Works Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Victory |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Keith Emerson |
keyboards |
| Greg Lake |
vocals,bass,guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Introductory Fanfare
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0.52
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| 2. |
Peter Gunn
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3.33
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| 3. |
Tiger in a Spotlight
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4.10
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| 4. |
C'est la vie
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4.14
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| 5. |
Watching over you
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3.59
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| 6. |
Maple Leaf Rag
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1.13
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| 7. |
The Enemy God
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2.46
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| 8. |
Fanfare for the Common Man
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10.55
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| 9. |
Knife edge
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5.03
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| 10. |
Show Me the Way to go Home
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4.20
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| Gesamtlaufzeit | 41:05 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Abaddon's Bolero
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6.03
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| 2. |
Pictures at an Exhibition
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15.42
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| 3. |
Closer to believing
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5.29
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| 4. |
Piano Concerto No.1
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6.42
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| 5. |
Tank
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12.38
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| Gesamtlaufzeit | 46:34 |
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Rezensionen

Keith Emerson wollte 1977 zur Abwechslung mal nicht mit unzähligen Keyboards auf Tour gehen. Er sprach damals von neuen Herausforderungen, wobei zur Auswahl stand, ob ELP als Piano/Bass/Schlagzeug-Trio oder mit Orchesterbegleitung touren sollten, koste es was es wolle. Bei so viel Entschlossenheit wurden Lake und Palmer, die gegen solche Neuerungen waren, vor die Wahl gestellt, entweder eigene Wege zu gehen, oder Emerson bei seinem Egotrip zu begleiten. Man kann Keith Emerson deshalb für verrückten Egomanen erklären, oder solchen bodenlosen Idealismus bei einem Künstler respekteinflößend finden. Sicher scheint, Emersons Sturheit beschleunigte das Ende von ELP und verursachte eine finanzielle Katastrophe, da man sich bekanntlich für ein eigenes ELP-Orchester entschieden hatte.
Also gingen unsere drei Prog-Musketiere nach dreimonatigen Proben mit über 160 Angestellten - inklusive eines eigens dafür zusamengestellen Orchesters - auf Tour und brachen damit alle bisherigen Rekorde, was die Organisation und den Aufwand der Rock-Konzerte betrifft. Man sah sich allerdings relativ schnell gezwungen auf die ständige Unterstützung eines Orchesters zu verzichten, um die riesigen finanziellen Verluste einzudämmen.
Nach finanziellem Debakel der Works-Tour und lahmen Verkäufen von "Works Vol.2" scheute man anfangs das Risiko ein Konzert-Doppelalbum rauszubringen. Aus einer Einzel-LP "In concert" von 1979 wurde erst 1993 eine Doppel-CD "Works Live", für die bisher unveröffentlichte Sachen wie orchestrale "Abaddon's Bolero" oder "Tank" ausgegraben wurden. Gegen die musikalische Qualität dieser Einspielungen ist ebenso wenig zu sagen, wie gegen einen Ausschnitt aus "Piano Concerto No.1" und "Pictures at an Exhibition", die um die orchestrale Komponente bereichert wurden. Ich gestehe auch freimütig, eine gewisse Schwäche für die vielleicht nicht sonderlich geschmackvolle ELP-Version von "Peter Gunn" zu haben. Das temperamentvolle "The Enemy God" finde ich hier sogar noch gelungener.
Wenn auch das ganze Works-Tour-Repertoire m.E. nicht so schlecht war, wie manchmal behauptet wird, so stellt sich die Frage nach dem Sinn eines Konzertalbums, das klangtechnisch den geleisteten orchestralen Aufwand nur unzulänglich wiedergibt und dessen Songauswahl auf CD sich 1993 offensichtlich nach den kommerziellen Gesichtspunkten der Plattenfirma richtete. So findet man hier z.B. drei Greg Lake-Solo-Songs, während die damals auch gespielten Stücke "Karn Evil 9", "Pirates" oder "Tarkus" gar nicht erst auftauchen.
Immerhin rechtfertigen Keith Emersons Yamaha-Keyboards-Eskapaden und Carl Palmers Schlagzeugspiel den Besitz dieses Albums. Auch Freunde von uferlosem Bombast könnten Gefallen daran finden, falls sie der relativ flache Klang dieser Aufnahmen nicht sonderlich stören wird.
| Anspieltipp(s): |
The Enemy God,Abaddon's Bolero |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.11.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.11.2002 |
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