "Suite: St. Helens" ist ein weiter Hinhörer, ohne jedoch das Zeug zu einem Klassiker zu haben. Ganz Progger bauen Landmarq diesen Song wie eine Vulkaneruption auf: Flotter Beginn, Ruhe in der Mitte und ein Ausbruch zum Ende hin...zumindest war dies die Aussage der Band. Vulkanologen ans Mikro!

Landmarq hatten durchaus eine gewisse Reputation in den 90ern, wer dies heute jedoch noch hören soll ohne in Nostalgie zu verfallen ist mir schleierhaft.

Anspieltipp(s): Foxing the Fox
Vergleichbar mit: Clive Nolan Sound in voller Blüte
Veröffentlicht am: 26.7.2009
Letzte Änderung: 25.3.2012
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Landmarq

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Infinity Parade 9.00 1
1995 The vision pit 6.00 2
1998 Science of coincidence 9.50 2
2012 Entertaining Angels 10.50 2
2014 Origins 11.00 1
2015 Roadskill - Live In The Netherlands 12.00 1

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